Die folgenden Tagungen wurden uns von den Veranstaltern mitgeteilt bzw. auf Grundlage ihrer öffentlichen Ausschreibung hier eingestellt. Für Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben geben wir keine Gewähr.
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| 06.10.–08.10.2025 | Heimat fassen | lassen | hassen. Zugehörigkeit und Verbundenheit in der deutschsprachigen Literatur des Mittelalters (Heidelberg) |
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Tagung im Rahmen des SFB 1671 "Heimat(en)", Universität Heidelberg Im Mittelpunkt der Tagung steht das Phänomen ‚Heimat‘, also die vielfältigen Vorstellungen von Heimat als Form der Zugehörigkeit und Verbundenheit in der Literatur des Mittelalters. Wie ist es möglich, Heimat – jenseits des Begriffs – als dynamische, konstruierte und mehrdimensionale Verbundenheit zu sozialen Gruppen oder Räumen in Texten des Mittelalters zu fassen? |
| 09.10.–11.10.2025 | Erzählen im Vogt- und Egerland (Cheb (CZE)) |
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CfP bis: 30.10.24 eMail an Veranstalter Download: Info |
Im Fokus der geplanten Tagung stehen kürzere Texte oder Textgruppen, in denen ein Bezug zum Vogt- und Egerland explizit gemacht wird. Neben Texten, die das 19. Jahrhundert in Sagenbüchern versammelte (Eisel, Köhler, Grässe, Schöppner, Gradl usw.), sind insbesondere denkwürdige Berichte und Erzählungen etwa aus Stadt-, Regional- und Landeschroniken (Enoch Widmann, Caspar Bruschius, Wolfgang Büttner usw.), aber auch Einzelstücke (Paulus Niavis) oder spezielle Sammlungen von Interesse. Daneben treten Mirakel-Sammlungen (Waldsassen), Legenden mit Regionalbezug (Hroznata), Erzählungen von Klostergründungen (Bosau, Cronschwitz, Mildenfurth, Schmölln usw.) sowie ‚Mirakelbücher‘ (aus Maria Kulm, Vierzehnheiligen, Grimmenthal usw.), die vom erfolgreichen Besuch der Gnadenstätten durch Vogt- und Egerländer zu erzählen wissen. Ziel der Beiträge soll es sein, die Texte als historische Zeugnisse in ihrer Spezifik zu analysieren, zu erklären und dabei in die jeweiligen Traditions- bzw. Gattungszusammenhänge zu stellen. Dies ist für mehr als 95% der fraglichen Texte – wir reden gegenwärtig von ca. 2000-3000 Nummern – nie erfolgt. Es kann im Rahmen der Veranstaltung auch nur für einen Bruchteil umgesetzt werden. Die Tagung wird vom Lehrstuhl für deutsche Literatur- und Sprachgeschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit der TU Chemnitz veranstaltet. Nähere Informationen zur Tagung finden Sie hier. |
| 09.10.–11.10.2025 | Im Frieden vergessen? Amnestierungen in der Vormoderne (Münster) |
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CfP bis: 15.07.25 Anmeld. bis: 31.08.25 eMail an Veranstalter Download: Info |
Der nachwuchswissenschaftliche Workshop zu Amnestierungen in der Vormoderne soll eine erste materialorientierte und vor allem interdisziplinäre Annäherung an die Amnestie und ihre mittelalterlichen Kontexte in Münster (09.-11.10.2025) organisieren. Bis zum 15. Juli 2025 nehmen wir Vorschläge für etwa 20-minütige Vorträge mit gleichbemessener Diskussion vornehmlich aus der Germanistik, Geschichtswissenschaft, Theologie und Rechtswissenschaft entgegen, die für eine text- oder quellennahe Erschließung der Amnestie bzw. ähnlich gelagerten Setzungen des (erzählten) Vergessens produktiv sind. |
| 23.10.–25.10.2025 | XXV. Studientag Englisches Mittelalter (SEM) (Zürich) |
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CfP bis: 15.06.25 eMail an Veranstalter |
