Stellenanzeigen der Altgermanistik

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bis 15.11.2020 Doktorandenkolleg mit Mobilitätsbeihilfe für Aufenthalte an einer der Partneruniversitäten (FAU Erlangen-Nürnberg)
Sonstiges (s. Ausschreibungstext)

Befristet? 12 bis 18 Monate
Promotionsstellen im trinationalen Graduiertenkolleg »Erzählen, Weltverstehen und -darstellen in Mittelalter und Renaissance: Möglichkeiten der Integration nationaler Forschungsansätze und Schwerpunkte« (Erlangen – Clermont – Pisa)

Im Rahmen des trinationalen Graduiertenkollegs »Erzählen, Weltverstehen und -darstellen in Mittelalter und Renaissance: Möglichkeiten der Integration nationaler Forschungsansätze und Schwerpunkte« (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen – Université Clermont-Auvergne – Università di Pisa) stehen ab dem 1. Januar 2021 an der FAU Erlangen-Nürnberg vier Plätze zur Promotion zur Verfügung.

Das Mittelalter und die Renaissance sind Epochen des Erzählens, in denen Narration und Weltverständnis eng verbunden sind und in denen die Werke oft eine europäische Dimension haben bzw. ein Produkt der Wechselwirkungen zwischen den Kulturen der Romania und Deutschlands sind. Dennoch werden die gleichen Gegenstände in Deutschland, Frankreich, Italien usw. im Rahmen unterschiedlicher nationaler Forschungsansätze und mithin mit anderen Schwerpunktsetzungen verhandelt und eine diesbezüglich spezifische Ausbildung ist an den Universitäten inzwischen nicht mehr selbstverständlich. Insoweit ist es für ein umfassende(ere)s Verständnis von Forschungsgegenstand und -methoden von größtem Vorteil, diese Ansätze in ihrem unmittelbaren Forschungskontext kennenlernen zu können. Das Kolleg soll daher DoktorandInnen in den Bereichen der mittelalterlichen und renaissancezeitlichen Sprach(stuf)e, Literatur, Kunst, Kultur und Geschichte die Möglichkeit bieten, ihre Forschungsprojekte unter besonderer Berücksichtigung einer in epistemologischer Hinsicht vergleichend angelegten Perspektive durchzuführen.

Das Graduiertenkolleg, das zum 1. Januar 2021 seine Tätigkeit aufnehmen wird und das insgesamt 9 Promotionsplätze pro Jahr zur Verfügung stellt, bietet selbstverständlich die Möglichkeit, ein Promotionsverfahren im Cotutelle-Verfahren zu absolvieren.

Das Programm des Graduiertenkollegs sieht verpflichtend einen einjährigen Aufenthalt an einer der Partneruniversitäten vor, der von der Deutsch-Französischen Hochschule mit einer Mobilitätsbeihilfe i.H.v. € 600/Monat unterstützt wird. Empfohlen wird überdies ein mind. sechsmonatiger Aufenthalt an der zweiten Partneruniversität, der ebenfalls von der Deutsch-Französischen Hochschule mit einer Mobilitätsbeihilfe i.H.v. € 600/Monat unterstützt werden kann.

Zur Bewerbung eingeladen sind KandidatInnen mit thematisch einschlägigen Promotionsvorhaben aus den Bereichen der Romanistik (Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaft), der Germanistischen Mediävistik, der Kunstgeschichte und der Mittel- und Neulateinischen Philologie. Weiterführende Informationen finden sich unter www.figuratiomundi.net.

Bewerbungen (Lebenslauf, Motivationsschreiben, max. 4-seitige Projektskizze des Dissertationsvorhabens, schulische und akademische Abschlusszeugnisse, Master-Arbeit oder Äquivalentes samt Gutachten der Hochschullehrer) werden in elektronischer Form (PDF-Dateien) bis zum 15.11.2020 erbeten an fau@figuratiomundi.net.

