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altgermanistischer Forschungsprojekte


Name: Monika Hanauska
Institut: Univ. Trier
eMail: hanauska@uni-trier.de
Thema: Formelhafte Sprache in den Kölner Stadtchroniken des Mittelalters
Status: Diss
Abschluß: k.A.
Info:

Die volkssprachliche Stadtchronik stellt eine Textsorte dar, die für das wachsende Selbstdarstellungsbedürfnis der deutschen Städte im Hoch- und Spätmittelalter von zunehmender Bedeutung ist. Die darin verwendete Sprache ist in hohem Maße formelhaft. Das sprachhistorische Dissertationsprojekt verfolgt das Ziel, die Verwendung formelhafter Elemente wie Sprichwörter, Idiome, Kollokationen und Routineformeln anhand der drei für das Mittelalter maßgeblichen Kölner Stadtchroniken zu untersuchen: der Reimchronik Gottfried Hagens (~1272), der Agrippina Heinrichs van Beeck (~1469-1472) und der Koelhoff'schen Chronik (1499). Dabei stehen zum einen die Fragen nach den Typen der verwendeten formelhaften Wendungen, ihren pragmatischen Funktionen sowie der Herausbildung einer textsortenspezifischen Formulierungstradition im Vordergrund. Zum anderen soll aber auch untersucht werden, wie mithilfe von Phraseologismen das politisch-gesellschaftliche Selbstverständnis der städtischen Führungselite, die meistens als Auftraggeber der Chroniken in Frage kommt, zum Ausdruck gebracht wird. Mit dem Dissertationsvorhaben, das im Rahmen des Projektes "Historische Formelhafte Sprache und Traditionen des Formulierens" entsteht, soll ein Beitrag zur historischen Phraseologie geleistet werden, es steht jedoch auch an der Schnittstelle zur Literatur- und Geschichtswissenschaft.

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