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Neuigkeiten und Veranstaltungen


Gehen Sie direkt zu Veranstaltungen des Jahres:| 2010 | 2011
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Im folgenden werden Hinweise auf Ausstellungen, Konzerte und Veranstaltungen oder Neuigkeiten gegeben, die für Lehrende und Forschende in der Mediävistik interessant sind. Kongresse und Tagungen sind in unserem Tagungskalender aufgelistet. Hinweise zu dieser Seite nehmen wir gerne per eMail entgegen.

Umfangreiche Kalendaria (auch für die histor. Mediävistik) bieten der Calendario della Medievistica sowie der Veranstaltungskalender des Mediävistenverbands und der Terminkalender von H-Soz-u-Kult. Über Ausstellungen wie auch über Veranstaltungen der "Mittelalterszene" (Festivals, Märkte usw.) informiert Tempus-Vivit.

 

Seite aktualisiert am: 17. August 2010 MR

2010

 

April 2010- Mai 2011


 

 

"2010/2011 wird in der Metropolregion Rhein-Neckar das Stauferjahr gefeiert. [...] Auch die Stadt Worms, die mit ihren bedeutenden romanischen und gotischen Kirchenbauten zur Zeit der staufischen Herrscher ihre Blütezeit hatte, beteiligt sich mit "Musik und Literatur der Stauferzeit" von April 2010 bis Februar 2011 an diesem Kulturereignis. Im Zentrum steht Musik aus dem Mittelalter, die sich perfekt mit dem u. a. in Worms angesiedelten Nibelungenlied und der Tradition des rheinischen Minnesangs verbinden lassen." Programm unter obigem Link.

Die nächsten Konzerte:
22. August, 21 Uhr, Dom zu Worms: Hildegard von Bingen, Ordo virtutum Collegium vocale am Wormser Dom und Solisten unter Leitung von Simone Pannes. Eintritt: 10 Euro (8 Euro ermäßigt), Karten nur an der Abendkasse.
9. Oktober, 20 Uhr, Dom zu Worms - Auf dem Wege nach Santiago. Die Gruppe »Ranunculus« präsentiert mittelalterliche Kirchenmusik mit Drehleier, Harfe, Fidel, Schalmei und Trommeln. Eintritt: 12 Euro im Vorverkauf (TicketService Worms, 06241 267205)
6. November, 20 Uhr, Friedrichskriche: Orient und Okzident. Eine musikalische Reise ins Mittelalter mit der »Capella Antiqua« aus Bamberg und Solisten. Eintritt: 16 Euro im Vorverkauf (TicketService Worms, 06241 267205)
14. November, 17 Uhr, Bergkirche Worms-Hochheim: Gregorianische Gesänge mit der Domschola Worms unter Leitung von Domkantor i. R. Leo Reichert. Eintritt frei, um eine Spende für den Erhalt der Kirche wird gebeten.

 

27. Februar-
28. November 2010


 

Kontakt:
E. Masthoff

"Auf den Spuren eines historischen Kriminalfalles entrollt sich in spannenden Inszenierungen die Geschichte des Ruhrgebietes im Mittelalter. Am Leben und Sterben des Erzbischofs Engelbert von Köln und seines Kontrahenten Friedrich von Isenberg erzählt die Ausstellung von Mord und Fehde, Macht und Niederlagen, Raubrittern und Edelmännern. Von einem schicksalsträchtigen Mord im Jahre 1225 bis hin zur letzten großen Ritterschlacht zeigt die Großausstellung das mittelalterliche Leben im Ruhrgebiet."

 

10. März-
22. Mai 2010


 

 

"Dank einer breiten Finanzierungskoalition konnten eine überaus wertvolle Handschrift sowie ein unikaler kolorierter Druck aus dem Privatbesitz von S. D. Hubertus Fürst Fugger-Babenhausen für die Bayerische Staatsbibliothek erworben werden. Die beiden Neuerwerbungen, die im Mittelpunkt der Ausstellung "Die Fugger im Bild" stehen, gehören zu den bedeutendsten Ankäufen der letzten 200 Jahre. "

 

ab 18. März


 

 

Eine Ausstellung des Germanischen Natiopnalmuseums. Aus dem Informationstext: "Die neue Schausammlung lädt zu einem kulturhistorischen Gang durch drei Jahrhunderte ein. Er führt von der Entdeckung der neuen Welt um 1500 bis zur Entwicklung eines neuen Menschenbildes im 18. Jahrhundert.
Rund tausend Objekte in 33 thematisch ausgerichteten Räumen erschließen zentrale Aspekte der Kunst- und Kulturgeschichte des 16. bis 18. Jahrhunderts im deutschen Sprachraum. Zu sehen sind neben Gemälden und Skulpturen auch Glasgemälde, Textilien, Kunsthandwerk, Schmuck, Medaillen, Möbel und Musikinstrumente sowie zwei historische Zimmer aus Nürnberger Bürgerhäusern der Renaissance.
Meisterwerke von Albrecht Dürer, Peter Vischer, Rembrandt oder Franz Xaver Messerschmidt erscheinen in ihrem kulturgeschichtlichen Kontext. Im Dialog der Künste werden Themen wie Sammeln und Repräsentieren, Antikenrezeption und Naturstudium lebendig, wie auch die Wechselwirkung von Kunst und Glauben sowie das sich wandelnde Bild vom Menschen."

