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Tagungen

Die folgenden Tagungen wurden uns von den Veranstaltern mitgeteilt bzw. auf Grundlage ihrer öffentlichen Ausschreibung hier eingestellt. Für Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben geben wir keine Gewähr.

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03.11.–05.11.2022 Spiegel und Licht – Erkenntnis und Erleuchtung Facetten analogischer Bedeutungsbildung in vormodernen Texten (Genf)


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Die an der Universität Genf stattfindende internationale und interdisziplinäre Tagung zu Spiegel und Licht befasst sich mit Facetten analogischer Bedeutungsbildung in vormodernen Texten. Im Zentrum des Interesses steht dabei das Analogiedenken als kulturell bedeutender kognitiver Prozess, der auf unterschiedlichen Ebenen betrachtet wird. Die vielfältigen Bezüge der Metaphern 'Spiegel' und 'Licht' zum Denken werden in semantischer, epistemologischer, narratologisch-poetologischer oder didaktischer Perspektive betrachtet.
Das Programm kann auf der Homepage des Projekts "Spiegel und Licht - Erkenntnis und Erleuchtung" oder direkt hier abgerufen werden.
03.12.–03.12.2022 Digital Humanities in der germanistischen Mediävistik: Erschließung – Analyse – Vermittlung (Universität Greifswald)


Anmeld. bis: 01.12.22
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Möglichkeiten und Grenzen der Digital Humanities in Bezug auf die Präsentation, Erschließung, Analyse, Interpretation und Vermittlung der Materialität und Textualität mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Literatur werden in der germanistischen Mediävistik derzeit breit diskutiert. Im Rahmen des am Institut für deutsche Philologie der Universität Greifswald ausgerichteten Workshops sollen drei Themenfelder fokussiert, Möglichkeiten derzeit vorhandener Tools und Methoden reflektiert und Perspektiven aus Forschung und kulturvermittelnder Praxis zusammengebracht werden:
• digitale Erschließung und Auswertung größerer Textkorpora,
• digitale Annotation, Analyse und Visualisierung sowie
• digitale Vermittlung vormoderner Literatur und ihrer Überlieferung.
22.02.–25.02.2023 Artusroman und Klanglichkeit **Achtung, neuer Termin!** (Salzburg)
CfP bis: 15.05.21

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Das 12. Kolloquium der Deutsch-österreichischen Sektion der Internationalen Artusgesellschaft befasst sich mit der klanglichen Seite des mittelalterlichen Artusromans.
Beitragsangebote aus allen Mittelalterphilologien sind herzlich willkommen!

Der ausführliche Call for Papers findet sich hier
09.03.–10.03.2023 ‚Co-Prints‘ Offizinen als heuristischer Ansatzpunkt der Kontextmodellierung Beiträge zur Literaturgeschichte im Zeichen von Konfessionalisierung und Konversionalisierung (1555–1618) (Bielefeld)


Anmeld. bis: 15.02.23
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Für die Literaturgeschichte des 16. Jahrhunderts spielt der Zusammenhang von Frömmigkeit, Reformation und Konfessionalisierung resp. Konversionalisierung (Kai Bremer) eine entscheidende Rolle. Die Virulenz gerade des Zusammenspiels aller drei Aspekte lässt sich mit Blick auf die Literatur zeitlich zuspitzen, wenn man eine medienhistorische Perspektive einnimmt und die besonderen Möglichkeiten des Drucks erwägt. Gerade mit Blick auf die Bedeutung der Offizinen versprechen ‚Co-Prints‘ vielfachen Aufschluß, wie ich im Anschluß an den Begriff des Kotexts, also des umgebenden Texts einer sprachlichen Einheit, die den jeweiligen Druck im Rahmen einer Offizin ‚umgebenden‘ Drucke bezeichne. Dies gilt für den avisierten Zusammenhang von Frömmigkeit, Reformation, Konversionalisierung und Konfessionalisierung insbesondere für die Zeit zwischen 1555 und 1618.