Since 1999, young scholars mainly from Germany, Austria and Switzerland have presented and discussed their research on medieval English language, literature and culture at the Studientag Englisches Mittelalter (SEM). The 25th installment of SEM will take place at the English Department of the University of Zurich in Switzerland from 23-25 October 2025. We invite proposals for presentations on any aspect of English medieval studies, including historical linguistics, literary studies, manuscript studies and related disciplines. Contributions are welcome from all levels of study, from undergraduate theses to postdoctoral research. We also welcome reports on ongoing larger research projects and we will convene a round table on teaching medieval English language and literature. For more details please consult our webpage. |
| 30.10.–01.11.2025 | Kunstbäume in Text und Bild der Vormoderne 2.0 (Frankfurt am Main) |
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CfP bis: 13.07.25 Anmeld. bis: 13.07.25 eMail an Veranstalter Download: Info |
Nachdem im Rahmen des Workshops Kunstbäume. Emotion und Episteme in der Vormoderne (HU Berlin, 06.–07. Februar 2025) einschlägiges Material gesichtet und erste Interpretationsansätze erprobt wurden, laden wir zur Fortsetzung unter dem Titel Kunstbäume in Text und Bild der Vormoderne 2.0 – Kommunikation in ökologischen Verflechtungen ein. Der Workshop richtet sich explizit auch an Neuinteressierte und findet vom 30. Oktober bis zum 01. November 2025 an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main statt. Willkommen sind Wissenschaftler:innen aus den mediävistischen und frühneuzeitlichen Philologien sowie der Kunst-, Religions- und der Wissenschaftsgeschichte. Der Workshop zielt darauf, ein interdisziplinäres Gespräch zwischen Literatur-, Kunst- und Kulturwissenschaften zu eröffnen, um zu einer historisch fundierten Erweiterung der Plant Studies beizutragen. Willkommen sind insbesondere Beiträge, die literarische, bildkünstlerische und theoretische Perspektiven miteinander verbinden. Nähere Informationen finden Sie hier. |
| 30.10.–01.11.2025 | Kunstbäume in Text und Bild der Vormoderne 2.0. – Kommunikation in ökologischen Verflechtungen (Frankfurt am Main) |
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Anmeld. bis: 28.10.25 eMail an Veranstalter Download: Info |
Nachdem im Rahmen des Workshops Kunstbäume. Emotion und Episteme in der Vormoderne (HU Berlin, 06.–07. Februar 2025) einschlägiges Material gesichtet und erste Interpretationsansätze erprobt wurden, laden wir zur Fortsetzung unter dem Titel "Kunstbäume in Text und Bild der Vormoderne 2.0 – Kommunikation in ökologischen Verflechtungen" ein. Das Programm ist hier abzurufen. |
| 05.11.–07.11.2025 | Die Praxis: Magische Wirkprinzipien (4. Kolloquium des Wiss. Netzwerks "Wort – Wirkung – Wunder") (Hamburg) |
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Anmeld. bis: 05.11.25 eMail an Veranstalter Download: Info |
Das vierte Kolloquium des DFG-Netzwerks stellt die historischen Praktiken der Sprachmagie in den Vordergrund. Um diese (routinemäßig) vollzogenen Handlungen auch kulturübergreifend vergleichbar zu machen, wird insbesondere untersucht, durch welche äußeren Umstände oder Handlungen die Texte wirksam werden. Dabei unterscheiden wir grundsätzlich zwischen (I.) wirkmächtigem Sprechen, (II.) wirkmächtigem Schreiben und (III.) wirkmachterzeugenden Begleitumständen und Handlungen. Gleichzeitig interessieren uns die jeweiligen Vorbereitungs- und Begleitumstände sowie deren Systematisierung. Eine Veranstaltung des Wissenschaftlichen Netzwerks „Wort – Wirkung – Wunder“ mit dem Exzellenzcluster „Understanding Written Artefacts“ in Kooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg „Carl von Ossietzky“. Organisation: Marco Heiles, Michael Kohs und Tina Terrahe |
