Tagungsarchiv

Die folgenden Tagungen fanden bereits statt und wurden in unserem Archiv abgelegt. Gut möglich, dass in den Datensätzen Links nicht mehr funktionieren oder angebundene Dateien nicht mehr vorhanden sind. Für Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben geben wir keine Gewähr.

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23.09.–25.09.2020 Entscheidung zur Heiligkeit? Autonomie und Providenz im legendarischen Erzählen vom Mittelalter bis zur Gegenwart (Heidelberg)
CfP bis: 30.11.19

Anmeld. bis: 31.07.20
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Heiligkeit wird bisweilen als eine dem menschlichen Zugriff enthobene, transzendent bewirkte Qualität verstanden, die sich metahistorisch und transkulturell definieren lässt. Die Behauptung von Heiligkeit bedarf aber der narrativen Plausibilisierung, wenn nicht sogar der gemeinschaftlichen Anerkennung. Heiligkeit steht damit am Ende eines diskursiven Prozesses, der den historisch spezifischen Usancen legendarischen Erzählens verhaftet ist. Nach diesem Prozess fragt die interdisziplinäre, von der WIN-Forschergruppe „Heiligenleben" ausgerichtete Tagung. Den ausführlichen Call for Papers finden Sie hier.
16.09.–18.09.2020 Framing - Deframing - Reframing. Wege, Mechanismen und Strategien der kulturellen Aneignung in Mittelalter und Früher Neuzeit (Krems an der Donau)
CfP bis: 31.01.20

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Die vom Institut für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit (IMAREAL, Universität Salzburg) und dem Interdisziplinären Zentrum für Mittelalter und Frühneuzeit (IZMF, Universität Salzburg) veranstaltete Tagung widmet sich unter dem Stichwort des Framing verschiedenen Phänomenen der kulturellen Aneignung in der Vormoderne. Dabei soll es dezidiert nicht um das konkrete „Was", sondern das „Wie“ der Aneignung gehen.
Der ausführliche CfP ist hier abzurufen.
27.08.–28.08.2020 Digital beschreiben (Freiburg/CH)


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Die Universität Freiburg i.Ue. bietet mit dem zweitägigen Weiterbildungsseminar "Digital beschreiben" einen Katalogisierungskurs für mittelalterliche Handschriftenfragmente an. Mittelalterliche Handschriftenfragmente sind ein weites und bisher weitgehend unbearbeitetes Feld des schriftlichen Kulturerbes Europas. Häufig haben diese in alten Einbänden in Bibliotheken und Archiven überlebt, da aussortierte Handschriften überall in Europa von Buchbindern als Makulatur wiederverwendet wurden. Da diese Praxis vor allem im Buchdruck des 16. bis 18. Jahrhunderts sehr verbreitet war, finden sich mittelalterliche Handschriftenfragmente überall dort, wo alte Drucke liegen.
Mehr Informationen finden Sie hier.
25.08.–26.08.2020 Während und nach Corona: Digitale Lehre in der Germanistik (Online)
CfP bis: 31.07.20

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Noch vor dem Coronasemester wurde für das Portal Digitale Lehre Germanistik ein Arbeitspapier (hier einsehbar) verfasst, in dem Vorschläge für eine konstruktive Selbstreflexion innerhalb der Germanistik formuliert waren. Von Anfang an wollten die Organisatpr*innen differenziert und kritisch im Blick behalten, was die Umstellung auf die digitale Lehre während der COVID-19-Pandemie für unsere Fach- und Lehrkultur bedeutet.
Nun sollen die Erfahrungen wissenschaftlich und selbstreflexiv breit diskutiert werden. Die Konferenz soll den Raum bieten, um die germanistischen Erfahrungen mit den digitalen Lehrformen im Sommersemester 2020 differenziert zu präsentieren und zu reflektieren.
Das Konferenzformat sieht vor, dass sich parallele zweistündige Sektionen mit unterschiedlichen Aspekten der digitalen Lehre in der Germanistik beschäftigen. In den Panels sollen drei oder vier geladene Diskutant*innen/Expert*innen etwa zehn Minuten lang ihre Sicht präsentieren und anschließend im Panel miteinander ins Gespräch kommen. In der zweiten Hälfte jeder Sektion wird die Diskussion für alle Teilnehmer*innen geöffnet.
Den CfP finden Sie unter obigem Link; Beitragsvorschläge können dort online eingereicht werden.
Die Anmeldefrist wurde bis zum 31.07.2020 verlängert!
24.06.–26.06.2020 Materielle und mediale Spezifika von Wissens- und Gebrauchsliteratur (WIRD VERSCHOBEN) (HAB Wolfenbüttel)
CfP bis: 23.02.20

Anmeld. bis: 15.05.20
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Die Frage nach der spezifischen Materialität von Fachliteratur bis zum Beginn der Neuzeit ist zugleich ein Beitrag zur (Medien-)Geschichte des Buches und zu Formen historischer Textualität. Auf die schriftliche Fixierung von Wissenbereichen und auf konkreten Gebrauch ausgerichtete Texte und Bücher – wie zur Alchemie, Astronomie, Diätetik und Kulinarik, Geometrie, Medizin u.a.m., aber auch Gebetbücher und religiöses Wissen vermittelnde Schriften – sind in einem komplexen Netz von verschiedenen Wissensformen und -formationen inszeniert.
Die Tagung des Netzwerks 'Historische Wissens- und Gebrauchsliteratur' stellt materielle und mediale Spezifika von Wissens- und Gebrauchsliteratur sowohl in ihrer Ausgestaltung als auch in funktionaler und intentionaler Hinsicht in den Vordergrund.
Den Call finden Sie hier.
11.06.–13.06.2020 Mentale Konzepte der Stadt in Bild- und Textmedien der Vormoderne (Kiel)
CfP bis: 30.10.19

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Die interdisziplinäre Tagung des Exzellenzclusters ROOTS setzt sich das Ziel, mentale Konzepte von Stadt im Dialog verschiedener Disziplinen, vorrangig der vormodernen Literatur- und Geschichtswissenschaften, der Archäologie, der Religionswissenschaften sowie der Kunstgeschichte, zu diskutieren. Im Fokus stehen nicht die Überreste realhistorischer Städte oder historische Dokumente urbaner Verfasstheit, sondern diskursive und visuelle Repräsentationen von Stadt und Urbanität in verschiedenen medialen Formen der Vormoderne. Hierzu zählen zum einen textuelle Entwürfe in fiktionalen und historiographischen Texten, zum anderen Bildzeugnisse, die in verschiedenen Gattungen überliefert sind. Diese Zeugnisse sollen sowohl in synchronen wie auch diachronen Szenarien perspektiviert werden. Den Cfp finden Sie hier. Eine Veröffentlichung der Beiträge ist geplant.
11.06.–13.06.2020 Workshop: New Directions in Medieval Studies on Religious Literature (Göttingen)
CfP bis: 31.01.20

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Doctoral students who are working in the field of medieval religious literature are invited to take part in a workshop in Göttingen on 11-13 June 2020. The purpose of the workshop is to facilitate exchange between senior faculty and doctoral students from the German- and English-speaking worlds with an emphasis on interdisciplinary research. Each participant will give a short (15-minute) presentation in English about their current project, so that there will be plenty of time for discussion and feedback. Participating senior faculty in 2020 will be: Mark Chinca (Cambridge); Sean Curran (Cambridge); Christopher Young (Cambridge); Thomas Haye (Göttingen); Henrike Manuwald (Göttingen); Winfried Rudolf (Göttingen); Michael Stolz (Bern). Up to five places will be available. Costs for accommodation will be covered, the same applies for travel costs, with a limit of 200,00 € for participants from Germany and of 350,00 € for participants from abroad. Nähere Informationen hier.
26.03.–29.03.2020 Der unbekannte Eckhart *** ABGESAGT *** (München)
CfP bis: 18.10.19

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Jahrestagung der Meister-Eckhart-Gesellschaft e.V. in Zusammenarbeit mit der Katholischen Akademie in Bayern.

Nähere Informationen sowie den Call for Papers finden Sie hier.
26.03.–27.03.2020 Internationales Doktorandenkolloquium der Meister-Eckhart-Gesellschaft *** ABGESAGT *** (München)
CfP bis: 18.10.19

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Internationales Doktorandenkolloquium der Meister-Eckhart-Gesellschaft anlässlich der Tagung »Der unbekannte Eckhart« vom 26.–29. März 2020 in Zusammenarbeit mit der Katholischen Akademie in Bayern.

Nähere Informationen sowie den Call for Papers finden Sie hier.
26.03.–27.03.2020 "Fake News" im Mittelalter und der Frühen Neuzeit *** ABGESAGT *** (Univ. Bochum)
CfP bis: 02.01.20

Anmeld. bis: 16.02.20
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Die interdisziplinäre studentische Konferenz im Zeichen der Mediävistik soll mit der dort behandelten „Fake News“-Thematik den Bezug zur Aktualität des Mittelalters und der Frühen Neuzeit aufzeigen. Das Projekt soll Studierenden der verschiedenen Institute der philologischen und historischen Fakultät eine Plattform bieten ihre eigene Forschung in Vorträgen zu präsentieren und diskutieren. Ausgerichtet vom Fachschaftsrat des Masterstudiengangs „Medieval and Renaissance Studies“ (MaRS) soll auch eine Vernetzung und ein Austausch unter den TeilnehmerInnen und teilnehmenden Universitäten deutschlandweit stattfinden. Das Format soll später von anderen Universitäten übernommen und veranstaltet werden.

