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Tools für Digitale Lehrveranstaltungen

 

Ganz gleich, was man von Online-Lehre halten mag: Es gibt Zeiten, in denen Präsenzlehre unmöglich oder erschwert ist und man sich nach Alternativen umsehen muss.

Es kann hier nicht das Ziel sein, das riesige Feld der Online-Tools für digitales Lehren zu vermessen (hier helfen die großen Portale weiter, siehe unsere Links zu "Digitales Lehren & Lernen"). Pragmatische Lösungen müssen vielmehr am kurzfristig Machbaren ansetzen.

Wir haben in unserer Linksammlung "Tools für Online-Lehre" einige Hilfsmittel zusammengestellt, mit denen Teilnehmer an verschiedenen Orten über das Internet per Audio- und Videostream oder Textchat miteinander kommunizieren und kooperieren können. Ob man sich darauf einlässt und als Dozent sein Wort und Bild im Internet verbreitet, muss jeder selbst entscheiden. Kriterien der Auswahl sind (1.) die Eignung für die universitäre Lehre und (2.) die Unterstützung durch universitäre Rechenzentren (u.a. wg. Datenschutz!).

Unter "Initiativen & Beispiele" finden Sie einige Beispiele für Online-Lehre in der Altgermanistik.

Die Liste soll erweitert werden. Ergänzungen, die unseren Auswahlkritierien entsprechen, sind willkommen (siehe schon den hilfreichen Hinweis von Tina Terrahe). Bitte direkt hier als Antwort posten, wenn möglich, mit einer kurzen Beschreibung / Kritik.

Dieses Thema wurde geändert vor 1 Jahr von Joachim Hamm
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Topic starter Geschrieben : 28/03/2020 2:22 pm
tina terrahe gefällt das

Interessante und hilfreiche Tipps gibt Christina Tovar im Hoschulforum digitale Lehre:

 

https://hochschulforumdigitalisierung.de/de/blog/5-tipps-online-lehre

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Geschrieben : 30/03/2020 9:49 am

Im folgenden führe ich ein paar Tips aus, die sich aus der Praxis ergeben haben. In der Schweiz wurde der Lehrbetrieb ja von einer Woche auf die andere umgestellt.

1.) Vorbereitender Podcast
Es empfiehlt sich angesichts der technischen Probleme (Stabilitätsschwierigkeiten beim Umschalten von PowerPoint auf WhiteBoard, Verbindungsunterbrechung bei den Studierenden) wesentliche Informationen zur Vorbereitung des Unterrichtsgesprächs in einen Podcast von etwa fünfzehn Minuten Länge auszulagern. Der Podcast führt im Sinne eines Impulses in die Thematik ein, entwickelt Fragestellung, liefert Hintergrundinformationen, bietet einleitungswissenschaftliche Aspekte. Er wird den Studierenden am Tag vor der Sitzung auf der Lehrplattform zum Download zur Verfügung gestellt.
Bei avancierten Studierenden kann der einleitende Podcast auch analog zu den bisherigen Referatgruppen an Studierende delegiert werden.

2.) live-Sitzung mit Studierenden
Die live-Sitzung wird idealerweise zur im VVZ vorgesehenen Zeit durchgeführt. Jitsi-basierte Plattformen haben eine schlechte Performance (zudem ist die Nutzung von Google Chrome-Browsern nötig). Gut funktionieren Microsoft Teams und Zoom. Bei letztgenannter Plattform gibt es datenschutzrechtliche Probleme, die allerdings durch einen Vertrag der Universität mit dem Betreiber ausgeräumt werden können.
Die Sitzung wird fünf Minuten vor Beginn geöffnet. Die Studierenden nehmen wahlweise mit Ton- und Bild oder nur mit Ton teil. Die Studierenden schalten ihr Mikrofon grundsätzlich stumm und öffnen es nur, wenn sie einen Redebeitrag leisten wollen. Die unterstützende Einbindung einer PowerPoint-Präsentation ist sinnvoll, vom Wechsel zwischen PowerPoint und WhiteBoard ist abzuraten.
Die live-Sitzungen lassen sich aufzeichnen. Da dies für Studierende heikel ist, kann diese Möglichkeit nur bei Zustimmung aller genutzt werden. Der vorbereitende Podcast als verbindliche Grundlage im Fall von Prüfungsleistungen macht dies aber auch nicht nötig.
 
3.) Studentische Arbeitsgruppen
Es ist gerade bei größeren Kursen sinnvoll, die Studierenden in feste Arbeitsgruppen einzuteilen, die sich intern mit Skype oder als Whatsapp-Gruppe besprechen. Für die live-Sitzungen können die Arbeitsgruppen gezielt Kurzinterventionen vorbereiten, die das Gespräch im digitalen Kanal strukturieren.
 
4.) Rückmeldungsstrukturen bei asynchronen Formaten
Wer auf asynchrone Formate setzt, muß mit einem zum Teil erheblichen Mailaufkommen rechnen. Um in adäquater Weise Rückmeldungen geben zu können, bietet es sich auch hier an, Studierende zu Gruppen zusammenzufassen, die jeweils über einen Sprecher/eine Sprecherin mit dem Dozenten/der Dozentin kommunizieren. Es empfiehlt sich, Zeithorizonte zu definieren ("Melden Sie sich bitte via Sprecher*in bis … an mich, Sie erhalten dann eine Rückmeldung innerhalb einer Woche." O.ä.).
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Geschrieben : 03/04/2020 5:10 pm