Für weitere Informationen wenden Sie sich gerne an

Prof. Dr. Ludwig Fesenmeier
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Institut für Romanistik
Bismarckstr. 1
D-91054 Erlangen
ludwig.fesenmeier@fau.de
bis 11.10.2020 Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (PostDoc, Vollzeit) (Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig)
Wiss. Mitarbeiter/in (13 TV-L)

Befristet? zunächst auf zwei Jahre
Bei der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Forschungsstelle „Althochdeutsches Wörterbuch (Thesaurus)“, ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende Stelle zu besetzen:


wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d)


Die Stelle ist zunächst auf zwei Jahre befristet, eine Weiterbeschäftigung im Rahmen der Projektlaufzeit wird in Aussicht gestellt.
Vergütung: Entgeltgruppe 13 TV-L
Stellenumfang: Vollzeit. Die Stelle ist nicht teilzeitgeeignet.
Arbeitsort: Leipzig

Aufgabe:

  • Erarbeitung von Wörterbuchartikeln auf der Grundlage des vorliegenden Belegmaterials aus den althochdeutschen und lateinischen Quellen nach der geltenden Wörterbuchkonzeption und auf der Basis der Fachliteratur.

Anforderungen:

  • Hochschulabschluss und Promotion in Germanistik mit historisch-sprachwissenschaftlichem Schwerpunkt oder in der Indogermanistik mit dem Schwerpunkt Altgermanistik;
  • gründliche Erfahrungen im philologischen Umgang mit der frühmittelalterlichen Text- und Glossenüberlieferung;
  • ausgezeichnete Kenntnisse des Althochdeutschen (Grammatik, Semantik, Überlieferung, fachwissenschaftliche Erschließung);
  • nachgewiesene vertiefte Lateinkenntnisse;
  • Kenntnisse der Theorie und Praxis der historischen Lexikographie und Lexikologie;
  • Nachweis der erweiterten wissenschaftlichen Qualifikation durch Publikationen;
  • Erfahrung in datenbankgestützten Arbeitsumgebungen;
  • Erfahrung in der Organisation wissenschaftlicher Arbeit, erwiesene Team- bzw. Projektfähigkeit.

Nähere Informationen zum Forschungsvorhaben finden Sie unter:
https://www.saw-leipzig.de/de/projekte/althochdeutsches-woerterbuch
Auf die bevorzugte Berücksichtigung von Schwerbehinderten bei Vorliegen gleicher Eignung wird geachtet.
Bewerbungen mit Lebenslauf, Zeugnissen und Qualifikationsnachweisen richten Sie bitte bis zum 11. Oktober 2020 per E-Mail an bewerbung@saw-leipzig.de (Unterlagen bitte in einem PDF zusammenfassen) oder an Herrn Generalsekretär Dr. Christian Winter, Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Karl-Tauchnitz-Straße 1, 04107 Leipzig.
bis 06.11.2020 PostDoc-Stelle SNF-Projekt (Universität Bern)
Wiss. Mitarbeiter/in (SNF PostDoc)

Befristet? 4 Jahre
Für das durch den Schweizerischen Nationalfonds (SNF) geförderte Projekt „Lesen als soziale Negotiation. Bibliotheksbestand, Lektüre- und Vernetzungspraktiken des Frühhumanisten Sigmund Gossembrot in digitaler Rekonstruktion“ ist für die Dauer von maximal 4 Jahren eine

PostDoc-Stelle (70% – 100%, nach Absprache)

zu besetzen. Stellenantritt: 1. Februar 2021 (oder nach Vereinbarung).

Aufgaben:

  • Forschungen zur Rekonstruktion der Bibliothek des Frühhumanisten Sigmund Gossembrot (1417–1493), insbesondere Erhebung von Notaten und Querverweisen in den erhaltenen Handschriften, Recherchen zu den von Gossembrot aufgezeichneten und bearbeiteten Texten.
  • Mitwirkung an Konzeption und Aufbau einer Datenbank; vgl. den Prototyp: http://www.gossembrot.unibe.ch/ .
  • Anfertigung einer auf das Projekt bezogenen Forschungsarbeit (‚second book‘, Habilitationsschrift).