 

17. - 18. April 2010


 

 

Die Veranstaltung beginnt im Opernhaus / Foyer I. Rang am 17. April ab 22 Uhr und dauert bis 18. April um 16 Uhr (durchgehend).
Begleitend zur Neuinszenierung der Oper wird in Kooperation mit der Abteilung für Germanistische Mediävistik der Universität Stuttgart in einer 18-stündigen Marathon-Lesung der Versroman "Parzival" von Wolfram von Eschenbach auf Mittelhochdeutsch vorgetragen. Gelesen und kommentiert werden die sechzehn Bücher des "Parzival" von Mediävisten aus ganz Deutschland: PD Dr. Michael Baldzuhn (Hamburg), Prof. Dr. Hartmut Bleumer (Göttingen), Prof. Dr. Manuel Braun (Stuttgart), Dr. Sebastian Coxon (London), Prof. Dr. Gerd Dicke (Eichstätt), Prof. Dr. Manfred Eikelmann (Bochum), Prof. Dr. Stephan Fuchs-Jolie (Mainz), Prof. Dr. Klaus Grubmüller (Seeburg), Prof. Dr. Harald Haferland (Osnabrück), Prof. Dr. Dieter Kartschoke (angefragt), Prof. Dr. Konrad Kunze (angefragt), PD Dr. Michael Mecklenburg (Berlin), Prof. Dr. Volker Mertens (Berlin), PD Dr. Dietmar Peschel (Erlangen), Prof. Dr. Hans Jürgen Scheuer (Stuttgart), Prof. Dr. Michael Stolz (Basel), Prof. Dr. Ulrich Wyss (Frankfurt a.M.)
Die Veranstaltung wird als Livestream auf www.staatstheater-stuttgart.de übertragen.

* Einlass und Bewirtung durchgängig
* Karten im Vorverkauf und während der gesamten Veranstaltung

 

8. Juli-7. November 2010


 

 

Eine Ausstellung des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg in Zusammenarbeit mit dem
Deutschen Historischen Museum Berlin. Aus dem offiziellen Informationstext: "Burgen faszinieren Millionen von Menschen quer durch alle Altersstufen. Sie entstammen dem »finsteren« Mittelalter und stehen für ritterlichen Kampfesmut, glorreiche Herrschaft und liebevollen Minnedienst. Doch die Ausstellung wird weitverbreitete Vorurteile zum Thema Burg korrigieren. Als Bauwerk war sie keineswegs eine feste Größe, sondern veränderte sich zwischen dem 9. und dem 16. Jh. erheblich. Ihre Wehrfunktion wurde nur selten beansprucht; vor allem diente sie als Wohnort und Mittelpunkt einer Herrschaft. Das Germanische Nationalmuseum öffnet seine Schatzkammern und präsentiert eine umfassende Sonderausstellung mit vielen nie gezeigten Werken zur Kulturgeschichte der Burgen in Mitteleuropa, die gemeinsam mit dem Deutschen Historischen Museum Berlin erarbeitet wird. Die Ausstellung dient auch zur Vorbereitung des voraussichtlich 2013 zu eröffnenden Deutschen Burgenmuseums Veste Heldburg."

 

19. September 2010 -
2. Februar 2011


 

Kontakt:
Reiss-Engelhorn-Museum

Über 30 Jahre nach der großen „Staufer-Ausstellung“ in Stuttgart 1977 widmen die Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim dem bedeutendsten europäischen Herrschergeschlecht des 12. und 13. Jahrhunderts eine große kulturgeschichtliche Ausstellung. In enger Zusammenarbeit mit der Universität Heidelberg, der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz und der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen wird eine Mittelalter-Schau präsentiert, die sich den innovativen Neuerungen und Entwicklungsschüben der Stauferzeit in drei Regionen, dem Rhein-Main-Neckar-Raum, Oberitalien und dem Königreich Sizilien zuwendet. Mit bedeutenden, zum Teil erstmals in Deutschland gezeigten, originalen Zeugnissen und Pretiosen wird die Geschichte, Kunst und Kultur des staufischen Zeitalters lebendig gemacht.

2011

 

1. April. - 8. Mai


 

 

Aus dem offiziellen Informationstext der Veranstalter: "Mit dem Programmangebot von „wunderhoeren“ sollen unterschiedliche Zielgruppen angesprochen werden. Kirchenmusik, Instrumentalmusik, Chorkonzerte, frühe Orgelmusik, Rezitation, Crossover zu Jazz und neuer Musik strukturieren das Programm. Kooperationen mit regionalen und lokalen Kulturnetzwerken und Sponsoren gehören ebenso zur Basisausstattung wie Einführungen, Kirchenführungen, Programmhefte und Workshops sowie andere Angebote kultureller Bildung. Miteinbezogen sind auch das Nibelungenmuseum, die Nibelungenliedgesellschaft und das Jugendkunstschulprojekt moKKA". Der ganze Text ist als PDF-Datei hier abrufbar.

 

29. Juni. - 2. November


 

 

Unter dem Titel „Der Naumburger Meister – Bildhauer und Architekt im Europa der Kathedralen“ findet vom 29. Juni bis zum 2. November 2011 in Naumburg die Landesausstellung des Landes Sachsen-Anhalt statt. Sie wird gemeinsam von der Stadt Naumburg und den Vereinigten Domstiftern zu Merseburg und Naumburg und des Kollegiatstifts Zeitz durchgeführt

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