Nähere Informationen hier
20.02.–21.02.2020 „Erforscht wird alles, was erzählt“? Erzählforschung aus mediävistischer Perspektive (Braunschweig)


Anmeld. bis: 10.02.20
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Mit der Erzählforschung hat die germanistische Mediävistik in den letzten Jahren einen eigenen Begriff geprägt, der sich von der allzu strukturalistischen Narratologie abzugrenzen wünscht. Ursprünglich stammt der Begriff aus der volkskundlichen Erzählforschung (bspw. den Arbeiten von Vladimir Propp zur Morphologie von Märchen), soll aber stärker inklusiv gebraucht werden: „Erforscht wird alles, was erzählt“ (von Contzen 2018). An dieser Begriffsprägung orientieren sich auch die von Albrecht Hausmann und Anja Becker seit 2018 online herausgegebenen „Beiträge zur mediävistischen Erzählforschung“. In der letzten Dekade sind viele Beiträge erschienen, die sich mit den Texten, Termini und Theorien der Erzählforschung aus einer spezifisch ‚historisch-synchronen‘ (von Contzen 2018) Perspektive befassen.

Die 2. Tagung des [PostDoc] Netzwerk Nord im Verbund Mittelaltergermanistik Nord (MGN) möchte sich diesen aktuellen Ansätzen zur Erzählforschung widmen.

Die Tagung findet an der TU Braunschweig statt. Das Programm sowie weitere Informationen sind dem Flyer hier zu entnehmen.
10.02.–10.02.2020 Schrift aus dem Jenseits (Heidelberg)


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In einer Vielzahl an Konzepten und Vorstellungen vom Jenseits, vom Himmel und von Schatten- oder Totenreichen in den Kulturen der Vormoderne gerät Geschriebenes in den Fokus. Der Workshop konzentriert sich auf 1] Schrift, die aus dem Jenseits stammen soll (göttlich inspirierte Rede, aus der Transzendenz versendete Briefe etc.), sowie 2] auf Literatur und Bildkunst, in denen Imaginationen von Schrift im Jenseits (Buch des Lebens, Schriftmarkierungen glorifizierter Körper, mystische Lichtschrift etc.) thematisiert werden.

Der Workshop findet im Rahmen des SFB 933 Materiale Textkulturen am Germanistischen Seminar der Universität Heidelberg statt.
Das Programm finden Sie hier.
06.02.–08.02.2020 Geschichtsdenken heute? Inszenierte Geschichte - historische Differenz - kritisches Bewusstsein (Bremen)


Anmeld. bis: 15.01.20
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Die internationale und interdisziplinäre Tagung wird veranstaltet vom Institut für Mittelalter- und Frühneuzeitforschung (IMFF) der Universität Bremen. Das Tagungsprogramm finden Sie hier.
23.01.–24.01.2020 Mediävistik intersektional. Forschungsansätze und -konzepte in interdisziplinärer Annäherung (Kiel)
CfP bis: 15.07.19

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Der Arbeitsbereich Ältere deutsche Literaturwissenschaft der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel veranstaltet in Kooperation mit der Professur für die Geschichte des frühen und hohen Mittelalters sowie für Historische Grundwissenschaften im Januar 2020 eine mediävistische Fachtagung zum Thema „Mediävistik intersektional. Forschungsansätze und -konzepte in interdisziplinärer Annäherung“.
Erwünscht sind Beiträge von 30 Minuten aus allen mediävistischen Disziplinen. Insbesondere ist der wissenschaftliche Nachwuchs aufgerufen, sich mit Vortragsvorschlägen zu beteiligen. Nähere Informationen finden Sie hier.
09.01.–11.01.2020 Netzwerk 'Historische Wissens- und Gebrauchsliteratur' (Rauischholzhausen bei Marburg)


Anmeld. bis: 15.07.19
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Das Netzwerk 'Historische Wissens- und Gebrauchsliteratur' (HiWuGL) ist ein Zusammenschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die zu wissensvermittelnder Literatur, Fach- und Gebrauchstexten und -textsorten forschen. Im Zentrum stehen Texte des Mittelalters und der frühen Neuzeit in deutscher Sprache. Beteiligt sind die Sprachgeschichte/ Historische Linguistik (Fachsprache, Fachtextualität), Literaturwissenschaft (Ästhetik und Narrativik), Editorik (Editionsformate, digitales Edieren), Computerphilologie und -linguistik (Erfassen, Aufbereiten, Auszeichnen), Kultur-, Handwerks- und Wissenschaftsgeschichte sowie die Didaktik (akademisch und schulisch ausgerichtet).
Das 2. Netzwerktreffen wird ausgerichtet von Thomas Gloning (Gießen), Helmut W. Klug (Graz) und Simone Schultz-Balluff (Bonn). Interessierte melden sich bitte bis zum 15. Juli 2019 bei Simone Schultz-Balluff an (simone.schultz-balluff@uni-bonn).
Weitere Informationen unter https://hwgl.hypotheses.org/
18.12.–20.12.2019 Camerarius im Kontext (Domschule Würzburg)
CfP bis: 01.12.19

Anmeld. bis: 15.12.19
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Das Würzburger DFG-Projekt „Opera Camerarii. Eine semantische Datenbank zu den gedruckten Werken von Joachim Camerarius d. Ä. (1500–1574)“ erarbeitet eine semantische Datenbank, in der die gedruckten Werke (einschließlich der Korrespondenz) des deutschen Philologen und Polyhistor Joachim Camerarius d. Ä. (1500–1574) bibliographisch erfasst, inhaltlich beschrieben und semantisch verknüpft werden (siehe http://www.camerarius.de).

Die Abschlusstagung „Camerarius im Kontext“ (18.–20. 12. 2019) lenkt den Fokus auf die Produktions- und Wirkungsbedingungen, die Konstellationen und Diskurslandschaften, die prägend für das Werk des Camerarius waren und die er aktiv mitgestaltete. Das Programm der Vorträge ist hier einsehbar.

Den Eröffnungsvortrag findet am 18.12.2019 um 19.00 in der Domschule (Bruderhof 1, 97070 Würzburg) statt. Herr Dr. Stefan Rhein, Direktor der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, spricht über das Thema „Joachim Camerarius und Philipp Melanchthon – eine Freundschaft in Briefen“. Die Tagung ist öffentlich. Um Anmeldung an camerarius@uni-wuerzburg.de wird gebeten.
18.12.–20.12.2019 Camerarius im Kontext. Konstellationen und Diskurslandschaften des 16. Jahrhunderts (Würzburg)


Anmeld. bis: 10.12.19
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Das Würzburger DFG-Projekt "Opera Camerarii" (http://www.camerarius.de) widmet sich bei seiner Abschlusstagung (18.-20.12.2019) dem deutschen Philologen und Polyhistor Joachim Camerarius d.Ä. (1500-1574) und betrachtet die Produktions- und Wirkungsbedingungen sowie die Konstellationen und Diskurslandschaften, die prägend für das Werk des Camerarius waren und die er aktiv mitgestaltete.

Das Programm ist hier abrufbar.
22.11.–23.11.2019 Klang der Macht – Macht des Klangs in Gesellschaften und Medien der Vormoderne. 26. Jahrestagung des Brackweder Arbeitskreises für Mittelalterforschung (Jena)
CfP bis: 31.05.19

Anmeld. bis: 31.10.19
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Die 26. Jahrestagung des Brackweder Arbeitskreises für Mittelalterforschung widmet sich den vielfältigen Beziehungen von Macht und Klang, wie sie sich aus materiellen Zeugnissen sowie Schrift- und Bildmedien erschließen lassen. Beiträge aus sämtlichen Fächern der Vormoderne-Forschung, insbesondere auch von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern, sind willkommen. Die Vorträge sollen eine Dauer von 30 Minuten haben; Tagungsort ist die Friedrich-Schiller-Universität Jena. Wir bitten alle an einem Vortrag Interessierten, bis zum 31.05.2019 ein kurzes Exposé einzusenden. Nähere Informationen: hier
25.09.–25.09.2019 ZeitRahmenÜberschreitungen im vormodernen Erzählen (Panel, Germanistentag) (Saarbrücken)


Anmeld. bis: 08.09.19
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Das Panel im Rahmen des 26. Deutschen Germanistentags (http://germanistentag2019.de/) widmet sich der Frage, wie im vormodernen Erzählen Zeitrelationen mittels erzählerischer Rahmenüberschreitungen hergestellt bzw. sichtbar gemacht werden. Das Programm unseres Panels finden Sie hier; für 2020 ist die Veröffentlichung der Beiträge als BmE-Themenheft geplant.
24.09.–24.09.2019 Die Plot-Zeit im mittelalterlichen Erzählen und ihre Auflösung (Panel, Germanistentag) (Saarbrücken)