| 06.11.–09.11.2025 | (Un-)Angemessenheit. Literarische Maßstäbe des Bewertens und Beurteilens zwischen Vormoderne und Moderne (Erlangen) |
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Im Mittelpunkt der Tagung am Department Germanistik und Komparatistik der FAU Erlangen-Nürnberg stehen die literarischen Maßstäbe für angemessenes und unangemessenes Bewerten und Beurteilen im Spannungsfeld zwischen Vormoderne und Moderne. Die schwer fassbare, dynamische und viel diskutierte Kategorie der Angemessenheit ist relevant für das ethisch und/oder ästhetisch Überzeugende sowie das politisch und gesellschaftlich Akzeptierte, einschließlich des Wahren und Vernünftigen (aptum, decorum, vuoge, mâze, billîch). Der interepochale Ansatz ermöglicht es, sowohl historisch variable Spielräume als auch Kontinuitäten ungeschriebener Normen im literarischen Kontext auszuloten. Dadurch lassen sich nicht nur Brüche erkennen, sondern auch bestimmte Traditionen und Denkmuster, die für aktuelle gesellschaftliche Debatten von Bedeutung sind. Ziel der Tagung ist es, das kulturhistorische Potenzial der Literatur im Hinblick auf gesellschaftspolitisch relevante Bewertungskriterien in ihrer historischen Tiefe zu erfassen. Die wissenschaftliche Bedeutung liegt dabei nicht zuletzt in der Verbindung zwischen älterer und neuerer deutscher Literatur. Das Programm ist hier abzurufen. |
| 12.11.–14.11.2025 | Geschwister in der Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit (München) |
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Anmeld. bis: 01.11.25 eMail an Veranstalter Download: Info |
In jüngerer Zeit haben sich Forschungsinteressen der mediävistischen Disziplinen verstärkt auf genealogische Fragestellungen gerichtet, wobei jedoch ein Aspekt nahezu vollständig ausgeblendet wurde: Geschwister. Hier will die internationale und interdisziplinäre Tagung ansetzen, indem sie Geschwisterkonstellationen in unterschiedlichen Gattungen, Literaturen und Jahrhunderten (11.–15. Jh.) untersucht. Organisation: Dr. Eva Bauer (LMU München) und Jun.-Prof. Dr. Lina Herz (Universität Hamburg) Das Programm ist hier abrufbar. |
| 13.11.–14.11.2025 | „Von A nach B im Mittelalter – Bewegung erzählen und erfahrbar machen“ (Saarbrücken) |
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CfP bis: 15.05.25 Anmeld. bis: 20.06.25 eMail an Veranstalter Download: Info |
Die Mitarbeiterinnen der Abteilung „Deutsche Literatur des Mittelalters und Deutsche Sprache“ der Universität des Saarlandes veranstalten eine drittmittelfinanzierte Tagung unter dem Titel „Von A nach B im Mittelalter – Bewegung erzählen und erfahrbar machen“. Wir laden Sie herzlich dazu ein, mit Ihren Ideen und Forschungsergebnissen zu dieser beizutragen. Ziel der Tagung ist es, den Aspekt ‘Bewegung’ in mittelalterlichen und frühneuzeitlichen, vornehmlich deutschen Texten in verschiedenen Facetten zu untersuchen. Nähere Informationen hier |
| 20.11.–22.11.2025 | Carmina Burana : vom Kodex zum Klang (Basel (Schweiz)) |
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CfP bis: 15.01.25 eMail an Veranstalter Download: Info |