Voraussetzungen:

  • Sehr guter Doktoratsabschluss in einem mediävistischen Fach (z.B. Germanistik, Mittellatein, Geschichte, Theologie); gemäß den Vorgaben des SNF sollte der Abschluss zum Zeitpunkt des Stellenantritts möglichst nicht länger als ein Jahr zurückliegen.
  • Exzellente Kenntnisse in Latein und Paläographie.
  • Gute Vertrautheit mit der (spät)antiken, mittelalterlichen bzw. frühhumanistischen Literatur.
  • Nachweisbare Erfahrungen im Bereich Digital Humanities.

Einen Einblick in Fragestellungen des Projekts geben die Beiträge:

  • Michael Stolz, Sigmund Gossembrot. Streiflichter auf seine Bibliothek und Lektürepraxis, in: Pirckheimer Jahrbuch 29 (2015), S. 123–157;
  • Otium et negotium. Reading processes in Early Italian and German Humanism, in: Reading Books and Prints as Cultural Objects, hg. von Evanghelia Stead, Cham 2018 (New Directions in Book History), S. 81–106.

Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Motivationsschreiben mit Angabe zum gewünschten Anstellungsgrad, CV und Publikationsliste, Zeugnisse, Skizze für ein projektbezogenes Forschungsvorhaben auf 1–2 Seiten) wird bis 6. November 2020, 23.59 Uhr, mit einer einzigen PDF-Datei per E-Mail erbeten an Prof. Dr. Michael Stolz, Universität Bern, Institut für Germanistik, Länggass-Str. 49, CH-3012 Bern: michael.stolz@germ.unibe.ch .

Die Bewerbungsgespräche finden im November 2020 statt (persönlich an der Universität Bern, sofern es die hygienischen Bedingungen der Pandemie zulassen).
bis 01.11.2020 Wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m/w/d) (Goethe-Universität Frankfurt am Main)
Wiss. Mitarbeiter/in (E13 TV-G-U, 65%-Teilzeit)

Befristet? 31.01.2024
Die Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main ist mit etwa 48.000 Studierenden und rund 5.000 Beschäftigten eine der größten Hochschulen in Deutschland. 1914 von Frankfurter Bürgern gegründet und seit 2008 wieder in der Rechtsform einer Stiftung besitzt die Goethe-Universität ein hohes Maß an Eigenständigkeit, Modernität und fachlicher Vielfalt. Als Volluniversität bietet die Goethe-Universität Frankfurt auf fünf Campus in insgesamt 16 Fachbereichen über 100 Studiengänge an und besitzt gleichzeitig eine herausragende Forschungsstärke.

Am Institut für deutsche Literatur und ihre Didaktik, Fachbereich Neuere Philologien, der Goethe-Universität Frankfurt am Main ist im Bereich der Älteren deutschen Literatur und im Rahmen des DFG-Projekts „Handhabe und Anweisung in der ‚Kunstliteratur‘ der frühen Neuzeit“ zum 01.02.2021 die Stelle für eine*n

Wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m/w/d)

(E13 TV-G-U, 65%-Teilzeit)

 für die Dauer von 3 Jahren zu besetzen. Die Eingruppierung richtet sich nach den Tätigkeitsmerkmalen des für die Goethe-Universität geltenden Tarifvertrags (TV-G-U). Die Befristung ergibt sich aus der Laufzeit des bewilligten Projekts.

Aufgabengebiete:

  • Bearbeitung eines Themenschwerpunks im Teilprojekt „’Kunstliteratur’ der Frühen Neuzeit" im Bereich volkssprachlicher fachthematischer Drucke zur Herstellung und zum Gebrauch von Farben, Tinten und Färbemitteln
  • Erstellung einer Monographie im genannten Arbeitsbereich
  • Beteiligung an den Arbeitstreffen, Workshops und Colloquien der Forschungsgruppe "Dimensionen der techne in den Künsten (Erscheinungsweisen/Ordnungen/Narrative)"
  • Mitarbeit bei der Organisation solcher Treffen sowie bei der Organisation des Teilprojekts

 

Einstellungsvoraussetzungen:

