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Das Vademekum: der Regesta Imperii-Opac – Die Literaturdatenbank zum Mittelalter
"Der RI-Opac ist eine frei zugängliche, alle Fachdisziplinen berücksichtigende Literaturdatenbank für die mediävistische Forschung des gesamten europäischen Sprachraums. [...] Die Datenbank zeichnet sich insbesondere durch die tiefe Erschließung unselbständigen Schrifttums (Aufsätze, Buchbeiträge usw.) aus einer Vielzahl von Zeitschriften und Sammelwerken auch entlegenster Provenienz aus." Dadurch ist der RI-Opac heute vielleicht das wichtigste und wertvollste bibliographische Instrument der Mittelalterforschung. Erfasst sind alle historischen Disziplinen von der Spätantike bis zur Frühen Neuzeit sowie die Nachbardisziplinen Anglistik, Archäologie, Byzantinistik, Germanistik, Kunstgeschichte, Musikgeschichte, Philosophie, Romanistik, Theologie. Neben einer klassischen Suchfunktion bietet die Datenbank auch einen umfangreichen und nützlichen Thesaurus. 
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1.
Recherche nach Zeitschriftenaufsätzen
Der Zugang zu kommerziellen Zeitschriftenbibliographien, die zahlreiche Universitätsbibliotheken
anbieten, ist zumeist nur den Angehörigen der jeweiligen Bibliotheken möglich. Neben den durch die Rechenzentren
der Universitäten angebotenen Datenbanken finden sich auch allgemein zugängliche und kostenlose Teilbibliographien
im Internet, die sich zur Aufsatzrecherche eignen.
1.1. Klassische und
neulateinische Philologie
Im Bereich der Klassischen und Neulateinischen Philologie bieten sich vor allem drei Möglichkeiten:
- Gnomon Internationales Informationssystem
für die Klassische Altertumswissenschaft. Eine Auswahl aus der Gnomon CD-ROM 2002 mit besonderer Berücksichtigung
der Jahre seit 1998 sowie altertumswissenschaftliche Neuanschaffungen der Universitätsbibliothek Eichstätt.
- Tocs-In: Tables of Contents of Journals
of Interest to Classicists, über dessen OPAC man die Inhaltverzeichnisse von über 150 Zeitschriften für Klassische
Philologie und angrenzende Gebiete durchsuchen kann.
1.2. Geschichtswissenschaften
Die Inhaltsverzeichnisse der wichtigsten geschichtswissenschaftlicher Zeitschriften in deutscher Sprache
werden durch das Erlanger Historische
Freihandmagazin erschlossen, das durch die Zusammenarbeit mehrerer Historiker auf dem aktuellsten Stand gehalten
wird und auch die Suche nach Stichwörtern ermöglicht.
1.3. Germanistik /
Mediävistik
Für die Aufsatzrecherche bieten sich (neben den erwähnten Angeboten der Universitätsbibliotheken)
vor allem zwei Online-Angebote an:
- Die Internationale Bibliographie
der geistes- und sozialwissenschaftlichen Zeitschriftenliteratur (IBZ) umfaßt ca. 2 Millionen Nachweise von
Zeitschriftenaufsätzen aus etwa 5600 Zeitschriften (ab Erscheinungsjahr 1983). Der Zugang erfolgt über den GBV (Gemeinsamer
Bibliotheksverbund). Wählen Sie "IBZ-Online mit Bestellfunktion ". Allerdings ist dieses Angebot auf
diejenigen Benutzer beschränkt, die die Seite über den Internetzugang einer Universität oder Forschungseinrichtung
ansteuern, die im Besitz eines Abonnements der IBZ ist.
- Das Altgermanistische Freihandmagazin von Mediaevum.de bietet die Inhaltsverzeichnisse
von Fachzeitschriften der germanistischen und mittellateinischen Literaturwissenschaft (etwa PBB, ZfdA, ZfdPh, Daphnis,
Poetica, Mittellat. Jb. usw.) und erschließt diese durch eine Volltext-Suchmaschine.

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2.