The conference “Carmina Burana : Vom Kodex zum Klang" (Carmina Burana: From Source to Sound) is organised as part of the project Carmina Burana Online, funded by the Swiss National Science Foundation and hosted at the Schola Cantorum Basiliensis / FHNW. It seeks to promote innovative methodologies and foster interdisciplinary approaches to explore this iconic manuscript in new ways, especially for interpreting and reconstructing its melodies. The conference aims to foster new insights into the kind of song repertoire transmitted by the Codex Buranus and other comparable sources, paving the way for a more comprehensive understanding of its musical heritage and its place within medieval European culture. More information here |
| 20.11.–21.11.2025 | NATURA & ceTERRA. Zur Ästhetik von Naturorten im Mittelalter (Tübingen) |
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CfP bis: 25.05.25 eMail an Veranstalter Download: Info |
Die 31. Jahrestagung des Brackweder Arbeitskreises für Mittelalterforschung findet als Tagung des Teilprojekts B7 des SFB 1391 Andere Ästhetik unter dem Titel „NATURA & ceTERRA. Zur Ästhetik von Naturorten im Mittelalter“ am 20. und 21. November 2025 an der Universität Tübingen statt (Organisation: Jan Stellmann und Rike Szill). Im Zentrum stehen Naturorte, die als Topoi - flexible und funktionsträchtige Argumentationsgesichtspunkte, in denen sozial anerkanntes und habitualisiertes (Allgemein-)Wissen symbolisch gebündelt ist - fungieren. Gesucht sind damit ästhetische Formulare von großer Potenzialität und Kreativität, die eine Rückbindung an die gesellschaftliche Einbildungskraft gewährleisten und grundsätzliche Fragen mittelalterlicher Gesellschaftskonfigurationen in ihren Relationierung zur Natur aufwerfen. Den ausführlichen Call for Papers finden Sie hier. Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge (Einreichungsfrist: 25. Mai 2025)! |
| 27.11.–28.11.2025 | Der Minnesang und die Versuchungen der Theorie - Workshop an der Universität Hamburg (Hamburg) |
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Nichts klärt oder öffnet derzeit den Blick auf den Minnesang, wobei der Wunsch, Nähe herzustellen, das Fach weiter antreibt. Was ist der Minnesang? Wie haben die Zugriffe der Theorie unser Verständnis der Gattung befördert? Was haben diese Zugriffe der Theorie in unserer Wahrnehmung aus ihm gemacht? Weshalb scheint er für jedes Paradigma so zugänglich? Wie hilft ein dann historisches Verständnis von Minnesang und Theorie weiter für neue Wege zu einem besseren Verständnis von Minnesang? Institut für Germanistik Das Programm ist hier abzurufen. |
| 04.12.–05.12.2025 | Schiffbruch mit Folgen: Verantwortungen, Deutungsmuster, Schreibweisen – Interdisziplinärer Workshop (Greifswald) |
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Anmeld. bis: 28.11.25 eMail an Veranstalter |
Der Schiffbruch ist mehr als ein nautisches Unglück – er fungiert als paradigmatische Metapher und Erzählfigur für Krisen, Umbrüche und Neuorientierungen. Der internationale und interdisziplinäre Workshop (unter Beteiligung von Geschichtswissenschaft, Kulturwissenschaft, Mediävistik, Germanistik) untersucht epochenübergreifend Deutungsmuster, Schreibweisen und kulturelle Symboliken des Schiffbruchs, mit besonderem Fokus auf die durch ihn ausgelösten Transformationen: Welche existenziellen, sozialen, historischen oder ökologischen Folgen ziehen Schiffbrüche nach sich? Welche Schäden werden verursacht; wie und mit welchen Mitteln werden diese dargestellt und bearbeitet; welche moralischen, sozialen und wirtschaftlichen Verantwortlichkeiten entstehen dabei? |
| 25.02.–28.02.2026 | Arturische Interfiguralität. 17. Kolloquium der Deutsch-österreichischen Sektion der Internationalen Artusgesellschaft (Bamberg) |
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CfP bis: 15.03.25 eMail an Veranstalter Download: Info |
