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Was Martin
Baisch und Elke Koch
mit der Tagung „Neugier und Tabu - Regeln und Mythen des
Wissens“1, die im Rahmen des
Sonderforschungsbereichs „Kulturen des Performativen“ vom 13.-15.
September 2007 an der Freien Universität Berlin stattfand,
konzipiert und angeregt haben, war nicht weniger als eine
Grundlagenbestimmung zentraler Figuren und Modi kultureller
Wissensproduktion und -regulation: Die Begriffe Neugier und Tabu
- zur Zeit in den kulturwissenschaftlichen Fächern zwar
allgegenwärtig, aber merkwürdig konturlos - lassen sich
nicht nur jeweils in ihren komplexen Semantiken, Dynamiken und
Darstellungsweisen bestimmen, sondern auch in ihrem ebenso
funktionalen wie spannungsreichen Verhältnis. Die Frage nach
dessen Motiven, Regeln und ästhetischen Konfigurationen
wurde von Geisteswissenschaftlerinnen und Geisteswissenschaftlern
verschiedenster Disziplinen (Literaturwissenschaften,
Kunstwissenschaften, Katholische Theologie und
Religionswissenschaften) aufgegriffen und für anregende
interdisziplinäre Diskussionen und Perspektiven fruchtbar
gemacht. Bereits der einleitende Beitrag von Koch und Baisch umriss den Rahmen, den sich auch
alle Vorträge der Tagung verbindlich gemacht hatten:
Konstruktionen und Dimensionen von Neugier und Tabu nämlich
über eine Begriffsgeschichte hinaus als historisch und
kulturell gebundene Diskursformen zu bestimmen, die in
Wissenssystemen wirksam (gemacht) und aufeinander bezogen
werden.
Ingrid Kasten
(Freie Universität Berlin) unternahm im ersten
Tagungsvortrag „Tabu und Lust“
zunächst eine Systematisierung und historische
Differenzierung des in der Germanistischen Mediävistik
insbesondere für die Beschreibung des so genannten
‚Schemas der gestörten Mahrtenehe' oft bemühten,
aber bislang ohne nähere Konturierung gebliebenen Begriffs
des Tabus. So beschrieb sie auf der Basis neuerer
kulturanthropologischer und literaturtheoretischer Konzepte Tabus
als Unterlassungsregeln, die nicht explizit ausgesprochen werden
(müssen). Tabus erscheinen als ambivalente Strukturen, die
Grauzonen von Erlaubtem und Unerlaubtem markieren und durch eine
auratische Dimension gekennzeichnet sind. Die für
mittelalterliche Mahrtenehentexte gemeinhin als Tabu
gekennzeichneten Sicht-, Rede- und Berührungsverbote
stellten demgegenüber explizite Verbotsregeln mit
eingeschränktem Geltungsbereich dar, die den Zusammenhang
sozialer Inklusion und Exklusion regeln. Dagegen verweist, wie
Kasten am Beispiel des
‚Ritters von Staufenberg' (14. Jh.) zeigte, der Konnex von
Lust/Begehren und Verbot auf eine strukturelle Ambivalenz, welche
die eigentliche Tabukonstruktion symbolisiere. Indem der Text in
einer doppelten Überschreitungsbewegung Lust als sexuelle
und religiöse Dimension markiert, die nicht an eine eheliche
Verbindung gebunden sein muss, werden in der literarischen
Fiktion alternative Beziehungskonzepte entworfen. Diese
Inkohärenz werde als transgressives Potential produktiv
gemacht.
Mit Konrads von Würzburg ‚Partonopier und
Meliur' griff Hartmut
Bleumer (Göttingen) einen weiteren Text auf, der dem
Erzählschema der gestörten Mahrtenehe zugerechnet wird.
