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Name: Jacob Klingner
Institut: FU Berlin
eMail: klingner@kwasigroch.de
Thema: Minnereden im Druck. Studien zur Gattungsgeschichte im Zeitalter des Medienwechsels
Status: Diss
Abschluß: abgeschlossen
Info:

Die Dissertation behandelt das Phänomen der gedruckten Minnerede im 15. und 16. Jahrhundert. Sie geht von der Frage aus, wie sich die Einführung und Durchsetzung des Buchdrucks auf eine Gattung auswirkt, deren Texte im 15. Jahrhundert handschriftlich recht zahlreich, im Druck jedoch nur spärlich überliefert sind. Zugleich soll sich an der Arbeit erweisen, ob über eine mediengeschichtliche Untersuchungsperspektive und die in ihr angelegten Möglichkeiten einer „Verortung“ und Kontextualisierung literarischer Werke ein besseres Verständnis der Gattungsgeschichte erarbeitet werden kann. Die Untersuchung des Corpus der gedruckten Minnereden geschieht in Einzelstudien, die, gegliedert nach den Entstehungsorten der Drucke, einzelne oder mehrer Minnereden-Drucke beleuchten. Mit den Druckorten Nürnberg, Ulm und Straßburg sind Zentren der oberdeutschen Druckproduktion vertreten, mit Simmern ein Beispiel einer eng an eine fürstliche Residenz gebundenen Drucktätigkeit. Dabei werden Fragen nach der Handschriften- und Drucküberlieferung, nach Produktions- und Rezeptionsumfeld sowie nach den hinter den Drucken stehenden Interessentenkreisen jeweils mit einer literaturwissenschaftlichen Textuntersuchung verbunden. Vorgesehen ist der Neuabdruck der Minnerede „Ein lustiger Spruch von der Buhlschaft“ Johanns II. von Simmern im Anhang der Arbeit.

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