Für die Literaturgeschichte im Zeichen von Konfessionalisierung und Konversionalisierung 1555–1618 sollen ausgehend von den Programmen einzelner Offizinen regionale Konstellationen erarbeitet werden. Volkssprachige Texte – von der Erzähl- bis zur Traktatliteratur – sind dabei in ihrer jeweils konkreten Druckgestalt und im Zusammenspiel mit den weiteren Drucken, den ‚Co-Prints‘, der jeweiligen Offizin(en) zu deuten hinsichtlich der expliziten oder impliziten konfessionellen und konversionellen Inhalte und Funktionen. Den durch die ‚Co-Prints‘ modellierbaren Kontexten soll im Rahmen der Interpretation besondere Beachtung zukommen.
21.03.–23.03.2023 Der ästhetische Wortschatz der Vormoderne. Neue Ansätze der historischen Semantik (Stuttgart)
CfP bis: 04.10.22

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Die Tagung geht von der Prämisse aus, dass der Wortschatz, mit dem vormoderne Texte ihre eigenen Entstehungs-, Gestaltungs- oder Wirkungszusammenhänge zu fassen suchen, einen zentralen Zugang zum Verständnis des Ästhetischen eröffnet. Im Sinne des Forschungsprogramms des Tübinger SFB 1391 "Andere Ästhetik" ist zu untersuchen, inwiefern ästhetische Semantiken in mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Texten sowohl auf die autologische, gestalterische als auch auf die heterologische, soziale Dimension von Akten und Artefakten rekurrieren. Gefragt sind (1.) historisch-semantische Explorationen, die in einem weiten Quellenspektrum den ästhetischen Wortschatz untersuchen, (2.) Analysen, die der autologisch-heterologischen Doppelreferenz von Wörtern mit ästhetischer Bedeutung nachgehen sowie (3.) methodisch ausgerichtete Studien, welche die Verfahren der Erforschung des ästhetischen Wortschatzes reflektieren oder vorführen, wie diese mittels Methoden der Digital Humanities vorangetrieben werden kann.
Nähere Informationen finden Sie hier.
23.03.–24.03.2023 Steigerungen und Randgänge – Mittelalterliches Aventiurenerzählen und seine Transzendenzen (LMU München)


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Strukturalistische Analysen konnten die mittelalterlichen arthurischen Versromane als topologisch klar gegliedertes Programm verstehen, nach dessen Vorgaben die Aventiurenfahrt des Protagonisten vom zivilisierten Raum der höfischen Gesellschaft in dessen ungeregelt-wilden Gegenraum und wieder zurück führt. Allzu simple Vorstellungen eines solchen Erzählprogramms sind inzwischen vielfach nicht nur weiterentwickelt, sondern auch prinzipieller relativiert worden, vor allem durch stärkere Beachtung von narrativer Prozessualität, Zeitlichkeit und Ereignishaftigkeit. Der Workshop, der im Rahmen der Münchener DFG-Forschungsgruppe „Philologie des Abenteuers“ stattfindet, nimmt diese Perspektiven auf, um die Charakteristik episodischen Abenteuererzählens konsequent und neu in den Blick zu nehmen. Insbesondere zwei leitende Hypothesen könnten so überprüft werden:

1. Das Abenteuer ist in erster Linie nicht durch einen gleichbleibenden Bezug auf eine statische Ordnung bestimmt, sondern durch seine topographisch mitvollziehbare, zugleich aber auch epistemisch begreifbare zunehmende Entfernung von einem Ordnungszentrum. Diese kann zugleich als raumgreifende, zeitgebende Bewegung in ein nur schwach vorstrukturiertes ‚Äußeres‘ wahrgenommen werden, wobei normative Orientiertheit kaum mehr in Bezügen auf eine feste Rahmung des Abenteuergeschehens zu fassen ist, sondern eher in veränderlichen Ausrichtungen auf einen distanten Horizont. So mag ein nicht mehr am Ordnungszentrum orientiertes ‚Anderswo‘ erreicht werden, von dem aus Bedingungen und Beschränkungen der Ordnungskonstitution in den Blick kommen. Kann der abenteuerliche Randgang dabei sogar in die Annäherung an ein radikal Anderes der Ordnung umschlagen?

2. Abenteuererzählen zielt nicht von vornherein auf Differenzgewinne; mindestens gleichrangig ist die Möglichkeit in ihm angelegt, Differenzialität zu entschärfen, Differenzen in Intensitäten umzuwandeln, Intensitätsgewinne zu steigern und intensitäre Gradationen (des Affekts, der Wahrnehmung, der Körperlichkeit, der Gewalt und Sexualität) zu bilden. In Episodenreihen können sich solche Stufungen zu Formen verdichten, welche sich nicht ohne weiteres sinnstiftend auflösen lassen. Zugleich wäre zu überlegen, inwiefern episodische Steigerungen des Transgredierens in ein Transzendieren übergehen können.
Anders gefragt: Gibt es ein Jenseits des Abenteuers?

