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Name: Dr. Hans Rudolf Velten
Institut: HU Berlin
eMail: havel@rz.hu-berlin.de
Thema: Körpergeschichte des Lachens in Literatur und Kultur des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit
Status: Habil
Abschluß: abgeschlossen
URL http://www2.rz.hu-berlin.de/literatur/mitarbeiter/velten/velten.html
Info:

Die Studie hat die theatrale und literarische Inszenierung des menschlichen Körpers als Lachanlass in Spätmittelalter und Früher Neuzeit zum Gegenstand. Sie geht davon aus, dass der Körper zwischen 1300 und 1550 zu den wichtigsten und am häufigsten verbreiteten Ursachen für Gelächter gehörte, bisher aber nur in Ansätzen und nicht übergreifend untersucht worden ist. Mit Ausnahme der Arbeiten von Michail Bachtin (und einigen seiner Nachfolger) spielt der Körper hierbei immer nur eine marginale Rolle; er wird von den jeweiligen theoretisch-methodischen Ansätzen zur Komik vereinnahmt und in seiner Wirkungsweise verdeckt.
Die Arbeit stellt sich drei miteinander zusammenhängende Aufgaben: erstens, den menschlichen Körper als komischen Lachanlass in rituellen und theatralen Praktiken sowie in literarischen Texten zunächst einmal nachzuweisen; zweitens, die Funktionsweise seiner spezifischen Komik systematisch und typologisch zu beschreiben; und drittens zu fragen, ob und inwiefern diese Komik als charakteristisch für die Kultur des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit bezeichnet werden kann. Folgende Textgattungen und Texte werden untersucht: Weltliches Spiel (Neidhart- und Fastnachtspiele, Farce und Sottie, Commedia dell’arte), Texte des ‚Salomon und Markolf-Komplexes’, Schwankromane, Novellen und Mären, Narrenliteratur und theoretische Traktate zum Lachen im 16. Jh.

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