  • sehr gutes abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (M.A., Master oder Lehramt) der germanistischen Literaturwissenschaft oder entsprechender Studienkombinationen (z.B. Geschichte oder Kunstgeschichte und germanistische Literaturwissenschaft) mit mediävistischem, frühneuzeitlichem und/oder wissenshistorischem Schwerpunkt
  • Erfahrungen im Umgang mit (ggf. digitalisierten) Handschriften und Frühdrucken sowie mit Handschriften-Datenbanken und VD16/ VD17
  • Latein-, Englisch- und Italienisch-Kenntnisse erwünscht
  • Kompetenzen im Bereich der Medien-, Kunst- und/oder Kulturgeschichte.

Die Universität tritt für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ein und fordert deshalb nachdrücklich Frauen zur Bewerbung auf. Menschen mit Behinderungen werden bei gleicher Qualifikation vorrangig berücksichtigt.

Bewerbungen mit Lebenslauf, Kopien der Zeugnisse sowie ggf. Verzeichnis von Publikationen, Vorträgen und Lehrveranstaltungen sind (bitte ausschließlich digital) bis zum 01.11.2020 zu richten an: Prof. Dr. Christina Lechtermann, Fachbereich Neuere Philologien, Institut für deutsche Literatur und ihre Didaktik, lechtermann@em.uni-frankfurt.de.

 
bis 02.09.2020 Universitätsassistent*in mit Doktorat (Universität Graz)
Wiss. Mitarbeiter/in (Gehaltsschema des Universitäten-KV: B1)

Befristet? 6 Jahre
An der Universität Graz arbeiten ForscherInnen und Studierende in einem breiten fachlichen Spektrum an Lösungen für die Welt von morgen. Unsere WissenschafterInnen entwickeln Strategien, um den aktuellen Herausforderungen der Gesellschaft zu begegnen. Die Universität Graz bekennt sich zur Leistungsorientierung, fördert Karrierewege und bietet mehrfach ausgezeichnete Rahmenbedingungen für gesellschaftliche Diversität in einer zeitgemäßen Arbeitswelt – unter dem Motto: We work for tomorrow. Werden Sie Teil davon!

Das Institut für Germanistik sucht eine/n

Universitätsassistent/in mit Doktorat

(40 Stunden/Woche; befristet auf 6 Jahre; zu besetzen ab 01. Oktober 2020)

Ihr Aufgabengebiet

  • Selbständige Durchführung von Lehrveranstaltungen im Bereich der Germanistischen Mediävistik und Abhaltung von Prüfungen
  • Mitwirkung bei der Beantragung von Drittmittelprojekten sowie administrative Unterstützung solcher Projekte
  • Selbständige Forschungs- und Publikationstätigkeit mit der Möglichkeit, eine Habilitation zu erstellen
  • Mitarbeit bei Forschungsprojekten in der germanistischen Mediävistik
  • Mitorganisation von Tagungen und Workshops
  • Organisations- und Verwaltungstätigkeiten für die Professur sowie Evaluierungsmaßnahmen
  • Betreuung von Studierenden
  • Zusammenarbeit mit KooperationspartnerInnen im In- und Ausland

Ihr Profil

  • Abgeschlossenes Doktoratsstudium in Germanistischer Mediävistik oder eine für die Verwendung in Betracht kommende und diesen Studien inhaltlich gleichzusetzende wissenschaftliche Befähigung
  • Lehrerfahrung/Freude an der Lehre und bei der Betreuung von Studierenden
  • Forschungsschwerpunkte in der Literatur des Hoch- und Spätmittelalters/der Frühen Neuzeit insbesondere im Blick auf mittelalterliche Antikenrezeption sind erwünscht
  • Hervorragende Deutsch- und Lateinkenntnisse
  • Sehr gute Englischkenntnisse
  • Vertrautheit mit der Arbeit in Drittmittelprojekten
  • Erfahrung in der akademischen Selbstverwaltung
  • Wissenschaftliche Neugier und Interesse an Interdisziplinarität
  • Soziale Kompetenz, insbesondere Teamfähigkeit
  • Kommunikations- und Organisationsfähigkeit
  • Hohes Maß an wissenschaftlicher Motivation und Zielorientierung
  • Zuverlässigkeit und Fähigkeit zu selbständiger Arbeit