Nähere Informationen zum Programm können sie hier abrufen.
23.03.–24.03.2023 Digitalität und Diversität – Fluch oder Verheißung? Perspektiven einer Germanistik im 21. Jahrhundert (Bamberg)


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Digitalität und Diversität sind dominante Konzepte der Gegenwartsdebatte. Die Tagung des Vereins für Hochschulgermanistik in Bayern, organisiert durch den Lehrstuhl für Deutsche Philologie des Mittelalters Bamberg, eröffnet germanistische Perspektiven auf Digitalität und Diversität in Wissenschaft und Gesellschaft. Im interdisziplinären Austausch gehen Fachvertreter:innen aus allen germanistischen Teilfächern u.a. folgenden Fragestellungen nach:
• Wie wirken Digitalität und Diversität in die Germanistik hinein und verändern ihre Methoden und Fragestellungen?
• Wie reagiert die Germanistik auf gesellschaftliche Trends, um ihre Relevanz zu sichern?
• In welcher Form kann ihre Forschungsleistung ein Angebot für eine moderne, diverse und digitale Gesellschaft sein?
Diese grundlegenden Fragen sind in vier Themenstellungen konkretisiert, zu denen jeweils zwei Kolleg:innen unterschiedlicher Disziplin vortragen und in moderierten Diskussionsrunden miteinander und mit dem Publikum ins Gespräch kommen. Nähere Informationen zu Konzeption und Programm finden Sie hier.
29.03.–31.03.2023 Brüchige Finalität. Erzähl- und kulturhistorische Perspektiven auf das Ende in vormoderner Kleinepik (Göttingen)


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Die Tagung möchte die Konzeptionen, Darstellungsformen und Deutungsmuster des poetischen Endes im Feld mittelalterlicher Kleinepik beleuchten. Kleinepische Texte bringen Erzählprinzipien wie kulturelle Wertvorstellungen kondensiert zum Ausdruck. Sie zeigen jedoch auch eine starke Neigung, mit etablierten poetischen Vorgaben zu spielen und diese zu unterwandern. Dabei setzen sowohl Sinnerzeugung als auch Sinnirritationen am Textende ein, das die Tagung als historisches und kulturell bedingtes Phänomen untersuchen möchte. Die Tagung bildet dabei gleichzeitig das Jahrestreffen der Brevitas-Gesellschaft zur Erforschung vormoderner Kleinepik.
04.04.–05.04.2023 Nachbarschaft. Auf der Suche nach einer Sozialform in der Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit (Universität Hamburg)
CfP bis: 15.11.22

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In interdisziplinärer Herangehensweise will die geplante Tagung in der Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit sich auf eine Spurensuche begeben: Durch Rekurs auf unterschiedliche Gattungen und Literaturen, in theoretisch-­methodologischer Offenheit und Weite, historisch fundiert und sozialwissenschaftlich bewusst soll nach Erscheinungsformen, Diskursabhängigkeiten, literarischen Modellierungen und wirkungsästhetischen Funktionalisierungen von ‚Nachbarschaft’ gefragt werden.
Den vollständigen Cfp finden Sie hier.

Internationale und interdisziplinäre Tagung
Veranstaltet von Prof. Dr. Martin Baisch und Jun.-Prof. Dr. Lina Herz
03.05.–04.05.2023 Rituals of Gender Staging and Performance in the Middle Ages (Bamberg)
CfP bis: 15.01.23

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Medieval ritual research has so far focused on the role of rituals in the contexts of religion and power relations. It is obvious, however, that in the patriarchally organised and male dominated societies of the Middle Ages, rituals also played a significant role in the staging and performance of gender roles. The Network for Medieval Arts & Rituals (NetMAR), an international, interdisciplinary network investigating the intersections between medieval arts and rituals, invites proposals for 20-minute papers that address the role of rituals in the staging and performance of medieval gender roles (CFP here). The conference, which will include scholars of different career stages, will be held at the premises of the University of Bamberg between the 3rd and 4th of May 2023.
25.05.–27.05.2023 Wie sprechen Götter? Vormoderne Kommunikationsszenarien in Text und Bild (Berlin)


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Der interdisziplinäre Workshop setzt sich zum Ziel, Vormoderne-Spezialist*innen miteinander ins Gespräch zu bringen, die die Text- und Bild-Traditionen der Antike und des Mittelalters daraufhin befragen, wie Götter sprechen.
Nähere Informationen hier.
27.05.–29.05.2023 When Cities Fall – Cultural Reflections of Loss and Lament (Bern)
CfP bis: 31.05.22

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Wir freuen uns über Vortragsvorschläge zur Teilnahme an der Konferenz “When Cities Fall – Cultural Reflections of Loss and Lament”. Die Konferenz ist Teil des von der EU geförderten MSCA-Projekts CITYFALL, das an das Institut für Klassische Philologie an der Universität Bern angeschlossen ist, und von Professor Gerlinde Huber-Rebenich betreut wird.