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Ausgehend von einem aktuellen BmE-Beitrag von Harald Haferland (Konzeptuell überschriebene Module im volkssprachlichen Erzählen des Mittelalters und ihre Auflösung, in: BmE 1 [2018], S. 108–193, bes. S. 143–157) soll im Panel das Verhältnis von Zeit und Erzähltem untersucht und gefragt werden, ob sich hierüber, wie von Haferland postuliert, mittelalterliches und modernes Erzählen voneinander unterscheiden lassen. Harald Haferland wird als Diskutant am Panel teilnehmen. Das Programm finden Sie hier.
22.09.–25.09.2019 Zeitlose Helden: Momente impliziter Zeitlichkeit in vormoderner Literatur (Panel, Germanistentag) [Saarbrücken] (Saarbrücken)
CfP bis: 15.07.18

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Das Panel richtet den Blick auf differente Zeitentwürfe, die sich in mittelalterlichen Texten überlagern. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf Konzepten impliziter Zeitlichkeit, die sich bspw. gattungsspezifisch konstituiert, an einzelne Figuren oder Momente gebunden ist und im Text nicht explizit thematisiert wird. Den CfP finden Sie hier: (Datei verlinken). Vorschläge (max. ½ Seite) für einen Kurzvortrag (15 Min.) senden Sie bitte an: hanna.haeger@grk1767.uni-freiburg.de.
22.09.–25.09.2019 Zeitlose Helden: Momente impliziter Zeitlichkeit in vormoderner Literatur (Panel, Germanistentag) [Saarbrücken] (Saarbrücken)
CfP bis: 15.07.18

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Das Panel richtet den Blick auf differente Zeitentwürfe, die sich in mittelalterlichen Texten überlagern. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf Konzepten impliziter Zeitlichkeit, die sich bspw. gattungsspezifisch konstituiert, an einzelne Figuren oder Momente gebunden ist und im Text nicht explizit thematisiert wird. Den CfP finden Sie hier. Vorschläge (max. ½ Seite) für einen Kurzvortrag (15 Min.) senden Sie bitte an: hanna.haeger@grk1767.uni-freiburg.de.
19.09.–21.09.2019 Widersprüchliche Figuren in vormoderner Erzählliteratur (Bremen)


Anmeld. bis: 19.08.19
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Die Tagung an der Universität Bremen setzt die Diskussionen um „Widerspruch als Erzählprinzip in der Vormoderne“ am Beispiel vormoderner Figuren fort. Im Zentrum der Vorträge stehen Fallstudien zu in verschiedener Hinsicht widersprüchlichen Figuren; daneben geht es auch um methodische Ansätze zwischen historischer Anthropologie und Narratologie sowie um gattungsspezifische Modellierungen und literarhistorische Prozesse. Das Programm kann hier abgerufen werden.
19.09.–21.09.2019 Gerichte mit Geschichte (Graz)
CfP bis: 31.05.19

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Diese interdisziplinäre Tagung, veranstaltet vom Sparkling Science Projekt 'Nahrhaftes Mittelalter - Historische Kulinarik und Diätetik zwischen Orient und Okzident' zum Abschluss der Projektlaufzeit, möchte die vielfachen Vernetzungen und Traditionswege von Ernährungslehre und -gewohnheiten zwischen dem europäischen und dem orientalischen Raum über die Zeiten hinweg möglichst facettenreich zur Darstellung bringen. Nähere Informationen hier.
18.09.–19.09.2019 Wunderkammern – Materialität, Narrativik und Institutionalisierung von Wissen (Berlin)


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Der Doppel-Workshop, veranstaltet vom Teilprojekt B02 „Das Wunderbare als Konfiguration des Wissens in der Literatur des Mittelalters“ (Jutta Eming, Falk Quenstedt, Tilo Renz) des Sonderforschungsbereichs 980 „Episteme in Bewegung“ an der Freien Universität Berlin und der Professur für ältere und frühneuzeitliche deutsche Literatur und Kultur der Technischen Universität Dresden (Marina Münkler, Martin Sablotny), untersucht formale und funktionale Aspekte von Wunderkammern hinsichtlich ihres Zusammenspiels von Materialität und Narrativik. Beim ersten Workshop in Berlin werden Verbindungen der frühneuzeitlichen Praxis des Sammelns und Präsentierens von Dingen zu Formen des Erzählens in den Blick genommen. Das Programm der Veranstaltung können Sie hier herunterladen.

Veranstaltungsort: Heilig-Geist-Kapelle, Spandauer Str. 1, 10178 Berlin;

Um Anmeldung wird gebeten: t.renz@fu-berlin.de
16.09.–18.09.2019 Magie und Literatur. Interdisziplinäres Colloquium zur erzähl–kulturellen Funktionalisierung magischer Praktiken in Mittelalter und Früher Neuzeit (München, Siemens Stiftung)


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Interdisziplinäres Colloquium zur erzählkulturellen Funktionalisierung magischer Praktiken in Mittelalter und Früher Neuzeit. Programm ist hier abzurufen.
05.09.–06.09.2019 Brandan in europäischer Perspektive. Wandel textueller und bildlicher Repräsentationen eines Heiligen im Kontext / Brendan in European perspective. Changing textual and pictorial representations of a saint (Flensburg)


Anmeld. bis: 01.07.19
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Die lateinischen und volkssprachlichen Geschichten um den irischen Seefahrerheiligen Brendan(us)/Brandan(us) (ca. 483 bis 575 n. Chr.) verbreiteten sich im Mittelalter wie ein Lauffeuer. Ihre Faszination hielt bis weit in die Frühe Neuzeit an und wirkt bis in die Gegenwart hinein. Im Mittelalter sind neben den inzwischen über 140 bekannten Handschriften der lateinischen "Navigatio sancti Brendani abbatis" auch Übersetzungen, Adaptationen und andere Arten der Translation in unzähligen europäischen Volkssprachen erhalten. Aus literatur- und kulturgeschichtlicher Perspektive hat man es mit recht unterschiedlichen Transfer- und Adaptationsprozessen sowie einer auch für die Vormoderne erstaunlichen Intermedialität zu tun. Um diesen komplexen Prozessen wissenschaftlich adäquat zu begegnen, muss man sich vielfältigen strukturellen und methodischen Problemen stellen. Ziel der durch die Fritz Thyssen Stiftung geförderten Tagung ist es daher, den Überlieferungskomplex um den Seefahrerheiligen unter inter- und transdisziplinärer Perspektive und aktuelleren theoretischen Vorzeichen zu behandeln. Das Hauptaugenmerk gilt dabei dem in neuerer Zeit in der Mediävistik und Frühneuzeitforschung so bedeutsamen Forschungsparadigma der (Re-)Kontextualisierung und Intermedialität vormoderner Kulturen, aber auch in der Brandan-Forschung bisher kaum beachteten kultur- und motivgeschichtlichen sowie narratologischen Aspekten.

Die Tagung findet an der Europa-Universität Flensburg statt. Das Programm sowie weitere Informationen sind auf der Tagungs-Homepage zu finden: hier
05.09.–06.06.2019 Brandan in europäischer Perspektive. Wandel textueller und bildlicher Repräsentationen eines Heiligen im Kontext / Brendan in European perspective. Changing textual and pictorial representations of a saint (Flensburg)


Anmeld. bis: 01.07.19
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Die lateinischen und volkssprachlichen Geschichten um den irischen Seefahrerheiligen Brendan(us)/Brandan(us) (ca. 483 bis 575 n. Chr.) verbreiteten sich im Mittelalter wie ein Lauffeuer. Ihre Faszination hielt bis weit in die Frühe Neuzeit an und wirkt bis in die Gegenwart hinein. Ziel der durch die Fritz Thyssen Stiftung geförderten Tagung ist es, den Überlieferungskomplex um den Seefahrerheiligen unter inter- und transdisziplinärer Perspektive und aktuelleren theoretischen Vorzeichen zu behandeln. Das Hauptaugenmerk gilt dabei dem in neuerer Zeit in der Mediävistik und Frühneuzeitforschung so bedeutsamen Forschungsparadigma der (Re-)Kontextualisierung und Intermedialität vormoderner Kulturen, aber auch in der Brandan-Forschung bisher kaum beachteten kultur- und motivgeschichtlichen sowie narratologischen Aspekten.