Suche nach Monographien (national)
Aktuelle Neuerscheinungen lassen sich über das Verzeichnis
lieferbarer Bücher und Zeitschriften (VLB, VLZ) finden. Auch ältere Monographien erschließen die OPACs deutscher
Bibliotheken und Forschungsinstitute, die somit schnelles Bibliographieren und zugleich die Standortrecherche seltener
Monographien ermöglichen.
Wenn Sie Ihre Suche auf einzelne Bibliotheken konzentrieren wollen, hilft die Seite Deutsche
Bibliotheken online des HBZ, die alle deutschen Bibliotheken, die Dienste im Internet anbieten, zusammenstellt.
Während der VD17 bereits im Internet verfügbar ist, bleibt man für
das 16. Jahrhundert auf die gedruckte Version des VD16 angewiesen. Für dies Suche nach selteneren Monographien (und
Drucken des 16. und 17. Jahrhunderts) empfiehlt sich eine Online-Recherche in den einzelnen Bibliotheksverbünden
in Deutschland, die die OPAC´s mehrerer Einzelbibliotheken zusammenfassen. Vor allem zwei Angebote sind hier nützlich:
- Der Karlsruher Virtueller Katalog (KVK
) ermöglicht es, über eine Eingabemaske gleichzeitig in den wichtigsten deutschen OPACs zu recherchieren. Abgefragt
werden können folgende Kataloge: BVB (Verbundkatalog des Bayerischen Verbundes); COPAC (Verbundkatalog
des britischen Consortium of University Research Libraries); GBV (Gemeinsamer Bibliotheksverbund, d.h. Bibliotheken
in Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt); HBZ
(Verbunddatenbank des Hochschulbibliothekszentrums, d.h. Bibliotheken in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz);
SWB (Verbundkatalog des Südwestdeutschen Bibliotheksverbundes; d.h. Bibliotheken in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz,
Sachsen); ZDB (Zeitschriftendatenbank, verzeichnet Periodika aus allen deutschen Bibliotheken); Buchhändlerkataloge
(Lagerkatalog KNO, VLB = Verzeichnis lieferbarer Bücher aus deutschen Verlagen; ABC-Buchhandlung); Bibliotheken
in Karlsruhe; Region Stuttgart (Katalog der Bibliotheken der Uni Stuttgart und der Uni Hohenheim sowie
der Württembergischen Landesbibliothek).
Einen ähnlich komfortablen Zugang bietet die digitale
Bibliothek NRW (DigiBib), ein Service des HBZ.
- Die deutsche Bibliothek - Z39.50 Gateway ist ein Projekt
der Deutschen Bibliothek zur übergreifenden Suche in den OPACs der wichtigsten deutschen, europäischen und amerikanischen
Bibliotheksverbünde.
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3.
Suche nach Monographien (international)
Als Ausgangspunkt einer internationalen Recherche bietet sich CENL
(Gabriel) an, eine Liste der Online-Katalog der europäischen Natinalbibliotheken.
Ein neues Angebot der Liman GmbH, kostenfrei für registrierte Nutzer, ist Infoball,
das die Recherche von Monographien in insgesamt 600 (!) Bibliotheksdatenbanken (D, USA, Kanada, Australien) erlaubt.
Eine gleichzeitige Recherche ist in frei wählbaren 16 Online-Katalogen möglich. Die Geschwindigkeit dieser Metasuchmaschine
ist hervorragend, und die Zahl der Titel, die man auch zu ausgefallenen Schlagworten findet, ist überwältigend.
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4.
Bestellung von Kopien
Über "Subito",
den Dokumentenlieferdienst der deutschen Bibliotheken, können Sie (nach Registrierung) Kopien aus den Beständen
der angeschlossenen Bibliotheken bestellen und sich per Post / Fax / eMail zustellen lassen. Das Ganze geht wesentlich
schneller als über die Fernleihe der Universitätsbibliotheken, und die Preise sind, sofern man es eilig hat, zu
ertragen: Eine Kopie von 1-20 Seiten kostet per eMail / FTP 4,00 Euro, per Post 6,00 Euro, per FAX 7,00 Euro; jede
weitere Seite kommt auf 10 Cent. Einen illustrierten Wegweiser zur Benutzung von Subito bieten wir Ihnen hier.

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