Den vollständigen "call for papers" und weitere Informationen können Sie hier einsehen: https://cityfall.blog/2022/04/05/call-for-papers/

Die Konferenz wird vom 27.–29. Mai 2023 in Bern stattfinden. Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch. Eine Veröffentlichung der Beiträge in einem Sammelband mit peer review und open access ist geplant. Interessierte werden eingeladen, eine Vortragsskizze von maximal 300 Worten bis zum 31. Mai 2022 an folgende E-Mail-Adresse zu schicken: christoph.pretzer@kps.unibe.ch
13.07.–15.07.2023 Postgraduate workshop: Medieval German Literature in the Age of Digital Humanities (Cambridge )
CfP bis: 15.03.23

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Doctoral students at any university in Germany who are working in the field of medieval German literature are invited to take part in a workshop in Cambridge on 13–15 July 2023, organized by the DAAD-University of Cambridge Research Hub for German Studies.

The purpose of the workshop is to facilitate exchange between senior faculty and doctoral students from the German- and English-speaking worlds. The organizers attach particular importance to the intellectual and professional development of graduate participants from Germany, who will benefit from networking opportunities;
from the opportunity to present and discuss their projects with each other; from advice and mentoring by established senior researchers; from exposure to different traditions of medieval studies, and also to interdisciplinary perspectives.

The call for papers can be downloaded here.
13.09.–16.09.2023 XXVIII. Tagung der Wolfram von Eschenbach-Gesellschaft: Fragmente – Fragmentierungen. Neue Zugänge zur mittelalterlichen deutschsprachigen Überlieferung (Freiburg/Schweiz)
CfP bis: 12.07.22

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Im Zentrum der XXVIII. Tagung der Wolfram von Eschenbach-Gesellschaft stehen deutschsprachige Text- und Handschriftenfragmente sowohl in ihren literarhistorischen, literaturtheoretischen, überlieferungsgeschichtlichen wie auch wissenschaftsgeschichtlichen Zusammenhängen.

Die Tagung knüpft an ein für die Wolfram-Philologie seit langem zentrales Thema an: Wolframs Fragment gebliebene epische Texte einerseits – der unvollendete ›Willehalm‹ und ›Titurel‹ – sowie seine Wieder- und Weitererzählung des ›Perceval‹-Fragments andererseits werfen spezifische interpretatorische, poetologische und texttheoretische Fragen auf. Darüber hinaus widmet sich die Tagung aber auch epischen Text-Fragmenten anderer Autoren des Hochmittelalters wie auch Zeugnissen lyrischer oder dramatischer Gattungen, die sich zuweilen nur ausschnitthaft erhalten haben oder niedergeschrieben finden.

Zudem werden auch Handschriftenfragmente im Fokus der Tagung stehen. Sie erzählen vielfältige Geschichten über ihre Entstehungs- wie auch Überlieferungskontexte und sind als Textzeugen ebenso wesentlich für unsere Kenntnis über die ursprüngliche Überlieferungsbreite und -dichte einzelner Texte, wie sie auch Indikatoren von kulturgeschichtlichen Umbruchsmomenten oder Situationen der Verwerfung literarischer Traditionen sein können.

Im Rahmen der XXVIII. Wolfram-Tagung sind Beiträge zu Text- sowie zu Handschriftenfragmenten sowohl Wolframs von Eschenbach als auch weiterer deutschsprachiger Autoren erwünscht. Die Tagung möchte anregen, generelle Überlegungen zum hermeneutischen Umgang mit Fragmenten und zu Konzepten von textueller Ganzheit und Fragmentierung im Kontext der mittelalterlichen Literatur anzustellen. Zudem soll sie auch Gelegenheit bieten, Fragen zum kulturellen Zeugniswert fragmentierter Texte und Handschriften für regionale, institutionelle und personelle Netzwerke des Literaturkontakts und -austauschs aufzuwerfen.

Aufgrund der positiven Erfahrungen der letzten Wolfram-Tagung werden auch dieses Mal die Vortragenden wieder gebeten, ihre schriftlichen Beiträge im Vorfeld der Tagung den Tagungsteilnehmer*innen zur vorbereitenden Lektüre zur Verfügung zu stellen.
27.09.–30.09.2023 Die Stadt in Literatur und Kunst / Kunst und Literatur in der Stadt. Akteure – Konzepte – Interaktionen (Brixen)
CfP bis: 30.11.22

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Auf dem interdisziplinären Symposion der Oswald von Wolkenstein-Gesellschaft e.V. sollen innovative Fragestellungen, Themen und Methoden zu dem schon seit längerem intensiv thematisierten Phänomen 'Stadt und Literatur' bzw. 'Literatur in der Stadt' im Kontext aktueller Forschungen aufgenommen und zugleich neue Impulse gesetzt werden.

