Das Datenbank-Infosystem (DBIS) der Universitätsbibliotheken ist
ein kooperativer Service zur Nutzung wissenschaftlicher Datenbanken und wurde
mit finanzieller Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für
Wissenschaft, Forschung und Kunst und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)
von der Universitätsbibliothek Regensburg entwickelt. Inzwischen wird das
Datenbank-Infosystem als Nutzerservice in 208 Bibliotheken angeboten. Es bietet
gepflegte, kommentierte Linklisten zu frei zugänglichen Datenbanken der Romanistik,
der Allgemeinen
und vergleichenden Sprach- und Literaturwissenschaft, der Klassischen
Philologie, der Anglistik
und der Germanistik,
der Niederländischen Philologie und der Skandinavistik.
"Germanistik im Netz" ist das DFG-geförderte Fachportal
für deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, das an der Universitätsbibliothek
Frankfurt a. M. angesiedelt ist und einen zentralen Zugang zu den Informationsquellen
des Faches gewährleisten will. Der Schwerpunkt liegt auf bibliographischer
Information: Das Portal bietet insbesondere die Metasuche in wichtigen Bibliothekskatalogen
und bibliographischen Datenbanken an, informiert über Neuerscheinungen und
Zeitschrifteninhalte. Daneben wird auch eine Sammlung von 3000 kommentierten Links
zu Internetangeboten gepflegt.
Angestrebt ist eine kommentierte und (möglichst) vollständige
Liste von Internet-Seiten, die sich bei der Beschäftigung mit dem Gotischen
als nützlich erweisen können. Verwiesen wird auf Quellen & Corpora,
Wörterbücher & Glossare, Software & Computer, Geschichte, Varia
und "rezente" Bücher. Hervorzuheben ist das "Projekt Wulfila"
der Univ. Antwerpen, das u.a. eine elektronische Version der Wulfila-Bibel anbietet.
- Allerdings sind die Seiten seit April 2003 nicht mehr aktualisiert worden.
Homepage des Bremer Instituts für niederdeutsche Sprache e.V.
mit einem niederdeutschen Veranstaltungskalender, einem Büchershop, Literaturhinweisen,
einer Liste nd. Zeitschriften, Anschriften nd. Lehrstühle sowie einen OPAC
der Institutsbibliothek. Neben einführenden Informationen zur nd. Sprach-
und Literaturgeschichte bietet das INS den kostenlosen Bezug der ins-presse an.
Die Seiten werden gut gepflegt, allerdings ist die Darstellung unter Netscape
bisweilen unbefriedigend.
Eine umfassende, aktuelle Linkliste der Landesbibliothek Oldenburg
zu weiteren ndt. Linksammlungen, zu Instituten und Vereinen sowie zu Literatur,
Musik und Theater. Im Angebot sind unter anderem ein Veranstaltungskalender, ein
Verzeichnis ndt. Autoren und Autorinnen und Links zu Regionalbibliographien. Die
Recherche wird durch eine kurze Kommentierung der meisten Links erleichtert.
Der Verein für niederdeutsche Sprachforschung stellt auf seinen Seiten
eine ausführliche, thematisch gegliederte Bibliographie zum Niederdeutschen zum
Download bereit.
Ein Projekt der Arbeitsstelle für die digitale Edition mittelalterlicher
Quellen am Zentrums "Geisteswissenschaften in der digitalen Welt" an
der Universität Hamburg, das in Zusammenarbeit mit dem Staatsarchiv der Freien
und Hansestadt Hamburg verschiedene Angebote zur mittelalterlichen Geschichte
Hamburgs zusammenfasst: das virtuelle Hamburgische Urkundenbuch, Auszüge
aus älteren Drucken, Literatur, Bilder und Links.
Portal zur Sprache und Literatur der Niederlande. Der obige Link führt
zur Rubrik "Middeleeuwen", wo zahlreiche Aufsätze, ein Sprachatlas
und ausgewählte Links zu Instituten und Vereinen, Digitalisierungsprojekten
u.v.m. angeboten werden.
Das "Nordeuropa-Portal" des Nordeuropa-Instituts an der HU
Berlin bietet zahlreiche Informationen auch zur Altnordistik. Hinzuweisen ist
zudem auf das Nordische
Institut der Univ. Kiel (Alte Abt.) mit weiteren Links und dem Forschungsprojekt
einer "Runendatei".
Der "Katalog der Internetressourcen für die Klassische Philologie
aus Berlin" (KIRKE) ist das umfangreichste Internetportal zur griechischen
und lateinischen Antike im deutschsprachigen Raum. Das äußerst vielfältige
Angebot liegt auf einem schnellen Server, wird vorbildlich redaktionell gepflegt
und durch eine Suchmaschine erschlossen.
Portal zur deutschsprachigen Romanistik. Unter "Service"
findet man einen umfassenden, meist aber nur spärlich kommentierten Linkkatalog
zu allen Bereichen des Faches, der sich oft der "Düsseldorfer Virtuellen
Bibliothek" bedient.
Mehrere französische Forschungsinstitutionen und Bibliotheken
haben sich zusammengeschlossen und dieses Mittelalterportal zwecks Forschungsdokumentation
ins Leben gerufen. Umfangreiche, kommentierte Linksammlung mit internationalem
Anspruch, Dokumente, Blog u.a.m.