Nicht nur Figurennamen, sondern Figuren mit ihren genealogischen Verbindungen, ihren Charakteristika und ihren Geschichten begegnen in verschiedenen Texten der Gattung Artusroman. Diese Romane entwerfen so ein transtextuelles Figurennetzwerk und mittels dieses eine (mehr oder weniger) kohärente fiktive Welt. Dieses Phänomen in seinen verschiedenen Ausprägungen ist Gegenstand der Tagung. Näheres im Call for Papers hier. |
| 13.04.–16.04.2026 | Eschatology and Care. The Manuscripts of the Wellcome Scribe in Interdisciplinary Perspectives (Rom) |
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CfP bis: 30.04.25 Anmeld. bis: 30.09.25 eMail an Veranstalter Download: Info |
The manuscripts of the Wellcome scribe are an exceptional group of illustrated learned codices, written mainly in Latin, which were presumably produced in Thuringia around the middle of the 15th century. Whereas the text-image structures of individual codices have been researched since the 1920s, partly in the context of the Warburg School, their common origin has only been known since the 1990s. The pictorial traditions and textual compilation strategies that can be grasped in the manuscripts continue to pose a challenge for research. The specific composition of eschatological, moralising and, in a broader sense, medical texts, which are occasionally interspersed with vernacular sections, point to an audience in the vicinity of educational institutions such as universities, which at the same time placed a high value on practical life orientation. A polarity of eschatology and care becomes tangible, which seems to be typical of late medieval mentality. The specific nature of this mentality and its intermedial manifestation in the manuscripts of the Wellcome scribe awaits further research, which is to be promoted in a colloquium organized at the Istituto Svizzero di Roma. Please find more information here. |
| 17.04.–18.04.2026 | Küsten – Kulturen – Konstrukte: Impulse junger Forschung für eine transmediterrane Perspektive (Graz) |
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CfP bis: 05.10.25 eMail an Veranstalter Download: Info |
An der Universität Graz findet vom 17. bis 18. April 2026 ein interdisziplinärer Workshop für Nachwuchswissenschaftler:innen statt, die in ihren Projekten mit einem Bezug zum Mittelmeer arbeiten – von der Antike bis zur Gegenwart. Der Workshop wird im Rahmen des GEWI-Schwerpunktes "Transmediterrane Verflechtungen" organisiert. Nähere Informationen finden Sie hier. |
| 21.05.–22.05.2026 | Erfahrung, die im Erzählen zu sich selbst kommt. Narrative Bewältigung von Krisen, Ängsten und Traumata in Sagen des Vogt- und Egerlandes (Hohenleuben ) |
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CfP bis: 20.12.25 eMail an Veranstalter Download: Info |
Die Veranstaltung ist Teil des EU-Projektes ‚Kulturelles Erbe des Vogt- und Egerlandes‘. Sie knüpft an die Tagung ‚Erzählen im Vogt- und Egerland‘ (Cheb 2025) an. Sie versucht, am Beispiel von Sagen aus dem Vogt- und Egerland deren Potential als Indikatoren narrativer Krisenbewältigung auszuloten. Das hierfür relevante Quellencorpus schließt die einschlägigen Anthologien von Bechstein (1853; 1858), Grässe (1855), Eisel (1871), Gradl (1892) und Meiche (1904) sowie alle Derivate ein. Die Tagung wird vom Lehrstuhl für deutsche Literatur- und Sprachgeschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit der TU Chemnitz veranstaltet und findet vom 21.–22.05.2026 im Museum Reichenfels (Hohenleuben) statt. Sie wird – wie die anschließende Publikation – aus EU-Mitteln finanziert. Den Call for Papers können Sie hier einsehen. |