Unser Angebot

Einstufung

Gehaltsschema des Universitäten-KV: B1

Mindestgehalt

Das kollektivvertragliche Mindestentgelt gemäß der angegebenen Einstufung beträgt € 3889.50 brutto/Monat. Durch anrechenbare Vordienstzeiten und sonstige Bezugs- und Entlohnungsbestandteile kann sich dieses Mindestentgelt erhöhen.

Wir bieten Ihnen eine abwechslungsreiche und eigenverantwortliche Tätigkeit. Es erwarten Sie ein angenehmes Arbeitsklima, flexible Arbeitszeiten sowie zahlreiche Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten. Nutzen Sie die Chance für den Einstieg in ein herausforderndes Arbeitsumfeld, geprägt von Teamgeist und Freude am Job.

Ende der Bewerbungsfrist: 02. September 2020
Kennzahl: MB/219/99 ex 2019/20

Die Universität Graz strebt eine Erhöhung des Frauenanteils an, insbesondere in Leitungsfunktionen und beim wissenschaftlichen Personal und lädt deshalb qualifizierte Frauen ausdrücklich zur Bewerbung ein.

Insbesondere im wissenschaftlichen Bereich freuen wir uns über Bewerbungen von Menschen mit Behinderung, die über eine ausschreibungsadäquate Qualifikation verfügen.

Bei Interesse senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen innerhalb der angegebenen Bewerbungsfrist unter Angabe der Kennzahl bitte per E-Mail an:

bewerbung@uni-graz.at

Die Bewerbungsunterlagen umfassen folgende Bestandteile: (a) Anschreiben, (b) Lebenslauf, (c) Publikationsverzeichnis, (d) Verzeichnis von Lehrveranstaltungen, (e) zwei exemplarische Lehrevaluationen und (f) alle relevanten Zeugnisse bzw. Dienstzeugnisse in Kopie.
bis 31.07.2020 1 Promotionsstelle (wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in, Entgeltgruppe 13 TV-L 65%) (Johannes Gutenberg-Universität Mainz)
Wiss. Mitarbeiter/in (13 TV-L 65%)

Befristet? 3 Jahre
Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz eingerichtete
Graduiertenkolleg 1876 „Frühe Konzepte von Mensch und Natur: Universalität, Spezifität, Tradierung“ hat

1 Promotionsstelle (wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in, Entgeltgruppe 13 TV-L 65%)

zum 01. Oktober 2020 für drei Jahre zu besetzen.
Das Forschungsprogramm des Graduiertenkollegs verfolgt das Ziel, Konzepte von Mensch und Natur und deren Ursprünge im nordostafrikanischen, vorderasiatischen und europäischen Raum in der Zeit ab 100.000 Jahren v. Chr. bis zum Mittelalter – ausgehend von textuellen, bildlichen und materiellen Quellen – exemplarisch zu erfassen und kulturimmanent wie auch transkulturell zu untersuchen. Dazu werden vier Forschungsschwerpunkte betrachtet:
(1) Konzepte von Urzuständen und Urelementen, von Weltentstehung und Weltuntergang;
(2) Konzepte von Naturphänomenen, Naturgewalten und Naturkatastrophen;
(3) Konzepte von Flora, Fauna und Naturraum;
(4) Konzepte vom menschlichen Körper, von Krankheit, Heilung und Tod.