Zum einen sind unterschiedliche Akteure, Gattungen, Projekte, Ergebnisse und Interaktionen der Kunst- und Literaturproduktion in Städten des deutschsprachigen Raums während des 15. und 16. Jahrhunderts in den Blick zu nehmen. Dabei sind Neufunde und innovative Fragestellungen ebenso willkommen wie eventuelle neue Bewertungen älterer Ergebnisse.

Zum anderen können literarische und künstlerische Entwürfe, Konzepte, Wertungen von Städten und urbanen Gesellschaften thematisiert und analysiert werden. Denkbar und erwünscht sind Beiträge zu Städten des deutschsprachigen, des angrenzenden europäischen sowie, etwa im Kontext von Reiseberichten, auch des außereuropäischen Raums, denen in mittelalterlichen oder frühneuzeitlichen Texten eine besondere Bedeutung zugemessen wird. Denkbar und erwünscht sind überdies Überlegungen zu Städten und mentalen Konzepten urbanen Lebens, die als idealtypisch, utopisch oder, im modernen Verständnis, als fiktiv gelten können.

Den vollständigen Ausschreibungstext finden Sie hier.
12.10.–14.10.2023 Wigalois in Text und Bild. Der Leidener Codex und seine Kontexte (Schloss Herzberg / Harz)


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Interdisziplinäre Tagung zum Leidener Wigalois-Codex, veranstaltet von Gesine Mierke, Christoph Schanze, Sandra Hofert und Manuel Hoder. Im Zentrum stehen die Konzeption und Anlage der Handschrift in der Zusammenschau aus literatur-, kunst- und geschichtswissenschaftlicher Perspektive. Nähere Informationen zur Tagung hier,
12.05.–15.05.2024 Metaphérein – Theories and Methods of Stemmatology (Monte Verità, Ascona, Schweiz)
CfP bis: 17.03.23

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Stemmatology is a part of textual criticism dealing with the genealogical dependencies between witnesses of text in handwritten or/and printed traditions. It is closely linked with the name of the 19th century German philologist Karl Lachmann (1793–1851). His practice of editing was expanded by followers who established the stemmatological method of ‘Lachmannism’, i.e. the almost ‘mechanical’ reconstruction of an ‘archetype’, representing the starting point of textual transmission, by identifying ‘copying errors’ in the preserved manuscripts.

In recent time, the Lachmannian method gained new interest and further development under the influence of digital editing. In this context, the collaboration of textual critics with scientists, especially in molecular biology, became essential, as cladistic computer programs designed for phylogenetic analysis turned out to be useful also for philological purposes. However, a more thorough theoretical and methodological reflection with regard of the mutual epistemic interchange of both fields is still a desideratum. For this reason, the concept of metaphérein in the original (broader) sense of ‘transferring’ and ‘transmitting’ will form the base of the conference. It will be discussed in four different sessions:

1. Lachmann, Lachmannism, and the evolutionary ideas of the 19th and 20th centuries.
2. Stemmatology beyond conventional textual criticism: interdisciplinary and transdisciplinary aspects.
3. Stemmatology and digital editing.
4. ‘Familiy’ – ‘tree’ – ‘corruption’: a critique of stemmatological metaphors.

The call for papers can be downloaded here.
11.09.–14.09.2024 XXIX. Tagung der Wolfram von Eschenbach-Gesellschaft (Göttingen)


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Thema: A bis Z. Zur Partikularisierung, Systematisierung und Vernetzung von Wissen in mittelalterlichen (deutschsprachigen) Texten (Ausschreibungstext und Termin für Vortragsangebote folgen)
20.07.–27.07.2025 IVG-Panel: Krisen und Fluchtorte in der deutschsprachigen Literatur des Mittelalters (Graz)
CfP bis: 31.10.22

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XV. Kongress der Internationalen Vereinigung für Germanistik (IVG) Sprache und Literatur in Krisenzeiten - Herausforderungen, Aufgaben und Chancen der internationalen Germanistik

Sektion:
Krisen und Fluchtorte in der deutschsprachigen Literatur des Mittelalters

Sektionsleitung:
Prof. Dr. Claudia Händl (Università degli Studi di Genova, Italien)
Prof. Dr. Beate Kellner (LMU München, Deutschland)
Univ.-Prof. Dr. Julia Zimmermann (Universität Graz, Österreich)
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