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altgermanistischer Forschungsprojekte


Name: Andrea Schott
Institut: Univ. Mainz
eMail: aschott@freenet.de
Thema: Ritter, Riesen, Zauberer. Gegnerfiguren in der nachklassischen Artusepik
Status: Diss
Abschluß: 2007
URL http://www.mediaevistik.uni-mainz.de/info/dissertationsprojekte/disschott.htm
Info:

Gewöhnlich genießen die Helden in der germanistischen Forschung die größte Aufmerksamkeit. Was aber wären die Helden ohne ihre Gegner? Mit dem Aventiure-Gegner stellt die geplante Dissertation ein zentrales Element der Aventiure in den Mittelpunkt der Untersuchung. Über eine Typologie der verschiedenen Gegner soll Aufschluss darüber gewonnen werden, welche Arten von Gegnern für welche Arten von Aventiuren Verwendung finden.

Die Untersuchung gliedert sich in zwei Teile: Im ersten Teil stehen die Gegnergattungen wie ritterliche Gegner, Magier/Zauberer, Riesen, Zwerge, Wilde Leute, Drachen, Tiere oder andere Kreaturen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Der zweite Teil analysiert die Gegner im Kontext des jeweiligen Werkes (vorgesehen sind: Lanzelet, Wigalois, Daniel von dem Blühenden Tal, Garel von dem Blühenden Tal, Meleranz, Tadareis und Flordibel, Diu Crône, Gauriel von Muntabel und Wigamur).

Ein Vergleich mit Gegnern der klassischen Artusepik soll dabei zeigen, wieweit das Schema und die Funktion des Aventiure-Gegners verändert wurden. Als Kategorien der Untersuchung bieten sich dabei Fragen nach der Hintergrundgeschichte der Gegner wie Lebenslauf, Handlungsmotivation, Einbindung in bekannte Familiengruppen, Ausgestaltung der Figuren, etc. an. Ziel der Arbeit ist es, über die Analyse von Aventiure-Gegnern zu einem besseren Verständnis des nachklassischen Artusromans beizutragen.

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