Die Dissertationsthemen sind jeweils einem dieser Bereiche und einer Fachdisziplin zuzuordnen. In dieser Ausschreibungsrunde suchen wir Dissertationsvorhaben in den Fachdisziplinen Vorderasiatische Archäologie,
Vor- und Frühgeschichte (Pleistozäne Archäologie), Latinistik und Germanistische Mediävistik. Bevorzugt werden Projekte, die thematisch an bereits im Graduiertenkolleg laufende Dissertationsprojekte anknüpfen. Einige
Themenvorschläge finden Sie unterhalb der Erläuterungen zu den vier Forschungsschwerpunkten auf der Homepage des Graduiertenkollegs (https://www.grk-konzepte-mensch-natur.uni-mainz.de/forschungsprogramm/).
Detaillierte Informationen zum Forschungs- und Qualifizierungsprogramm, zu laufenden Dissertationsprojekten sowie zu den einzelnen Fachvertretern und Fachvertreterinnen sind auf der Homepage des Graduiertenkollegs (https://www.grkkonzepte-mensch-natur.uni-mainz.de/) einzusehen.

Einstellungsvoraussetzung und Qualifikationsmerkmale:
- ein abgeschlossenes Hochschulstudium (Master/Magister oder Äquivalent) mit überdurchschnittlicher Qualifikation in einer der oben genannten Disziplinen, mit dem die Anforderungen der Promotionsordnungen der Fachbereiche 05 bzw. 07 der Johannes Gutenberg-Universität Mainz erfüllt werden (https://www.fb05.uni-mainz.de/neue-promotionsordnung/
bzw. https://www.geku.uni-mainz.de/promotion/).

Was wir bieten:
- eine Beschäftigung nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) mit Vergütung nach
Entgeltgruppe 13 (65%-Stelle)
- zusätzliche betriebliche Altersversorgung (VBL)
- ein strukturiertes Promotionsprogramm
- Möglichkeit zum intensiven fachlichen und interdisziplinären Austausch
- intensive Betreuung durch zwei Professoren/Professorinnen unterschiedlicher Fachgebiete aus dem Trägerkreis
- Mentoring-Programm mit internationalen Kooperationspartnern/Kooperationspartnerinnen
- Praktikumsmöglichkeiten in kooperierenden Einrichtungen
- Möglichkeit zur Finanzierung eines vierwöchigen Auslandsaufenthalts sowie der Reisekosten zu Vorträgen und
Tagungen im In- und Ausland
- umfangreiches Angebot zum Erwerb von Schlüsselqualifikationen und Weiterbildungsmaßnahmen
- einen modernen Arbeitsplatz in einem angenehmen Arbeitsumfeld

Was wir erwarten:
- konzentrierte Arbeit an der Dissertation mit Fokussierung auf die Thematik des Graduiertenkollegs
- wissenschaftliche Weiterqualifikation im Rahmen eines strukturierten Promotionsprogramms
- engagierte Mitarbeit im Graduiertenkolleg
- Bereitschaft zum interdisziplinären Arbeiten
- Präsenz in Mainz
- mit Abschluss der dreijährigen Förderung: Promotion an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Einzureichende Unterlagen:
- Bewerbungsformular (steht auf der Homepage zum Download zur Verfügung)
- Motivationsschreiben
- tabellarischer Lebenslauf
- Qualifizierungszeugnisse (inkl. transcript of records; einschließlich Abitur)
- dreiseitige Zusammenfassung der Abschlussarbeit
- PDF-Datei der Abschlussarbeit
- vierseitiges Exposé eines Dissertationsvorhabens (Abstract, Fragestellung, Zielsetzung, Forschungsstand, Methodik,
Arbeits- und Zeitplan)
- zwei Empfehlungsschreiben von Professoren/Professorinnen zur Bewertung und Einschätzung der bisherigen Studienleistungen
(bitte lassen Sie diese vor Bewerbungsschluss direkt an die Sprecherin senden)
- falls bereits vorhanden: Nachweise wissenschaftlicher Aktivitäten (Teilnahme an Tagungen, Publikationen etc.)

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist bestrebt, den Anteil der Frauen im wissenschaftlichen Bereich zu erhöhen und fordert daher Nachwuchswissenschaftlerinnen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Die Universität unterstützt ihre Mitglieder bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie und bietet familienfreundliche Studien- und Arbeitsbedingungen.
Menschen mit Behinderung werden bei gleicher Eignung und Befähigung vorrangig berücksichtigt. Es ist empfehlenswert, auf eine evtl. Behinderung bereits in der Bewerbung hinzuweisen.