Die vorgetragenen Thesen zielten auf den Problemzusammenhang von
Neugier, Tabu und Erkenntnis, den der Text als ästhetisches
Konzept entfaltet. So werde über das von Meliur
ausgesprochene Sicht- und Redetabu zwar eine als vorreflexiv
gekennzeichnete, zeitlos-zyklische mythische Wissensstruktur
etabliert, diese aber in der narrativen und virtuellen Fiktion
(des Feenmärchens) zugleich als Inszenierung behauptet.
Indem Erkenntnis als Prozess des Verstehens konzeptualisiert ist,
wird Wissen über eine ‚ästhetische Neugier'
hinaus zur kognitiven Herausforderung für Figuren und
Rezipienten. Bleumer traf
mit seinen Überlegungen in den Kern der die Tagung leitenden
Fragestellung: Wie sich nämlich Konzepte, Konstruktionen und
Dynamiken von Wissen, Neugier und Tabu auch dort ausmachen und
beschreiben lassen, wo sie nicht expliziert sind. Der (offene)
Blick auf ästhetische Konfigurationen bildet hierfür
eine entscheidende Perspektive. Neugier und Tabu mit
Mythoskonzepten in Zusammenhang zu bringen, war ein zentraler
Fokus der Tagung. Wichtig scheint hier jedoch, so ergab auch die
Diskussion, dabei auch jene wissenstheoretischen Implikationen zu
berücksichtigen, welche die Dynamik jener Verbindung
steuern.
Mythen sind, so die These von Renate Schlesier (Freie
Universität Berlin), keine überzeitlichen Schemata,
sondern partikulare Erzählungen, die historisch und
kulturell unterschiedlich inszeniert werden. Bei der Analyse von
Neugier und Tabu in diesen Texten gilt es den Semantiken der
Begriffe ‚Neugier' und ‚Tabu' Rechnung zu tragen. Wie
Schlesier zeigte, entwirft
Euripides in ‚Die Bakchen' mit der „Neugier des Pentheus“ ohne expliziten
Neugier-Begriff, aus poetischer Perspektive ein dualistisches
Konzept von Neugier, wie es später Augustinus im 10. Buch
der 'Confessiones' als curiositas-Theorie entfaltet.
Bereits im antiken Text wird eine einzig dem Selbstzweck
verpflichtete ‚Augenlust' an die Position des
Theaterzuschauers gebunden und der rituellen Teilhabe
gegenüber gestellt. In ähnlicher Metaphorik gestaltet
Augustinus ein theologisch-anthropologisches Neugierkonzept, das
sinnliches (curiositas) und nicht-sinnliches
(studiositas) Erkenntnisstreben strikt voneinander
abgrenzt. Hieran anschließend ließe sich
überlegen, inwieweit trotz dominierend pejorativer Bedeutung
der curiositas, die das europäische Mittelalter
entscheidend prägte, im Neugierdualismus eine potentielle
Überschreitung des Sinnlichkeitsverbots als Tabu
präsent gehalten wird.
Darüber hinaus verweisen mittelalterliche Texte
auf plurale Modelle von Erkenntniswissen, die einer allein
negativ markierten Neugierkonzeption widersprechen. Die
frühmittelalterliche Rezeption des im 4./5. Jh. von
Martianus Capella verfassten allegorischen Lehrgedichts
‚Die Hochzeit Merkurs mit der Philologie' offenbare, wie
Sonja Glauch (Erlangen)
plausibel machte, in der Übertragung Notkers, eine
Entproblematisierung des Gegensatzes ‚göttlicher' und
‚weltlicher' Erkenntnismodi. Wissen erscheint im
althochdeutschen Text als unbegrenzt und nicht-tabuisiert und ist
so der unermüdlichen curiositas in der Figur
der ‚Philologie' zugänglich. Daran schloss die Frage
an, inwieweit sich jedoch ein nicht auf ‚Natur'
gerichtetes, textuelles Wissensmodell (Buchwissen) auch als
ungefährlich und domestizierbar darstellt.