Die Tagung findet an der Europa-Universität Flensburg statt. Das Programm sowie weitere Informationen sind auf der Tagungs-Homepage zu finden sowie hier.
05.09.–07.09.2019 Aventiure: Ereignis und Erzählung (Köln)


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Die an der Universität zu Köln stattfindende Tagung setzt sich zum Ziel, die ‚Aventiure’ in narratologischer, aber auch wort- und begriffsgeschichtlicher Perspektive neu zu bestimmen.
Es geht um die Denkfigur hinter dem Begriff,
die elementare Formen der Weltaneignung zu
erfassen scheint. Fokussiert werden der semantische und der narrative Status dieser Denkfigur, sowohl auf theoretischer Ebene als auch kulturgeschichtlich zwischen mlat. eventura, mhd. âventiure und afrz. avanture. Auszuloten und an exemplarischen Beispielen praktisch herauszustellen ist dabei der von der Antike bis weit in die Moderne laufende Geltungsanspruch des Narrativs. Das Programm ist hier abzurufen.
26.08.–30.08.2019 Sammeln als literarische Praxis im Mittelalter und der Frühen Neuzeit (Monte Verità, Ascona TI)
CfP bis: 31.08.18

Anmeld. bis: 31.08.18
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Sammeln stellt eine grundlegende menschliche Aktivität dar und bildet die Voraussetzung diverser sozialer und kultureller Entwicklungen. Die Tagung verfolgt das Ziel, die Bedeutung des Sammelns für die mittelalterliche und frühneuzeitliche Literatur anhand von Fallstudien exemplarisch zu erkunden und zu erörtern. Sie wird in Kooperation der Universitäten Bern (CH), Bochum (D) und Cambridge (UK) durchgeführt. Die Ausschreibung finden Sie hier.
25.07.–27.07.2019 Geselliger Sang. Poetik und Praxis des deutschen Liebeslieds im 15. und 16. Jahrhundert (Leipzig)


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Ziel der interdisziplinären und internationalen Tagung ist es, das Liebeslied des 15. und 16. Jahrhunderts – wir rechnen zeitlich ca. vom Einsetzen einer breiteren Liedüberlieferung im ersten Drittel des 15. Jahrhunderts bis zur Phase der Italianisierung im letzten Drittel des 16. Jahrhunderts – in seinen ›geselligen‹ Dimensionen auszuloten. Dabei sollen Aspekte der Poetik und Praxis insbesondere mit Blick auf soziale und mediale Kontexte neu beleuchtet werden. Die altgermanistischen, musikwissenschaftlichen und niederlandistischen Beiträge verbinden konzeptuelle Überlegungen u.a. zu Problemen von Überlieferung und Autorschaft, Text und Kontext, Gebrauch und Codifizierung mit konkreten Beobachtungen zu Liedern und Liederbüchern, Melodien und Tonsätzen. Das Programm finden Sie hier.
15.07.–17.07.2019 Concepts of Humans and Nature between Specificity and Universality (Mainz)
CfP bis: 31.01.19

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Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Graduiertenkolleg 1876 befasst sich mit den frühen Mensch- und Naturvorstellungen und deren Ursprüngen, basierend auf schriftlichen und materiellen Quellen von ca. 100.000 v. Chr. bis ins Mittelalter.
Die internationale Tagung widmet sich der Frage nach möglichen universellen Mustern von Konzepten und ihren Ursprüngen sowie spezifischen Umsetzungen von Konzepten von Mensch und Natur in frühen Gesellschaften.

Nähere Informationen hier.
12.07.–13.07.2019 Objekte & Organismen. Verlebendigung, Verdinglichung, Verwandlung (München)


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Die interdisziplinäre Tagung im Museum Mensch und Natur sowie am Institut für Kunstgeschichte in München fragt nach dem Verhältnis von Objekten und Organismen in zeitübergreifender Perspektive. Zum einen liegt der Fokus auf Objekten, die in bestimmten Situationen oder durch bestimmte Eigenschaften als Imitationen lebendiger Organismen gelten können ('Verlebendigung'). Zum anderen werden Organismen in den Blick genommen, die durch bestimmte Prozesse und Strategien einen Objektstatus erlangen oder einen solchen zugeschrieben bekommen (‚Verdinglichung‘). Interessierte Gäste sind herzlich willkommen. Nähere Informationen zum Programm finden Sie hier.
11.07.–13.07.2019 Maximilian I. und die Buchkultur – Bild und Text (München und Augsburg)


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Die Tagung „Maximilian I. und die Buchkultur – Bild und Text“ widmet sich Untersuchungen, die nach dem Umgang mit dem Buch, der Schrift, der Handschrift oder dem Druck sowie dem Aufeinandertreffen von neuen und alten Medien oder bildlichen und textlichen Darstellungen im Umfeld Maximilians I. fragen.

Das Programm ist hier abzurufen.

Veranstalter:
Katalog der deutschsprachigen illustrierten Handschriften des Mittelalters, Projekt an der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, München
Lehrstuhl für Deutsche Sprache und Literatur des Mittelalters in Zusammenarbeit mit dem Jakob-Fugger-Zentrum für Transnationale Studien, Universität Augsburg
Maximilianmuseum, Augsburg
Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München
05.07.–06.07.2019 Mendikantische Genderdiskurse (Stuttgart-Hohenheim)


Anmeld. bis: 26.06.19
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Das Interesse an und die Diskussion über die sozio-kulturelle Konstruktion der Geschlechter hat in der Mediävistik allein in den letzten 20 Jahren ein weites Forschungsfeld etabliert. Dass in einer Epoche starker Religiosität wie dem Mittelalter sich dabei der Einfluss der Kirche bzw. religiöser Gruppen prägend auf die Genderkonstruktionen auswirkte und diskursgebend war, ist seit langem bekannt. Inwiefern innerhalb dieses Diskursfeldes allerdings Subdiskurse entstanden und wirkten ist bisher nicht hinterfragt worden. Diesem Umstand möchte sich der geplante Workshop annehmen und für eine spezifische religiöse Gruppe, den Mendikanten, deren diskursive Wirkmacht analysieren. Das Programm und Hinweise zur Anmeldung bei der Akademie (bis zum 26.06.2019) können hier abgerufen werden.
30.05.–01.06.2019 Graduate workshop: New Directions in Medieval German Studies (Cambridge)
CfP bis: 31.01.19

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Doctoral students at any university in Germany who are working in the field of medieval German literature are invited to take part in a workshop in Cambridge on 30 May-1 June 2019. The purpose of the workshop is to facilitate exchange between senior faculty and doctoral students from the German- and English-speaking worlds. Each participant will give a short (15-minute) presentation in English about their research, so as to allow plenty of time for discussion and feedback. Participating senior faculty in 2019 will be: Mark Chinca (Cambridge); Henrike Manuwald (Göttingen); Michael Stolz (Bern); Christopher Young (Cambridge). Up to six places for applicants from Germany will be available. Travel, accommodation, and meals will be paid for by the DAAD-University of Cambridge Research Hub for German Studies. Nähere Informationen hier.
10.05.–11.05.2019 Female Voices in Medieval Literature (interdisciplinary and international workshop) (Freie Universität Berlin)


Anmeld. bis: 09.05.19
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This international and interdisciplinary workshop on the topic of workshop “Female Voices in Medieval Literature” includes speakers with expertise in Middle High German, Older Scots, and Middle English
literatures. It is a two-day event examining the role and construction of gendered, particularly female, voices in medieval literature alongside a roundtable discussion exploring the development of inclusive, diverse, and equitable teaching and professional practices in academia. The program can be downloaded here.
08.04.–10.04.2019 Transformationen religiösen Wissens im mittelalterlichen Schauspiel (Tübingen)


Anmeld. bis: 15.03.19
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Religiöses Wissen ist eine wichtige Schnittmenge zwischen den geistlichen und weltlichen Schauspielen des Mittelalters. Dieses Wissen kann – so die Annahme des Tübinger Graduiertenkollegs „Religiöses Wissen im vormodernen Europa“ – nur dann handlungsleitend werden, wenn es beständig an die sich verändernden Kontexte angepasst wird. Folgende Fragen sind mit Blick auf das mittelalterliche Schauspiel leitend: Wie wird das religiöse Wissen an das Medium ‚Schauspiel‘ angepasst und in Bilder, Körperdarstellungen und auch in Musik umgesetzt? In welchen Institutionen und sozialen Gruppen vollzieht sich die Produktion und Vermittlung von religiösem Wissen? Welche Wechselwirkungen und Grenzverschiebungen lassen sich zwischen religiösem Wissen und anderen Wissensfeldern beobachten?

In der Auseinandersetzung mit diesen Fragen konzentriert sich die Tagung auf die vier Themenfelder: (1) Sünde – Vergebung – Erlösung, (2) Buße – Reue – Endzeit, (3) Religiöse Devianz und deviante Religionen und (4) Liturgie – Sakramente – religiöses Alltagswissen.