| 01.06.–03.06.2026 | Faking it and Making it: Lying and Deceiving in Poetics and Politics (LMU-Princeton Graduate Seminar 2026) (Princeton, New Jersey) |
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CfP bis: 15.01.26 eMail an Veranstalter |
Unser Seminar wird der Frage nachgehen, was es bedeutet zu lügen und was es bedeutet, die Wahrheit zu sagen – beides verstanden als Kulturtechnik und nicht als moralisch überhöhtes Phänomen. Wann und wie wird Lügen als distinkte soziale Handlung beschreibbar, und wann ist sie nicht von den gewöhnlichen Fiktionen zu unterscheiden, die das soziale und politische Leben stützen? Wie inszenieren ästhetische Formen die Grenzen der Wahrhaftigkeit und stellen sie auf die Probe? Inwieweit kann die poetische Lüge als Modus der Wahrheitsfindung dienen, und wo schlägt Rhetorik in bloße Täuschung um? Wir werden auch Sozialfiguren betrachten, die beide Sphären zugleich bewohnen. Der Dichter, der Demagoge oder der Hochstapler lassen die Grenzlinien zwischen Erfindung und Überzeugung, Rhetorik und Erkenntnisstiftung verschwimmen. Indem wir die Geschichte dieser Grenzziehung von der Antike bis zur Moderne nachvollziehen, wollen wir die Lüge nicht einfach als Gegenteil der Wahrheit in dem Blick nehmen, sondern als deren aufschlussreichsten Doppelgänger. Die Unterkunft und die Verpflegung in Princeton werden für die Dauer des Seminars bereitgestellt; die Teilnehmenden tragen die Reisekosten nach Princeton, New Jersey. Die Diskussionen finden auf Englisch und Deutsch statt. Zur Bewerbung für das Summer Seminar senden Sie bitte bis zum 15. Januar 2026 einen kurzen Lebenslauf zusammen mit einem Abstract von maximal 400 Wörtern, das eine kurze Präsentation zum Seminarthema skizziert, an LMU-PU@princeton.edu. |
| 10.06.–12.06.2026 | Grégoire oder der gute Sünder im europäischen Kontext. Texte, Überlieferung und Übertragungen (12.–17. Jahrhundert) (CLERMONT-FERRAND (Frankreich)) |
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CfP bis: 01.09.25 eMail an Veranstalter Download: Info |
Die Université Clermont Auvergne (Frankreich) organisiert eine internationale Tagung zur Gregorius-Legende. Im Rahmen der europäischen Verbreitung dieser Legende konzentriert sich die Tagung auf den Text in der „langue d’oïl“ sowie auf seine Übersetzungen und Bearbeitungen, die zwischen dem 12. und 17. Jahrhundert entstanden sind. Nähere Informationen finden Sie hier. |
| 24.06.–26.06.2026 | Theoderic of Verona in the Germanic Traditions: Interdisciplinary Perspectives (Verona) |
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eMail an Veranstalter Download: Info |
Die internationale Tagung "Theoderic of Verona in the Germanic Traditions: Interdisciplinary Perspectives" findet vom 24. bis 26. Juni 2026 in Verona statt. Sie wird von den Universitäten Verona und Bologna in Zusammenarbeit mit der Fondazione Biblioteca Capitolare (Verona) organisiert. Anlässlich des 1500. Todesjahres Theoderichs des Großen zielt die Tagung darauf ab, die Entstehung und Überlieferung der Theoderich-Legende in den mittelalterlichen germanischen Traditionen neu zu bewerten. Forschende der germanistischen Mediävistik und angrenzender Disziplinen sind eingeladen, sich an diesem interdisziplinären Austausch zu beteiligen. Nähere Informationen erhalten Sie hier. |
| 29.06.–03.07.2026 | Summer School 2026 „Wahrheit als Prozess. Geltungsdynamiken in der Vormoderne" (Bochum) |
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CfP bis: 15.12.25 eMail an Veranstalter |