Ob und wie Neugier als markierte Referenz auch auf
Nicht-Erzähltes oder Erzählbares und damit auf
unmarkierte Tabukonstruktionen verweist, blieb offen, war aber
implizites Thema des Vortrags von Eva Horn (Basel). Am Beispiel der
literarischen Figuration des ‚mad scientist' in
„Fiktionen vom Forscher im 19.
Jahrhundert“ zeichnete sie die enge Verbindung
neuzeitlicher Neugier mit wissenschaftshistorischen Fragen nach
dem ‚Geheimnis des Lebens' nach. Texte wie Mary Shelleys
‚Frankenstein' kennzeichne eine hybride Neugier, die auf
eine Kompilation unterschiedlicher Wissenskomplexe modernen
(naturkundlichen) und historischen (magischen) Wissens zielt. Die
Überblendung von Wissensdiskursen des 16. und 18. Jh.
erzeuge eine diachrone Heterogenität, mit welcher der Text
auf die Organisationsstruktur von Wissenschaft selbst abziele. In
literarischen Fiktionen können - so die These - kulturelle
Prozesse durchsichtig gemacht und Varianten erprobt werden, die
im Rahmen einer auf Homogenität angelegten
disziplinären Forschung nicht möglich wären. Eine
wissenschaftshistorische Perspektive nahm ebenfalls Jutta Müller-Tamm (FU Berlin) zum
Ausgangspunkt ihrer Lektüre einer Traumerzählung
Lichtenbergs. Darin wurde deutlich, wie eng die Inszenierung von
Neugier als wissenschaftlichem Erkenntnistrieb mit historischen
und epistemischen Prozessen verschränkt ist.
Korrespondierend dazu thematisierte der Beitrag von
Marina Münkler
(Humboldt-Universität zu Berlin) aus mediävistischer
Perspektive Semantiken und Darstellungsweisen von Neugier in der
frühneuzeitlichen ‚Historia des D. Johan Fausten'
(1587). Ausgehend von einem begriffsgeschichtlichen
Überblick von Cicero über Augustinus bis Luther
arbeitete sie mit Luhmann Neugier im Spannungsfeld zwischen
Transzendenz und Immanenz heraus und bestimmte die historische
Fausterzählung damit im Grenzbereich literarischer und
religiöser Kommunikation. Über das Motiv der
curiositas werde, wie Münkler belegte, nicht nur die
Grenze von Erkenntnisformen markiert, welche die Differenzierung
von Immanenz und Transzendenz in Frage stellen, Erkenntnisstreben
selbst werde in der Steigerungsformel ‚Lektüre -
Lehrgespräch - sinnliche Erfahrung' zum textstrukturierenden
Prinzip.
Wie dominant der Konnex von Neugier und Wissen nicht
nur als Motiv, sondern auch als Darstellungsstrategie in
mittelalterlichen Texten präsent ist, zeigt auch das von
Tobias Bulang (Zürich)
besprochenen Lehrgedicht ‚Der Renner' des Hugo von
Trimberg. Dort werden Wissensgrenzen und -positionen narrativ
verhandelt. Über unterschiedliche Bilder und Modi der
Bewegung konturiere und ambiguisiere der am Übergang zum 14.
Jh. entstandene Text verschiedene Modelle und Möglichkeiten
von Laienwissen. Neugier bildet dabei, wie Bulang anschaulich machte, eine
wichtige Figur in den Prozessen der Entgrenzung und Begrenzung
von Wissen. So kann curiositas als
‚Mobilitätsphantasma' pejorativ gegen eine als
normativ behauptete stabilitas loci gesetzt werden
und zugleich in der poetischen Konstruktion selbst Motor und
Ausdruck einer Überschreitung von Wissensgrenzen im Medium
der Schrift sein.