Weitere Informationen zum Bewerbungs- und Auswahlverfahren finden Sie auf der Homepage des Graduiertenkollegs. Bei inhaltlichen Fragen wenden Sie sich bitte an die betreffenden Fachvertreter/innen des Graduiertenkollegs; bei
organisatorischen Fragen kontaktieren Sie bitte die Geschäftsstelle.

Bewerbungen sind bis 31. Juli 2020 ausschließlich elektronisch (PDF-Format) an die Sprecherin des Graduiertenkollegs, Univ.-Prof. Dr. Tanja Pommerening (grk1876@uni-mainz.de), zu richten.
bis 31.07.2020 wissenschaftlichen Mitarbeiter/ wissenschaftliche Mitarbeiterin (PreDoc/Post-Doc) (m/w/d) (Universität Augsburg)
Wiss. Mitarbeiter/in (Die Vergütung erfolgt bei Vorliegen der persönlichen und tariflichen Voraussetzungen bis zu Entgeltgruppe 13 TV-L.)

Befristet? 12 Monate
An der Philologisch-Historischen Fakultät der Universität Augsburg ist am Lehrstuhl für Deutsche Sprache und Literatur des Mittelalters (Prof. Dr. Freimut Löser) zum 01. Oktober 2020 im Rahmen des durch die Bayerische Akademie der Wissenschaften geförderten langfristigen Forschungsvorhabens eine Stelle für einen/eine

wissenschaftlichen Mitarbeiter/ wissenschaftliche Mitarbeiterin (PreDoc/Post-Doc) (m/w/d)

im Umfang von 50 v.H. der regelmäßigen Arbeitszeit als Elternzeitvertretung in einem zunächst für die Dauer von 12 Monaten befristeten Beschäftigungsverhältnis zu besetzen.

Das Aufgabengebiet umfasst in enger Zusammenarbeit mit dem Projektleiter u.a. Handschriftenheuristik, Transkription, stemmatische Untersuchungen, Erstellung und Pflege des kritischen Textes, Texteingabe und -korrektur, Projektkoordination, Organisation von Projekttreffen, Berichte, Öffentlichkeitsarbeit, sowie Anleitung von wissenschaftlichen und studentischen Hilfskräften.

Einstellungsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium in Germanistik oder einem vergleichbaren Fach, sehr gute Kenntnisse im Umgang mit mittelalterlichen Handschriften sowie Lateinkenntnisse. Eine einschlägige Promotion ist von Vorteil. Wünschenswert sind Erfahrungen im editorischen Bereich und bei der Projektkoordination sowie Kenntnisse vorlutherischer deutschsprachiger Bibelübersetzungen und Grundkenntnisse in TEI/XML.

Die Möglichkeit zur Mitwirkung in der Lehre im Projektkontext ist ebenso gegeben wie die Gelegenheit zur Verfassung einer Promotion/Habilitation im Bereich der Fragestellung des Vorhabens.

Die erforderliche Qualifikation ist bereits in den Bewerbungsunterlagen durch entsprechende Zeugnisse nachzuweisen.

Die Vergütung erfolgt bei Vorliegen der persönlichen und tariflichen Voraussetzungen bis zu Entgeltgruppe 13 TV-L.

Die Universität Augsburg fördert die berufliche Gleichstellung von Frauen. Frauen werden ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Die Universität Augsburg setzt sich besonders für die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbsleben ein. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Frauenbeauftragte der Fakultät. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber (m/w/d) werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt eingestellt.

 

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Urkunden, Darstellung des wissenschaftlichen Werdegangs, Verzeichnis der Publikationen, Verzeichnis der Lehrveranstaltungen etc.) sowie einer kurzen Darstellung der Eignung für das jeweilige Tätigkeitsprofil senden Sie bitte (per Post und/oder per E-Mail) bis zum

31.Juli 2020

an Herrn Prof. Dr. Freimut Löser, Lehrstuhl für Deutsche Sprache und Literatur des Mittelalters, Universität Augsburg, Universitätsstr. 10, 86159 Augsburg.