Die Summer School des GRK 2945 'Wissen - Glauben - Behaupten. Wahrheitsproduktion und Wahrheitsdurchsetzung in der Vormoderne' richtet sich an Master-Studierende und Promotionsinteressierte aller am GRK beteiligten Fächer (Englische Philologie, Germanistische Mediävistik, Geschichte des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit, Geschlechtergeschichte, Komparatistik, Koreanistik, Kunstgeschichte, Rechtsgeschichte, Romanische Philologie, Sinologie, Wissensgeschichte). In Vorträgen und Workshops, die von Forschenden des GRK sowie auswärtigen Wissenschaftler:innen geleitet werden, soll die Prozesshaftigkeit von Wahrheitsproduktion in der Vormoderne diskutiert werden. Darüber hinaus wird das Programm durch Führungen, Soft Skill-Seminare und verschiedene Gelegenheiten zum Austausch ergänzt. Zudem können sich Teilnehmer:innen, die an der Bewerbung für eine Promotionsstelle in der zweiten Kohorte des GRK (Ausschreibung im Herbst 2026) interessiert sind, im Rahmen der Summerschool auch über das entsprechende Bewerbungsverfahren informieren. Bitte besuchen Sie für weitere Informationen unbedingt unsere Website (s.o.). |
| 04.09.–05.09.2026 | Beraten und Streiten. Literarische Dissenskommunikation in Mittelalter und Früher Neuzeit (Gießen) |
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CfP bis: 30.11.25 eMail an Veranstalter Download: Info |
Die vom 4. bis 5. September 2026 in Gießen stattfindende Tagung bietet Gelegenheit, die Modi der Dissenskommunikation und Konfliktbewältigung anhand literarischer Texte der mittelhochdeutschen und frühneuhochdeutschen Literatur zu erörtern. Dabei können etwa Norm- und Rangkonflikte oder Konflikte um materielle und immaterielle Güter in den Mittelpunkt treten, wie sie u.a. der Heldenepik, dem Höfischen Roman, Mären, Streitgedichten und Dramen zu entnehmen sind. Die mediävistische Forschung hat in jüngerer Zeit eine nachhaltige Öffnung in Richtung handlungsbezogener und kommunikativer Fragestellungen gezeigt. Es besteht jedoch ein unvermindert hoher Forschungsbedarf. Die geplante Tagung setzt hier an, um aus Sicht der germanistischen Mediävistik fruchtbare Forschungsansätze fortzusetzen und im Idealfall zur systematisierenden Aufarbeitung des Feldes der Konfliktkommunikation beizutragen. Die Tagung wird veranstaltet von der Professur für Deutsche Literaturgeschichte der Justus-Liebig-Universität Gießen zusammen mit dem Fachbereich Ältere deutsche Sprache und Literatur der Universität Klagenfurt. Gäste sind herzlich willkommen, um Anmeldung wird gebeten. Nähere Informationen zur Tagung finden Sie hier. |
| 09.09.–13.09.2026 | XXX. Tagung der Wolfram von Eschenbach-Gesellschaft: Wolframs von Eschenbach Willehalm in seinen literarischen, kulturellen und medialen Kontexten (Düsseldorf) |
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CfP bis: 10.07.25 eMail an Veranstalter Download: Info |
Wolframs Willehalm hat Konjunktur. Dies zeigt sich in den zahlreichen Publikationen der letzten Jahre, laufenden Forschungsaktivitäten und der verstärkten Behandlung des Werkes im akademischen Unterricht. Dass der Willehalm, der trotz aller ihm beigemessenen Aufmerksamkeit als ,Alterswerk‘ Wolframs oft noch von der Prominenz des Parzivalromans überschattet wird, nun wieder zunehmend in den Fokus rückt, begründet sich nicht zuletzt in der Anschlussfähigkeit seiner Inhalte an virulente Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Für die Tagung bieten sich drei große Untersuchungsfelder an, die mehrfach ineinandergreifen: Literarische Kontexte, mediale Dynamiken und kulturelle Frames. Die Ausschreibung finden Sie hier. |
