Die Nutzung im Internet
Die Verwendung von Sonder-Schriftarten in Internetseiten
(html- bzw. php-Seiten) ist umständlich und wenig praktikabel,
da die jeweiligen Schriftarten auf dem PC eines jeden Besuchers
der betreffenden Internetseite installiert sein müssen.
Eine Alternative bietet das weitverbreitete Dokumentenformat
PDF: Sie können Ihre Word-Datei samt der eingefügten
Mediaevum-Sonderzeichen in eine PDF-Datei konvertieren, die
wie ein Papierausdruck alle Formatierungen und Sonderzeichen
enthält und mittels des kostenlosen Acrobat Reader systemübergreifend
angezeigt und ausgedruckt werden kann. In die PDF-Datei werden
- korrekte Konvertierungseinstellungen vorausgesetzt, s.u. -
die verwendeten Sonderzeichen also einfach implementiert, so
daß eine Installation des Zeichensatzes auf jedem Besucher-PC
nicht mehr erforderlich ist. Der Acrobat Reader ist inzwischen
auf nahezu jedem neueren PC vorinstalliert.
> Beispiel: Aus Word
konvertierte PDF-Datei samt Sonderzeichen aus Mediaevum.ttf
(gelb markiert).
Es existieren zahlreiche Programme, die PDF-Dateien
erstellen können. Das kommerzielle Produkt "Acrobat"
der Fa. Adobe ist für Universitätsangehörige
meist zu sehr günstigem Preis erhältlich. Kostenlose
PDF-Konverter finden Sie etwa hier.
Wichtig für die Konvertierung ist, daß der PDF-Konverter
nicht nur (wie bisweilen voreingestellt) die Systemschriften
verwendet, sondern vielmehr alle im Ursprungs-Dokument benutzten
Zeichen (also auch Sonderzeichen wie Mediaevum) in die PDF-Datei
implementiert.
Wenn Sie die Beispieldatei
mit dem Acrobat Reader aufrufen, so können Sie sich
unter "Datei-Eigenschaften-Schriften" sehen, daß
neben der Hauptschriftart "Times New Roman" auch die
Sonderzeichen aus "Mediaevum" eingebettet sind und
problemlos angezeigt werden.