Der Fokus der Tagung liegt auf den deutschsprachigen Schauspieltraditionen des Mittelalters; Aspekte anderer europäischer Traditionen werden ergänzend miteinbezogen und es wird auch ein Ausblick auf das Fortleben mittelalterlicher Schauspieltraditionen gewagt. Die Tagungssprachen sind Deutsch und Englisch.
Weitere Informationen sowie das Programm finden Sie hier in der Tagungsankündigung.
04.04.–05.04.2019 Internationales Doktorandenkolloquium der Meister-Eckhart-Gesellschaft anlässlich der Tagung »Meister Eckhart und das Leben« vom 4. bis 7. April 2019 (Freiburg i. Br.)
CfP bis: 30.09.18

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Aus Anlass der Tagung "Meister Eckhart und das Leben", die vom 4. bis 7. April 2019 in Freiburg i. Br. stattfindet, veranstaltet die Meister-Eckhart-Gesellschaft zusammen mit der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg am 4. und 5. April ein internationales Doktorandenkolloquium. Nähere Informationen finden Sie unter folgendem Link: hier
04.04.–07.04.2019 Meister Eckhart und das Leben (Freiburg i. Br.)
CfP bis: 31.08.18

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"Meister Eckhart und das Leben".
Jahrestagung der Meister-Eckhart-Gesellschaft e.V. in Zusammenarbeit mit der Katholischen Akademie der Erzdiözese Freiburg i. Br. und der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Nähere Informationen sowie den Call for Papers finden Sie unter folgendem Link: hier
04.04.–05.04.2019 To Jerusalem and Beyond: New Directions in the Study of Latin Travel Literature ca. 1250–1500. International Workshop (Innsbruck)


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In dem an der Universität Innsbruck stattfindenden Workshop werden neue Perspektiven sowohl im Hinblick auf Editionen als auch bezogen auf literarische Aspekte der lateinischen Reiseliteratur des Spätmittelalters in den Blick genommen.
Die Möglichkeiten, die digitale Editionen zur Visualisierung von Fassungsvarianzen oder Reiserouten bieten sowie u.a. die literarische Verfasstheit der Texte und ihr intellektueller Hintergrund, ihre Rezeption und Aspekte von Fremdheit in den Texten werden diskutiert. Das Programm finden Sie hier.
03.04.–05.04.2019 Stadtrechte und Stadtrechtsreformationen (Heidelberg)


Anmeld. bis: 15.03.19
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Wie Vorläufer moderner Gesetze wirken manche Stadtrechte des Mittelalters und der frühen Neuzeit: Sie regeln nicht nur die Organisation des städtischen öffentlichen Lebens samt Strafrecht und Prozess, sondern auch die Belange der Bürger, etwa im Handel, Familien- und Erbrecht. Die ersten Stadtrechte entstanden vor rund 900 Jahren in lateinischer Sprache, erste deutschsprachige Texte folgten ein Jahrhundert später. Vor 500 Jahren sorgte dann die Rezeption des römischen Rechts in Deutschland für eine neue Generation der städtischen Kodifikationen; der aufblühende Buchdruck ermöglichte ihre Verbreitung in oft kunstvoll gestalteten Ausgaben. WissenschaftlerInnen unterschiedlicher Disziplinen stellen auf der Tagung, deren Programm hier abgerufen werden kann, bedeutende Stadtrechte vor und diskutieren über deren Inhalte, Gestaltung und Sprache.
25.03.–25.03.2019 Text und Kontext – Text als Kontext. Mittelalterliche Handschriften als Basisgröße einer mediävistischen Literaturwissenschaft (Osnabrück)


Anmeld. bis: 28.02.19
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Die 1. Tagung des [postDoc]-Netzwerk Nord im Verbund Mittelaltergermanistik Nord (MGN) zum Thema „Text und Kontext – Text als Kontext. Mittelalterliche Handschriften als Basisgröße einer mediävistischen Literaturwissenschaft“ findet an der Universität Osnabrück statt. Eine Beschreibung samt Anmeldeformalitäten sowie das Tagungsprogramm finden Sie hier.
13.03.–15.03.2019 "vita perfecta? Formen der Aushandlung divergierender Ansprüche an ein religiöses Leben" (Interdisziplinäre Tagung) (Göttingen)


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Mittelalterliche und frühneuzeitliche Entwürfe einer vita religiosa zielen auf den Fluchtpunkt christlicher Vollkommenheit, doch generiert das gemeinsame Ziel der perfectio keineswegs einheitliche, sondern hochgradig divergierende Ansprüche an ein religiöses Leben. Es ist zu vermuten, dass insbesondere dort, wo das Streben nach perfectio die Erfüllung voneinander abweichender oder widersprüchlicher Erwartungen verlangt, religiöse Normenkonkurrenzen und -konflikte, Krisenmomente, aber auch Bewältigungsstrategien und Resilienzen sichtbar zu machen sind. Ziel der Tagung ist es, solche Konstellationen in verschiedenen Textsorten und Medien aufzuspüren und als Formen der Aushandlung divergierender Ansprüche an ein religiöses Leben zu analysieren. Nähere Informationen zum Programm finden Sie hier.
07.03.–09.03.2019 Narrare – producere – ordinare. New Approaches to the Middle Ages (Wien)


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Die Vienna Doctoral Academy „Medieval Academy“ ist ein interdisziplinärer Zusammenschluss von Lehrenden und Doktorand*innen der Universität Wien mit Forschungsgebiet Mediävistik. Als Plattform für transdisziplinäre Kommunikation lädt sie zur Tagung ein: „Narrare – producere – ordinare. New Approaches to the Middle Ages.“

Nähere Informationen finden sie hier.
01.03.–02.03.2019 Körper, Versehrung und Heiligkeit im Geistlichen Spiel (Universität Paderborn)
CfP bis: 01.11.18

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Der an der Universität Paderborn stattfindende Workshop fragt – jenseits des Aufführungsparadigmas – nach der textuellen Determinierung des Körpers Christi im Geistlichen Spiel, insbesondere durch literarische Strategien der Darstellung von Versehrung, Verwundung und Leiden. Dabei können auch die diesbezüglich relevanten Potentiale von Bildlichkeit untersucht oder auch Bezüge zu Konzepten von Heiligkeit hergestellt werden. Den Call for papers finden Sie hier.
20.02.–23.02.2019 Erntezeit? Der Umgang mit Epigonalität im Artusroman und in der Artusforschung (Rauischholzhausen bei Marburg)
CfP bis: 30.04.18

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Das Kolloquium der Deutsch-österreichischen Sektion der Internationalen Artusgesellschaft e.V.
widmet sich der großen
Mehrheit der Artusromane, eben jenen, die nicht von Chrétien oder Thomas stammen bzw.
als deren Bearbeitungen bezeichnet werden können, und befragt sie auf 'Epigonalität' in der Innensicht der Erzähler oder impliziten Autoren
und in der Außensicht der intendierten Rezipienten oder des Literarhistorikers. Der Call for Papers kann hier abgerufen werden.
20.02.–22.02.2019 'abbreviatio'. Formen – Funktionen – Konzepte (Zürich)


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Der Fokus der Tagung liegt auf Verfahren der abbreviatio als eines bewussten Vorgangs der Reduktion und als einer sinnstiftenden Tätigkeit des Verdichtens umfangreicherer Bezugstexte. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass das Phänomen der Verkürzung, das seit der Antike zum festen Bestandteil im Umgang mit tradierten Wissensbeständen gehört, auch im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit über einzelne Textsorten und Sprachgrenzen hinaus als literarische Technik wirksam wird. Ziel der Tagung ist es, in einer interdisziplinären, komparatistischen sowie über einzelne Textsorten hinausgehenden Perspektive Formen und Funktionen des poetischen Prinzips der abbreviatio herauszuarbeiten, um die historische Signifikanz der Kürzungsfunktionen im Spannungsfeld von Latinität und Volkssprache zu profilieren.
Interessierte Gäste sind herzlich willkommen. Um Anmeldung bis zum 10.02.2019 wird gebeten (julia.frick@ds.uzh.ch).
Nähere Informationen sind dem Exposé auf der Tagungswebsite zu entnehmen: https://www.ds.uzh.ch/de/tagungen/abbreviatio.html
13.12.–15.12.2018 Transformationen des ›Nibelungischen‹. Populäre und wissenschaftliche Nibelungendiskurse im Nationalsozialismus (Basel)


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Mit seiner Begriffsprägung des ›Nibelungischen‹, die der von den Universitäten Basel und Bern veranstalteten Tagung als Leitbegriff dienen soll, sorgte Jacob Grimm für eine weitreichende Mystifizierung und Transzendierung des literarischen Stoffes. Als bestimmender Deutungsrahmen setzte sich früh die nationale Perspektive durch. Der deutschnationale Nibelungendiskurs radikalisierte sich sukzessive entlang der großen Mobilmachungen (›Befreiungskriege‹ gegen Napoleon, Erster und Zweiter Weltkrieg). Im Nationalsozialismus manifestiert sich das ›Nibelungische‹ als eine eigentümliche Mischung aus populärkulturellen und wissenschaftlichen Versatzstücken, mit deren Hilfe die nationalsozialistische ›Weltanschauung‹ der Bevölkerung vermittelt werden sollte. Das Tagungsprogramm finden Sie hier
11.12.–13.12.2018 Moving Violence: Transgressing the Boundaries of Experience in Medieval Imagery (Tel Aviv)
CfP bis: 18.06.18

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This conference seeks to explore the complex of rhetoric and response forms to violence imagery, whether in devotional, liturgical, or secular contexts: namely, in the juridical, moral, and ethical discourses. It also seeks to explore how the changing definition of the term violence, whether in textual or visual sources, constitutes the watershed of a given culture, civilization, and their notion of individuality.

For detailed information see here.