Der Vortrag der Kunstwissenschaftlerin Heike Schlie (Münster) strich
heraus, wie eng Prozesse und Reflexionen von Tabuisierungen an
Gesetze der Medialität gebunden sind. So reflektiere die
Malerei des 16. Jahrhunderts mit der Darstellung nackter
menschlicher Körper einen spezifisch Zusammenhang von Sehen
und Erkennen. Am Beispiel des Bildtypus ‚Diana und Aktaion'
sowie fiktiver Kurtisanenbilder demonstrierte Schlie Strategien des Verhüllens
und Enthüllens, die dem Betrachter nicht nur gerade das
offenbaren, was er eigentlich nicht sehen darf, sondern das
Gesehene gleichzeitig als Visualisierung kennzeichnen, die der
Ebene des Körpers entzogen bleibt. Der ‚mediale Blick'
erzeugt so eine (Sinnes-)täuschung, welche die Dynamik von
Tabuisierung und Enttabuisierung durchsichtig macht.
Aus theologischer Sicht näherte sich Andreas Matena (Konstanz) ebenfalls der
Verbindung von Zeichen und Erkenntnis. Die Exegese der
Thomasperikope zeige, wie das Sehen in den Dienst einer
Heilsökonomie gestellt werde, in der Thomas zur
Identifikations- und Legitimationsfigur des christlichen
Auferstehungsglaubens werde. Die Augenzeugenschaft des Thomas
beglaubige in der patristischen und mittelalterlichen Auslegung
die Leiblichkeit Gottes für die Nachfolgenden und bindet so
die Historizität des Christusereignisses an die Gegenwart
der Gläubigen. Hervorgehoben wurde in der
anschließenden Diskussion insbesondere der Status des
(sprachlichen) Zeichens, das - wie Heike Schlie betonte - das Leibliche
allererst vermittelt. Darüber hinaus wurde deutlich, dass
der Zeugenschaft eine wichtige Funktion bei der Konstruktion von
Wissen und der Konstitution von Gemeinschaften zukommt.
Weitere Perspektiven der Tagung eröffnete der von
Matthias Meyer (Wien)
erläuterte Zusammenhang von Neugier und Genre. So
kennzeichne die ‚Insel Felsenburg' (1731-1743) ein Wechsel
von einem ambivalent besetzten zu einem positiv konnotierten
Motiv ‚tabuloser Neugier', dessen Konzeptionswandel
innerhalb des Textes sich vor allem durch den Gattungswechsel vom
utopischen Gesellschaftsroman zur abenteuerlichen Robinsonade
erkläre. Meyers Hinweis auf gattungsspezifische
Darstellungsverfahren, unterstrich die Notwendigkeit historisch
und kulturell differenzierender Analysen von
Erzählmustern.
Dies machte auch der Beitrag von Andrea Sieber (Freie Universität
Berlin) deutlich, die in ihrer Analyse der moral-aszetischen
Schriften des Aegidius Augustinus (1560-1620) der
geschlechterspezifischen Konstruktion tabuisierter Wissensmodi
nachging. Sieber
erörterte, in welcher Weise der Neugierdiskurs im Kontext
medialer Veränderungen mit Geschlechterdistinktionen in
Verbindung gebracht wird. Indem weiblicher Fürwitz als
körperzentrierte Wissbegierde ausgegeben werde, verschiebe
sich die Erkenntnisproblematik von einem epistemologischen auf
ein soziales Problem. Die Inszenierung weiblicher Lesesucht als
transgressives Potential lasse dabei Wissen nicht länger als
Kommunikations-, sondern als konkretes Handlungstabu für
Frauen erscheinen. Taburäume gelten somit nur für
bestimmte Gruppen. Sieber
stellte Tabuisierung und Transgression als zentrale Modi der
Produktion und Reglementierung von Wissen heraus.
Die Beiträge von Matías Martínez (Wuppertal)
und Roger Lüdeke
(München) ergänzten nicht nur notwendige
Überlegungen zur populärer und popkultureller
Ästhetik der jüngsten Moderne, sie regten auch
systematische Kategorien an, die den strukturellen Aspekt der
Verbindung von Neugier, Tabu und Wissen betonen. Martínez bestimmte aus
erzähltheoretischer Sicht die Funktion ‚narrativer
Neugier' in pornographischen Interneterzählungen.