| 21.09.–23.09.2026 | Weiblicher Widerstand in mittelalterlicher Literatur. Formen, Narrationen, Funktionen (Bremen) |
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CfP bis: 16.11.25 eMail an Veranstalter Download: Info |
Das aktuelle Thema des Widerstands hat historisch viele Facetten, die unsichtbar bleiben, wenn man Widerstand auf den Bereich des Politischen und des aktiven Handelns reduziert. Gerade weiblichem Widerstand wird eine solche Verengung nicht gerecht. Frauen haben aber zu jeder Zeit Widerstand geleistet, wovon literarische Texte Zeugnis ablegen, auch im Mittelalter. Ziel der Tagung ist es zunächst, weiblichen Widerstand in literarischen Texten des Mittelalters sichtbar zu machen und seine Dimensionen zu kartographieren. Weiterhin soll nach den Techniken und Verfahren des Erzählens vom Widerstand und nach seinen inner- und außerliterarischen Funktionen gefragt werden. Wir freuen uns auf Vortragsangebote aus allen Bereichen der mediävistischen Literaturwissenschaft (Latinistik, Germanistik, Romanistik, Anglistik, Skandinavistik, Niederlandistik, Judaistik, Byzantinistik etc.) und aus der historischen Sprachwissenschaft. Die Tagung ist Teil des Explorationsprojekts „Narrative weiblichen Widerstands in deutscher Literatur des Mittelalters“, das durch die Zentrale Forschungsförderung der Universität Bremen gefördert und in Kooperation mit der Germanistischen Mediävistik der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg durchgeführt wird. Nähere Informationen hier. |
| 01.10.–03.10.2026 | Symbolische Gewalt in der deutschsprachigen Literatur des Mittelalters (Zürich) |
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CfP bis: 31.08.25 eMail an Veranstalter Download: Info |
Gewalt ist im Medium der Literatur stets symbolisch vermittelt – das gilt in besonderem Maße für die Literatur des Mittelalters. Von tätlichen Beleidigungen wie dem Peitschenhieb des Zwergs im Erec bis hin zu den Zweikämpfen vorausgehenden Reizreden in der Heldenepik wird Gewalt nicht nur zeichenhaft dargestellt, sondern darüberhinaus in ihrer zeichenhaften Dimension thematisiert. Unsere Tagung, die vom 1. bis 3. Oktober 2026 an der Universität Zürich stattfinden wird, möchte dazu einladen, derartige Szenen unter Rückgriff auf und in Weiterentwicklung des in den Kulturwissenschaften diskutierten Begriffs der „symbolischen Gewalt“ genauer zu analysieren. |
| 08.10.–10.10.2026 | Zwischen ‚erzählen‘ und ‚sprechen lassen‘. Redemarkierungen in mittelalterlichen Texten (Saarbrücken) |
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CfP bis: 31.01.26 eMail an Veranstalter Download: Info |
Die Tagung widmet sich der bisher in der mediävistischen Forschung wenig beachteten Schnittstelle zwischen Erzähler- und Figurenrede in mittelalterlichen Texten. Sie bewegt sich damit im Übergangsbereich zwischen Sprach- und Literaturwissenschaft. Angestrebt wird die systematische, sprachübergreifende Aufarbeitung der Redemarkierungen in Texten der Vormoderne (Sprechaktverben, [erweiterte] inquit-Formeln sowie andere Formen der Markierung von verbalem Handeln). Es bieten sich formale wie auch funktionale Schwerpunktsetzungen an. Nähere Informationen finden Sie hier. |
| 29.09.–01.10.2027 | Figurenspezifika als Spielräume der Sinnbildung in kurzen Texten (Erlangen) |
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eMail an Veranstalter |
Brevitas – Gesellschaft zur Erforschung vormoderner Kleinepik in Verbindung mit dem Lehrstuhl für Ältere deutsche Literatur FAU Erlangen-Nürnberg Exposé folgt. |