Organizers: Martin Büchsel, Goethe Universität Frankfurt, Assaf Pinkus, Tel Aviv University, Gerda Henkel Stiftung
07.12.–08.12.2018 Narrating Time: narrative responses to concepts of time in the twelfth century (HU Berlin)


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Time is an integral part of any narrative. The time it takes to tell – or listen to, or read – a narrative, the successive organisation of events and the causal connections that form it, and the narratological presentation and structuring of time all play a fundamental role; there is no narration without time. Beyond these essential immanent functions of time in narrative, however, there is also the question how culturally and historically specific models of time inform and structure different types of narrative. How does the way time is understood and conceptualized in theological or philosophical discourses, for instance, influence narrative structures? How are these models and concepts transformed within the framework of literary texts, and how can we perceive the relationships between different discourses and their influence on one another? This workshop discusses these questions from an interdisciplinary perspective with a particular focus on twelfth-century Europe.
23.11.–24.11.2018 Mary of Guelders - Her life and prayer book (ca. 1400) (Nijmegen)
CfP bis: 03.04.18

Anmeld. bis: 01.10.18
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Anlässlich der Ausstellung "Ich, Maria von Geldern. Die Herzogin und ihr außergewöhnliches Gebetbuch" veranstaltet die Radboud Universität zusammen mit dem Museum Het Valkhof und der Staatsbibliothek zu Berlin eine zweitägige Konferenz in Nijmegen. Am ersten Tag wird die Forschung des Gebetbuches am Berliner Staatsbibliothek, Rathgen Forschungslabor und Radboud Universität vorgestellt. Wir laden Forscher ein, Vorschläge für Vorträge am zweiten Tag der Konferenz einzureichen.
22.11.–23.11.2018 Verkörperte Konzepte – Personifikationen als Träger religiösen Wissens in Kunst und Literatur der Vormoderne (Tübingen)


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Abstrakten Begriffen durch Personifikation eine körperliche Gestalt und eine Stimme zu geben, ist ein seit der Antike bekanntes ästhetisches Verfahren in Kunst und Literatur. Dieses Verfahren konnte zur Aktualisierung, Erzeugung und Transformation von Wissen beitragen. Der interdisziplinäre Workshop nimmt insbesondere Formen, Strategien und Funktionen der Verkörperung von Konzepten in den Blick, die sich dem Bereich des religiösen Wissens zuordnen lassen. Er wird von Doktoranden des Graduiertenkollegs "Religiöses Wissen im vormodernen Europa" der Universität Tübingen organisiert und richtet sich insbesondere an Nachwuchswissenschaftler*innen aus allen geisteswissenschaftlichen Disziplinen. Nähere Informationen und das Programm finden Sie hier.
08.10.–10.10.2018 Lug und Trug. Strategien zwischen Wahrheit und Lüge. Schola ("Herbstschule") des Arbeitskreises Antike und Mittelalter der JLU Gießen (Gießen)


Anmeld. bis: 15.06.18
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Wie schon in den letzten Jahren richtet der Arbeitskreis Antike-Mittelalter der Universität Gießen auch in diesem Jahr eine Schola aus, die sich v.a. an Studierende am Übergang vom BA zum MA, aber auch an Lehramtsstudierende und an Promovierende richtet. Lehrende der verschiedenen Disziplinen, die sich mit den älteren Epochen beschäftigen (von der Archäologie, Altphilologie und Alten Geschichte über die verschiedenen Mediävistiken bis hin zur Theologie) bieten zu einem aktuellen Themen (in diesem Jahr der Fake-News Debatte) ein multidisziplinäres Blockseminar an. Das Programm und nähere Informationen finden Sie #hier#.
08.10.–10.10.2018 Lug und Trug. Strategien zwischen Wahrheit und Lüge. Schola ("Herbstschule") des Arbeitskreises Antike und Mittelalter der JLU Gießen (Gießen)


Anmeld. bis: 15.06.18
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Wie schon in den letzten Jahren richtet der Arbeitskreis Antike-Mittelalter der Universität Gießen auch in diesem Jahr eine Schola aus, die sich v.a. an Studierende am Übergang vom BA zum MA, aber auch an Lehramtsstudierende und an Promovierende richtet. Lehrende der verschiedenen Disziplinen, die sich mit den älteren Epochen beschäftigen (von der Archäologie, Altphilologie und Alten Geschichte über die verschiedenen Mediävistiken bis hin zur Theologie) bieten zu einem aktuellen Themen (in diesem Jahr der Fake-News Debatte) ein multidisziplinäres Blockseminar an. Das Programm und nähere Informationen finden Sie hier.
04.10.–06.10.2018 Prägnantes Erzählen (Darmstadt)
CfP bis: 01.04.18

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Tagung zur Kleinepik mit Schwerpunkt Mittelalter. Am Rande der Tagung soll die wissenschaftliche Fachgesellschaft "Brevitas. Gesellschaft für Kleinepik des Mittelalters" gegründet werden.
04.10.–06.10.2018 RÜCKZUG — Produktivität des Solitären in Kunst, Religion und Geschlechtergeschichte (Berlin)


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'Rückzug' impliziert eine erweiterte Perspektive auf das Phänomen der gewählten produktiven Isolation, in der Fragen des Geschlechts virulent werden. Es gilt, gesellschaftliche, politische und ästhetische Implikationen religiöser bzw. säkularer und post-säkularer Rückzugspraktiken und -narrative aus diachroner und systematischer Perspektive zu diskutieren und dabei historische und zeitgenössische Phänomene analytisch miteinander zu konfrontieren.
Das Blankensee-Colloquium, getragen vom Kooperationsfonds am 'Wissenschaftskolleg zu Berlin', findet am Centre Marc Bloch, Friedrichstraße 191, 10117 Berlin statt.
Nähere Informationen: hier
26.09.–28.09.2018 Text & Textur - WeiterDichten und AndersErzählen im Mittelalter (Bonn)
CfP bis: 03.04.18

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Die internationale mediävistische Fachtagung, die an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn stattfindet, widmet sich dem mittelalterlichen Phänomen des Wieder- bzw. Weiterdichtens oder auch ‚Retextualisierens' innerhalb der deutschsprachigen Literatur. Im Fokus stehen insbesondere die intertextuelle und intermediale ‚Verwobenheit' von Einzeltexten, die sich jenseits des literarischen Kanons positionieren, sowie die Frage nach der Systemreferenz spezifischer "Texturen" einer fortwährend sich wandelnden materia. Die Veranstaltung zielt auf eine Neubestimmung des Originären mittelalterlicher Literatur, eine Schärfung der diesbezüglichen Terminologie sowie neue Erkenntnisse bisher wenig beachteter Textzeugnisse. Das Programm der Tagung finden Sie hier.
24.09.–26.09.2018 Polyvalenz der Tyrannis. Figurationen eines Herrschaftskonzepts in Mittelalter und Früher Neuzeit (Gießen)
CfP bis: 30.09.17

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Die Tagung auf Schloss Rauischholzhausen (Universität Gießen) möchte die unterschiedlichen historischen Codierungen von 'Tyrannis' herausarbeiten und dabei die Figur des Tyrannen als Grenz- und Ausnahmephänomen ins Zentrum stellen. Ziel ist es, die auf verschiedenen Semantisierungen des Konzepts beruhende Polyvalenz der Tyrannis zwischen antiken Mustern und mittelalterlich-frühneuzeitlicher Aktualisierung zu beschreiben. Das Programm können Sie hier einsehen.
13.09.–14.09.2018 Mittelalter in der Moderne? Die Präsenz vormoderner Formen in den modenen Künsten (Universität Potsdam)


Anmeld. bis: 07.09.18
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Der gemeinsam mit Prof. Dr. Hans Jürgen Scheuer (HU Berlin) an der Universität Potsdam veranstaltete interdisziplinäre Workshop widmet sich der Frage, in welcher Weise die modernen Künste - Literatur, Musik, Film, Bildende Kunst und Ausstellungskonzeption - elementare Formen der Vormoderne aufgreifen, um Wege zu erkunden für eine Rückkehr der Künste nach dem Zeitalter der Kunst.

Nähere Informationen sind hier abzurufen.

