Die Auswahl beruht auf den Zugriffszahlen (nach dem Klickzähler und unseren Server-Logfiles)
sowie auf der Bewertung durch die User. Sie wird regelmäßig aktualisiert.
Die Trierer Arbeitsgruppe von Kurt Gärtner bietet die wichtigsten lexikographischen Hilfsmittel
für das Studium älterer deutscher Texte im Internet und auf CD-ROM an. Zur Verfügung stehen F.
Benecke, W. Müller, F. Zarncke: Mittelhochdeutsches Wörterbuch; M. Lexer: Mittelhochdeutsches Handwörterbuch; M.
Lexer: Nachträge zum Mhd. Handwörterbuch; K. Gärtner u. a.: Findebuch zum Mhd. Wortschatz. Die schnelle Suchmaschine,
die Verknüpfung der einzelnen Lexika sowie die einfache Bedienung machen die Internetversion selbst für
Besitzer der Buchausgabe unentbehrlich. Das Trierer Angebot ist bisweilen nicht erreichbar (v.a. am Wochenende!).
Dies ist stets nur ein temporärer Ausfall, nach kurzer Zeit funktioniert der Link wieder!
TrueType-Font für die gebräuchlichsten mediävistische Sonderzeichen. Der Zeichensatz (V. 2.3, Nov.
2002) kann in Textverarbeitungsprogrammen unter Windows und Macintosh verwendet werden (Word, Wordperfect usw.).
Für den nichtkommerziellen Gebrauch sind Download und Verwendung kostenlos.
WWW-Version des "Deutschen Wörterbuchs", erstellt von Kurt Gärtner und Mitarbeitern. Das Projekt
befindet sich noch im Aufbau. Die (bisweilen noch instabile) Internetversion kann zur Zeit nur mit Netscape Navigator
4.7 und Internet Explorer 5.5 benutzt werden.
Virtuelle Grußkarten sind in Mode, erlauben sie es doch, elektronische Grüße mit Bildern
zu schmücken und per eMail zu versenden. Leider sind die zur Auswahl angebotenen Motive oft erschreckend geschmacklos.
Als Alternative bieten wir Illustrationen aus mittelalterlichen Handschriften als Motive Ihrer Grußkarten.
Von Mediaevum verantwortete, fortlaufend erweiterte und aktualisierte bibliographische Datenbank mit
den Inhaltsverzeichnissen zahlreicher mittelalterphilologischer und germanistischer Fachzeitschriften (u.a. PBB,
ZfdA, ZfdPh, ZfGerm, DVjS, Daphnis). Zunehmend werden die wichtigeren Zeitschriften auch retrospektiv komplett erfaßt.
Eine Suchmaschine gestattet die Autoren-/Titelsuche jahrgangsübergreifend im Gesamtbestand. Aktuell sind ca.
22.000 Datensätze (Aufsatztitel und Rezensionen) erfaßt.
Die von H.P. Pütz und K.M. Schmidt initiierte, heute von der Univ. Salzburg betreute Datenbank greift
auf eine Textsammlung von knapp 100, zum Teil lemmatisierten mhd. Texten zurück, die nach Lemmata und Strings
abfragbar sind. Fernziel ist es, die Textbasis zu erweitern und alle Texte voll- lemmatisiert und nach Bedeutungskategorien
aufgeschlüsselt (ähnlich wie in Rogets Thesaurus) der Forschung über Internet zur Verfügung
zu stellen. Gedruckte Projektbeschreibung in ZfdA 130 (2001) 493-495 [Volltext].
Leider ist die Benutzung dieser Datenbank nicht gerade intuitiv. Aufgrund nicht web-optimierter Grafiken benötigt
man beim Laden einzelner Seiten ein wenig Geduld. Vor der Benutzung muß man sich bei den Betreibern von MHDBDB
registrieren lassen.
Eine Zusammenstellung von Homepages mit Schriftenverzeichnissen einzelner Altgermanisten des deutschsprachigen
Raums, die im allgemeinen auch zu deren Postanschriften führt. 225 Einträge, auf die Aktualität haben
wir laufend ein Auge.
Ein vorzügliches Hilfsmittel, um gezielt nach mittelalterlichen Handschriften in deutschen Bibliotheken
und Archiven zu suchen: In einer Datenbank stehen Daten zu derzeit über 63.300 Handschriften und Handschriftenfragmenten
zur Verfügung, verknüpft mit digitalen Reproduktionen der Handschriftenbeschreibungen der gedruckten Kataloge.
Die Datenbank wird laufend überarbeitet und ergänzt. 203 gedruckte Handschriftenkataloge sind vollständig
digitalisiert, ebenso 89 Handschriften und Handschriftenfragmente aus der Universitätsbibliothek Heidelberg,
der Staatsbibliothek Berlin, der Hessischen Landesbibliothek Fulda und dem Staatsarchiv Marburg. Besonders sehenswert
sind die Heidelberger Handschriften, durchweg reich illustrierte spätmittelalterliche Handschriften, darunter
der "Parzival" Wolframs von Eschenbach, Heinrich von Veldekes Eneas-Roman, die Manesse-Handschrift und
der Heidelberger Sachsenspiegel.
Übersicht über geplante und laufende Dissertationen, Habilitationen und sonstige Projekte der
germanistischen und lateinischen Mediävistik, mit Beschreibung des Vorhabens und Kontaktmöglichkeiten.
Kündigen Sie hier Ihr eigenes Projekt an!
In unserem "Kuriositätenkabinett" sind amüsante Mittelalterseiten versammelt: sog.
"U-Boote" in wissenschaftlichen Lexikonartikeln, kostenloser Versand von virtuellen eMail-Grußkarten
mit mittelalterlichen Handschriftenmotiven, Neuigkeiten vom "Bundesverband Minnesang e.V." oder eine Anleitung
zum Selberbasteln von Kettenhemden.
Das Textarchiv des Deutschen Rechtswörterbuchs (DRW), Univ. Heidelberg,
stellt als Faksimile das "Mittelniederdeutsches Wörterbuch von Karl
Schiller und August Lübben. Bremen 1 (1875) - 6 (1881)" zur Verfügung.
Suchen Sie auf der Liste nach dem Eintrag "Schiller / Lübben".
Verlinkt sind nur die einzelnen Seiten der Vorlage, so daß es seine Zeit
dauert, bis man den gesuchten Eintrag gefunden hat, und auch die Scanqualität
ist nicht sonderlich gut. Dennoch kann das Angebot für dienjenigen, die das
gedruckte Lexikon nicht bei der Hand haben, hilfreich sein.
Ziel des Projektes CESG "Codices Electronici Sangallenses" (Digitale Stiftsbibliothek St. Gallen) ist
es, die mittelalterlichen Handschriften der Stiftsbibliothek St. Gallen durch eine virtuelle Bibliothek zu erschließen.
Geplant ist in einem zweijährigen Pilotprojekt die integrale digitale Reproduktion einer Auswahl der schönsten illuminierten
Handschriften in einer Auflösung, die nicht nur für die praktische Arbeit mit Handschriften ausreicht, sondern auch
detaillierte (z.B. kunsthistorische) Analysen von Miniaturen erlaubt. Metadaten zu den Handschriften (in erster
Linie wissenschaftliche Handschriftenbeschreibungen) werden in einem Datenbanksystem verwaltet und durch verschiedene
Zugriffsinstrumente mit den Digitalisaten verknüpft. Zur Zeit sind 102 Handschriften verfügbar.