Zeitgenössischem pornographischem Erzählen liegt
demnach ein narratives Basisscript zugrunde, das über
verschiedene Steigerungsmöglichkeiten variiert werden kann.
Während sich die Basisepisode über ein kognitives
Modell zeitlicher Abfolge definiere, dessen Einheit durch die
‚natürliche' Struktur eines männlichen
Geschlechtsaktes vorgegeben scheint, verschiebe die
‚pornographische Matrix' das logische Ende der
Erzählung zugunsten eines Schemas nahezu unendlicher
Kombinationen und Variationen. Die ‚narrative Neugier'
richte sich also weniger auf das Informationsdefizit der Handlung
(Was), sondern auf die Aktualisierung von Spannung (Wie). In
diesem Sinne ist, wie Martínez anschaulich
ausführte, pornographisches Erzählen kein tabuloses
Erzählen, weil der Tabubruch einen Teil der narrativen
Konfiguration darstellt. Im Anschluss an diese Überlegungen,
ist die Frage nach der zeitlichen Struktur von Neugier- und
Tabukonstruktionen ebenso aufgerufen, wie der Aspekt einer
geschlechtlichen Codierung von Erzählmustern.
Zum Abschluss der Tagung unternahm Roger Lüdeke eine theoretische
Bestimmung der Ebenen narrativer Neugier und Tabukonzeptionen.
Diese seien in der zeitgenössischen anglo-amerikanischen
Popkultur vor allem als ästhetische Kategorien relevant,
denn diese produziere in spezifischer Weise sowohl im Bereich des
Affektiven, als auch des Kognitiven eine Gier nach Neuem, die
sich in der narrativen Bewegung ‚Neugier - Tabu -
Überschreitung' vermittle. Während Nick Hornbys
‚High Fidelity' dabei Transzendenz als Erfahrungsdimension
aufrufe und damit eine Zone der Differenzierung (Heiliges -
Profanes; Norm - Überschreitung) etabliere, wird in Bret
Easton Ellis' ‚American Psycho' der Tabubruch zum
ästhetischen Programm. Als permanente
Verunsicherungsstrategie inszeniert, erscheinen Tabuzonen nicht
als Orientierungswissen, sonders als „Referenznarrative“. Die von
Lüdeke angebotene
Systematisierung des Verhältnisses von Neugier, Begehren und
Tabu nach Ebenen (Handlung/ Motiv, Narration) und Funktion
(Grenz- und Überschreitungsfiguren), könnte
ergänzt unter anderem durch die von Martínez angedachten Verfahren
narrativer Emotionalisierungsstrategien ein erstes Inventar zur
analytischen Bestimmung der Diskursfiguren Tabu und Neugier
bilden. Wie dringlich hierbei die Berücksichtigung
historischer und kultureller Epistemologien ist, hat vor allem
die Fülle mediävistischer Beiträge gezeigt.
Den Veranstaltern ist es mit der Frage nach dem Konnex
von Neugier, Tabu und Wissen nicht nur gelungen, einen ergiebigen
Austausch innerhalb der text- und bildwissenschaftlichen
Disziplinen anzuregen, der bisherige begriffsgeschichtliche
Ansätze konzeptuell erweitert hat. Sie haben damit zugleich,
und mit ihnen die Referentinnen und Referenten, ein
Forschungsfeld konzipiert, das sich auf veränderter
Grundlage über die Geisteswissenschaften hinaus in einem
transdisziplinären und transkulturellen Rahmen als
tragfähig erweisen kann. Der Tagungsband lässt darauf
hoffen, dass sich die entwickelten Argumentationen und
Perspektiven einer breiten Rezeption und weiterführenden
Diskussion im Wissenschaftsfeld empfehlen.
Franziska Ziep
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