Den Flyer finden Sie unter obigem Link.
03.09.–04.09.2018 Die Kolmarer Liederhandschrift und ihr Umfeld (Universität Duisburg-Essen)
CfP bis: 15.12.17

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Die Tagung wird von dem DFG-Projekt "Edition der in Regenbogens Langem Ton überlieferten Lieder" (Leitung: Prof. Dr. Martin Schubert) an der Universität Duisburg-Essen veranstaltet. Der Call for Papers ist hier abzurufen.
23.07.–24.07.2018 Geistliche Liederdichter deutscher Sprache in Mittelalter und Früher Neuzeit (Berlin)
CfP bis: 30.11.17

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Die Tagung wird durch das "Berliner Repertorium" veranstaltet, einem Langzeitprojekt der DFG. Der Call for Papers ist hier abrufbar.
28.06.–30.06.2018 Letzte Dinge. Deutungsmuster und Erzählformen des Umgangs mit Vergänglichkeit im Horizont heterochroner Zeitsemantiken (Kiel)
CfP bis: 31.08.17

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Die Tagung geht den vielfältigen Übertragungs- und Resemantisierungsphänomenen im Umgang mit den fundamental „letzten Dingen“ um, seien es Alter, individueller Tod, kollektiver Untergang, Jüngstes Gericht oder apokalyptisches Weltende. Den Ausgangspunkt bildet die Beobachtung, dass die genannten Phänomene jeweils mit einer impliziten oder expliziten Reflexion von Zeitlichkeit verbunden sind.
Erwünscht sind Beiträge von 30 Minuten aus allen mediävistischen Disziplinen. Insbesondere ist auch der wissenschaftliche Nachwuchs aufgerufen, sich mit Vortragsvorschlägen zu beteiligen.
Der ausführliche Call for Papers ist hier abzurufen.
07.06.–08.06.2018 Zwischen Himmel und Alltag. Wissen und Gemeinschaft vom Hochmittelalter bis in die Frühe Neuzeit (Klagenfurt)
CfP bis: 31.10.17

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Die interdisziplinäre Tagung, ausgerichtet von der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, widmet sich der Verhandlung von Wissen zwischen Hochmittelalter und Frühneuzeit. Das Leben in einer Gemeinschaft prägte kulturelle Äußerungen des Mittelalters in vieler Hinsicht, sei es in der Literatur und Kunst, im religiösen Kontext oder der Wissenschaft – auch im Übergang zur Frühneuzeit. Die Veranstaltung soll die vielfältigen Gemeinschaften und ihr Wissensmanagement beleuchten, ihre Modi des Wissenstransfers ebenso wie ihre Bildungsideale und ihre systematisierenden Diskurse. Nähere Informationen finden Sie hier.
31.05.–02.06.2018 Graduate workshop: New Directions in Medieval German Studies (Cambridge)
CfP bis: 31.01.18

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Doctoral students at any university in Germany who are working in the field of medieval German literature are invited to take part in a workshop in Cambridge on 31 May-2 June 2018. The purpose of the workshop is to facilitate exchange between senior faculty and doctoral students from the German- and English-speaking worlds. Each participant will give a short (15-minute) presentation in English about their research, so as to allow plenty of time for discussion and feedback. Participating senior faculty in 2018 will be: Mark Chinca (Cambridge); Henrike Manuwald (Göttingen); Michael Stolz (Bern); Christopher Young (Cambridge). Up to six places for applicants from Germany will be available. Travel, accommodation, and meals will be paid for by the DAAD-University of Cambridge Research Hub for German Studies. Nähere Informationen hier.
09.04.–10.04.2018 Dramatische Formen und städtischer Frieden (Trier)


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Krisen des Spätmittelalter und der Frühen Neuzeit wurden bereits ausgiebig aufgearbeitet, ein resilienzanalytischer Forschungsansatz lenkt nun den Blick auf die Verarbeitung von Umbrüchen. Die Tagung des Projekts „Stadtkultur und Resilienz“ (DFG-Forschergruppe 2539, Universität Trier) geht der Frage nach, wie subversive respektive ordnungsbestätigende Potentiale dramatischer Formen sich auf den städtischen Frieden auswirkten. Konnten sie einen Beitrag leisten zur Bewältigung von oder Anpassung an Umbruchserfahrungen?
Das Tagungsprogramm finden Sie hier.
05.04.–06.04.2018 Das Vogtland, die Vögte und die Literatur des Mittelalters. Eine Bestandsaufnahme (Cheb / Eger)


Anmeld. bis: 28.02.18
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Nähere Informationen #hier#
05.04.–06.04.2018 Das Vogtland, die Vögte und die Literatur des Mittelalters. Eine Bestandsaufnahme (Cheb / Eger [CZ])


Anmeld. bis: 28.02.18
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Tagung im Rahmen des EFRE-Projektes "Kulturwege der Vögte". Nähere Informationen #hier#
05.04.–06.04.2018 Das Vogtland, die Vögte und die Literatur des Mittelalters. Eine Bestandsaufnahme (Cheb / Eger)


Anmeld. bis: 28.02.18
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Nähere Informationen hier.
23.03.–24.03.2018 Tanz. Perspektiven mediävistischer Forschung (Göttingen)
CfP bis: 30.05.17

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Autorenworkshop der Beiträger des entsprechenden Themenheftes "Das Mittelalter": In gezielt interdisziplinärer Ausrichtung soll die programmatische Aufforderung der Zeitschrift aufgegriffen werden, indem für das Themenfeld "Tanz im Mittelalter" aktuelle mediävistische Perspektiven auf interkulturelle und intermediale Transfer- und Verflechtungsprozesse zusammengeführt und gebündelt werden. Ziel ist es dabei, die separiert agierenden Forschungen zum mittelalterlichen Tanz durch exemplarische Fallstudien in einen interdisziplinären Dialog treten zu lassen. Nähere Informationen und der CfP hier.
15.03.–18.03.2018 Meister Eckhart in Köln (Köln)
CfP bis: 25.06.17

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»Meister Eckhart in Köln« veranstaltet vom Thomas-Institut der Universität zu Köln in Verbindung mit der Meister Eckhart Gesellschaft. Nähere Informationen finden Sie hier im Call for Papers.
15.03.–15.03.2018 Internationales Doktorandenkolloquium der Meister Eckhart Gesellschaft anläßlich der Tagung »Meister Eckhart in Köln« (Köln)
CfP bis: 15.08.17

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Aus Anlass der Tagung »Meister Eckhart in Köln«, die vom 15.-18. März 2018 in Köln
stattfindet, veranstaltet die Meister Eckhart Gesellschaft zusammen mit dem gastgebenden
Thomas-Institut der Universität zu Köln ein internationales Doktorandenkolloquium.
Eingeladen sind Doktorandinnen und Doktoranden, die zu Meister Eckhart arbeiten. Das interdisziplinär ausgerichtete Kolloquium ist auch
offen für Nachwuchswissenschaftler, die nach der Promotion zu diesem Thema forschen. Nähere Informationen finden Sie hier in der englischsprachigen Ankündigung.
14.03.–17.03.2018 Formen der Selbstthematisierung in der vormodernen Lyrik (bis 1650) (Würzburg)


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Dass die Selbstreferentialität, also die Eigenschaft der Literatur, auf Elemente ihrer selbst zu verweisen, nicht nur ein Phänomen der Moderne oder gar Postmoderne sei, vielmehr der Literatur schlechthin eigen: diese Erkenntnis setzt sich in den Literaturwissenschaften allmählich durch. Versuche, das Phänomen zu historisieren, hat es in den letzten beiden Jahrzehnten vorzugsweise auf dem Gebiet der erzählenden Literatur gegeben; namentlich descriptiones und andere Binnenerzählungen als Spiegelungen der erzählten Welt, Verdoppelungen von Handlungsschemata, paradigmatische Verknüpfungen und die Selbstreflexion in der nichterzählenden Rede eines Erzählers hat man als höchst produktive Varianten selbstreferentiellen Erzählens in den Volkssprachen beschrieben. Die Lyrik, insbesondere historische Formen der Lyrik, hat man unter diesem Aspekt bisher noch nicht systematisch in den Blick genommen. An diesem Punkt setzt unsere Tagung an. Ihr Ziel ist es, Altphilologen, anglistische, germanistische und romanistische Mediävisten und Frühneuzeitforscher zusammenzuführen, um Formen und Funktionen der Selbstthematisierung in der Lyrik in diachroner und synchroner Perspektive zu beschreiben und damit neue Impulse für die Erforschung selbstreferentieller Phänomene in der Literatur der Vormoderne zu geben. Ein solch historisierender und obendrein interdisziplinär-komparatistischer Ansatz ist bislang Desiderat.
Die Tagung wird vom Kolleg 'Mittelalter und Frühe Neuzeit' der Universität Würzburg ausgerichtet. Das Programm finden Sie zum Download hier.
20.02.–22.02.2018 Erzählte Ordnungen - Ordnungen des Erzählens (Zürich)


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Indem narrative Texte Welten entfalten, entwerfen sie auch Ordnungen. Darüber hinaus müssen sie im Erzählen ordnungshaft gestaltet sein, so dass der Begriff der Ordnung in Anwendung auf Erzähltexte mindestens in doppelter Hinsicht relevant ist: als Ordnung(en) des Erzählens wie auch als erzählte Ordnung(en). Da Ordnungen im Allgemeinen darauf zielen, Gemeinschaft zu stiften, Sinnangebote zu machen sowie Wissen zu ermöglichen, finden sich in erzählten Welten Entwürfe von Ordnungsvorstellungen, die als spezifischer Ausdruck kulturellen Wissens gelesen werden können. Primäres Interesse der altgermanistischen Tagung ist es, zu erfragen, inwiefern über ordnungshaftes Erzählen in vormodernen Texten Ordnungsvorstellungen von Gesellschaften produktiv verhandelt werden und in welcher Form Erzählliteratur beanspruchen kann, an der Bildung soziokultureller Welt Teil zu haben. Nicht zuletzt steht somit auch der Stellenwert zur Diskussion, der ‚Ordnung‘ innerhalb von narratologischen Modellen zukommt. Das Programm ist hier abzurufen.
19.02.–20.02.2018 Opera Camerarii. Joachim Camerarius' Werke im Kontext (Würzburg)


Anmeld. bis: 10.02.18
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Der Workshop, der vom 19.-20.2.2018 an der Univ. Würzburg stattfindet, beleuchtet zentrale Aspekte im Werk des Humanisten Joachim Camerarius d.Ä. (1500-1574). Organisiert wird die Veranstaltung von dem DFG-Projekt "Opera Camerarii", einem Gemeinschaftsprojekt der Würzburger Latinistik, Altgermanistik und Medizingeschichte (http://camerarius.uni-wuerzburg.de). Das Tagungsprogramm finden Sie hier.
18.01.–20.01.2018 Lyrische Kohärenz im Mittelalter. Spielräume – Kriterien – Modellbildung (Zürich)


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Wie identifizieren, wie begründen und wie bewerten wir literarische Kohärenz? Gibt es angesichts der besonderen Überlieferungs- und Textualitätsbedingungen im Mittelalter lyrikspezifische Kohärenzkriterien, Kohärenzmittel, Kohärenztypen? Konfrontiert uns die mittelalterliche Lyrik, die Sprechsituation und besprochene Situation auf ganz eigene Weise zusammenfallen lässt, mit historisch oder systematisch spezifischen Kohärenzbedingungen?
Diesen Fragen widmet sich die bevorstehende Tagung an der Universität Zürich, die in Kooperation mit der DFG-Forschergruppe
2305 «Diskursivierungen von Neuem. Tradition und Novation in Texten des Mittelalters und der Frühen Neuzeit» durchgeführt wird.
13.12.–16.12.2017 Volkssprachige allegorische Minne-Erzählungen in der ersten Person (Kloster Irsee)


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In vielen europäischen volkssprachigen Literaturen entstehen im 13. und 14. Jahrhundert Texte mit bemerkenswerten Übereinstimmungen: Sie erzählen von weltlicher Liebe, nutzen allegorische Formen und verwenden als Erzählform die erste Person. Der einflussreichste ist der französische ›Rosenroman‹, im Italienischen wäre die ›Vita nuova‹ Dantes ein Beispiel dafür, im Englischen Gowers ›Confessio Amantis‹. Deutschsprachige Beispiele sind die ›Minneburg‹ oder Johanns von Konstanz ›Minnelehre‹. Bislang werden solche Texte als (Traum-)Allegorien, als Minnereden/Dits oder auch als (fiktionale) Autobiographien klassifiziert und geraten deshalb kaum je gemeinsam in den Blick. Auch komparatistische Untersuchungen stehen aus. Ziel der Tagung ist die Anregung eines solchen fächerübergreifenden Austauschs über diese Textfamilie hinsichtlich ihrer Poetologie, Narrativität und Allegorik – hier zunächst zwischen vorrangig deutschen und französischen Texten. Das Tagungsprogramm finden Sie hier zum Download.
09.11.–10.11.2017 Fight Books in Comparative Perspective (Solingen)


Anmeld. bis: 26.10.17
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Das Deutsche Klingenmuseum Solingen richtet in Kooperation mit der Kommission Kampfkunst und Kampfsport und der Zeitschrift "Acta Periodica Duellatorum" die Konferenz "Fight Books in Comparative Perspective" aus. Im Fokus stehen die Fechtbücher verschiedener Kulturen, also verschriftlichte/verbildlichte Anleitungen zur Erlernung der Kampfkunst mit und ohne Waffen. Ein großer Teil des behandelten Materials stammt dabei aus der spätmittelalterlichen, meist deutschsprachigen Artes-Literatur.

Das Programm der Konferenz finden Sie hier.
12.10.–14.10.2017 Das 15. Jahrhundert (Bretten)


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Die Tagung findet in der Europäischen Melanchthon-Akademie Bretten statt.

Veranstalter und wissenschaftliche Leitung:

Prof. Dr. Günter Frank, EMA Bretten / Karlsruher Institut für Technologie

Prof. Dr. Mathias Herweg,
Karlsruher Institut für Technologie

Prof. Dr. Franz Fuchs, Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Das Programm finden Sie hier
27.09.–30.09.2017 Schwierige Heilbringer. Das Anderssein des Helden in erzählenden Texten des Mittelalters und der Frühen Neuzeit (Universität Paderborn)


Anmeld. bis: 06.09.17
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Die Tagung befasst sich mit Heilbringer-Figuren sowohl in weltlichen als auch in religiösen erzählenden Texten der Vormoderne. Konstitutiv für die Figur des Heilbringers ist zum einen sein absolutes Anderssein – er steht außerhalb von Vergleichbarkeit; es stellt sich hier die Frage, wie diese Unterscheidungslogik narrativ umgesetzt werden kann und wie sie sich zur Exemplarizität des Protagonisten verhält. Zum anderen sind für ihn Taten konstitutiv, mit denen er eine soziale Ordnung aus einer Krise bzw. Störung herausführt. Im Zentrum der Tagung stehen erzählende Texte, die sich an der Spannung zwischen dem Anderssein des Heilbringers – dem Trennenden – und der Heilstat – dem Verbindenden – abarbeiten und sie in Widersprüche oder Aporien hineinführen können. Vielversprechend ist dabei besonders die Zusammenschau weltlicher Romane und legendarischer Texte. Der Ansatz zielt auf Logiken des Andersseins als Motor des Erzählens, die in vormoderner Literatur eine spezifische Ausprägung erhalten, in anderer Form jedoch auch erzählende Texte der Moderne prägen können.
Da die räumlichen Ressourcen begrenzt sind, bitte wir um rechtzeitige Anmeldung (bis zum 06.09.) über unser Sekretariat (Frau Rittner: rittner@mail.upb.de).
Das Tagungsprogramm finden sie hier.
14.09.–16.09.2017 Telling Tales out of School (Gent)


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Die neue Forschungsgruppe RELICS (Universiteit Gent) hält ihre erste Tagung über die Dynamik zwischen Lateinischer Bildung und Europäischer Literatur, in Kooperation mit der Research Foundation – Flanders (FWO), dem Ghent Institute for Classical Studies (GICS), dem Henri Pirenne Institute for Medieval Studies, und der Group for Early Modern Studies (GEMS). Die Tagung findet statt in Gent vom 14. bis 16. September 2017. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website : http://www.tellingtalesoutofschool.ugent.be/
27.07.–29.07.2017 Vielfalt des Religiösen: Mittelalterliche Literatur im postsäkularen Kontext (Freiburg)


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Dass mittelalterliche Texte im Zusammenhang einer dominant christlichen Kultur zu sehen sind, steht außer Frage. Doch wie einheitlich stellt sich die religiöse Kultur des Mittelalters eigentlich dar? Welche Spielräume für Vielfalt werden innerhalb religiöser Diskursen und Praktiken ausgelotet, welche Spannungen und Selbstirritationen lassen sich beobachten? Ziel der Tagung ist, Formen- und Geltungskonkurrenzen, Abweichungspotentiale und Ambiguitäten religiöser Texte zu erschließen, die sich vermeintlichen Einheitsansprüchen von Religion in der Vormoderne widersetzen. Das Programm ist hier abzurufen.
20.07.–22.07.2017 Karten, Würfel, Schach - Spiele in der Vormoderne (Berlin)


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Die (spät)mittelalterliche Spielkultur steht im Zentrum des interdisziplinären wie internationalen Workshops an der Humboldt-Universität zu Berlin. Untersucht werden Fragen nach dem moralischen Einsatz, dem didaktischen Nutzen, der Materialität vormoderner Spiele, ihre Konzeptualität, aber auch ihr Einfluss auf die mittelalterliche Erzählliteratur sowie die moderne Rezeption und Spieleproduktion. Wir laden Sie ein, gemeinsam mit ForscherInnen, KuratorInnen und VertreterInnen internationaler Spieleverlage zu diskutieren, aber auch die mittelalterliche Spielkultur aktiv zu erfahren. Das Programm des Workshops und des Spieleabends finden sie hier.
15.06.–15.06.2017 Spiritual Vegetation. A Workshop on Vegetal Nature in Religious Contexts (Berlin)


Anmeld. bis: 10.06.17
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The workshop is an interdisciplinary consideration of vegetal nature – trees and plants – in literature and the arts, focusing on the period of time between the high medieval and early modern eras.
It will be held at the Institut für Religionswissenschaft at the Freie Universität Berlin.
Program: hier
01.06.–03.06.2017 Sängerliebe - Sängerkrieg. Lyrische Narrative im ästhetischen Gedächtnis des Mittelalters und der Neuzeit (Eisenach)


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Die in Kooperation der Universitäten Jena und Trier veranstaltete Tagung will in einem interdisziplinären Gespräch der identitätsstiftenden Kraft zweier Narrative auf die Spur kommen, in denen sich Imaginationen lyrischer Handlungs- und Lebensweisen zu einem spezifisch ‚ästhetischen Gedächtnis‘ verdichten. Die Vorträge befragen literarische Texte vom Mittelalter bis in die jüngste Gegenwart auf ein Phänomen lyrischer Narrativität, das zugleich ein Phänomen literarischer Gedächtnisbildung ist. Weitere Informationen finden Sie hier.