E-Mail: freimut.loeser@phil.uni-augsburg.de
bis 31.07.2020 Anwendungsentwicklerin/Anwendungsentwickler (m/w/d) (Universität Augsburg)
Wiss. Mitarbeiter/in (13 TV-L)

Befristet? 31.12.2024
Universität Augsburg

An der Philologisch-Historischen Fakultät der Universität Augsburg ist am Lehrstuhl für Deutsche Sprache und Literatur des Mittelalters (Prof. Dr. Freimut Löser) zum nächstmöglichen Zeitpunkt (voraussichtlich zum 01.10.2020) im Rahmen des durch die Bayerische Akademie der Wissenschaften geförderten Forschungsvorhabens „Der Österreichische Bibelübersetzer“ eine Stelle für eine/einen

Anwendungsentwicklerin/Anwendungsentwickler (m/w/d)

im Umfang der Hälfte der regelmäßigen Arbeitszeit zu besetzen. Die Stelle ist zunächst befristet bis zum 31.12.2024.

Ihr Aufgabengebiet umfasst u.a.:

  • Weiterentwicklung der Open-Source Software „ediarum.MEDIAEVUM“ im OxygenXML Editor
  • Weiterentwicklung und Betrieb der Web-Applikation „ÖBÜ digital“
  • Betrieb und Wartung einer eXist-db Datenbank
  • Entwurf und Implementierung von Benutzer- und Systemschnittstellen
  • Koordination und Abstimmung von Entwicklungen im Zusammenwirken mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern

Ihr Profil / unsere Anforderungen:

  • Eine erfolgreich abgeschlossene IT-orientierte oder IT-nahe Ausbildung, eine vergleichbare Qualifikation oder gleichwertige Fähigkeiten und Erfahrungen
  • Kenntnisse in der Framework-Entwicklung für OxygenXML sind von Vorteil
  • Erfahrung mit XML, XQuery und XPath
  • Erste Erfahrungen mit Datenbanken, idealerweise eXist-db
  • Fundierte Programmiererfahrungen in mindestens einer objektorientierten Programmiersprache, vorzugsweise Python
  • Erfahrungen mit Web-Frameworks, idealerweise Django
  • Grundkenntnisse in HTML, CSS und JavaScript
  • Interesse an geisteswissenschaftlichen Themen und Fragestellungen
  • Fähigkeit, in abstimmungsintensiven Prozessen mit allen Beteiligten kooperativ und konstruktiv zusammenzuarbeiten

Wir bieten:

  • Zusammenarbeit in einem hochmotivierten Team
  • Mitarbeit in einem technisch innovativen geisteswissenschaftlichen Projekt mit eigenen Gestaltungsmöglichkeiten

Die erforderliche Qualifikation ist bereits mit den Bewerbungsunterlagen nachzuweisen.

Die Vergütung erfolgt bei Vorliegen der persönlichen und tariflichen Voraussetzungen bis zu Entgeltgruppe 13 TV-L.

Die Universität Augsburg fördert die berufliche Gleichstellung von Frauen. Frauen werden ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Die Universität Augsburg setzt sich besonders für die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbsleben ein. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Frauenbeauftragte der Fakultät. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber (m/w/d) werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt eingestellt.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Urkunden, bei Vorliegen der entsprechenden Qualifikation ggf. Darstellung des wissenschaftlichen Werdegangs, Verzeichnis der Publikationen, Verzeichnis der Lehrveranstaltungen etc.) sowie einer kurzen Darstellung der Eignung für das jeweilige Tätigkeitsprofil senden Sie bitte (per Post und/oder per E-Mail) bis zum

31.Juli 2020

an Herrn Prof. Dr. Freimut Löser, Lehrstuhl für Deutsche Sprache und Literatur des Mittelalters, Universität Augsburg, Universitätsstr. 10, 86159 Augsburg.

E-Mail: freimut.loeser@phil.uni-augsburg.de
bis 23.08.2020 Professur für Ältere deutsche Sprache und Literatur (Universität Greifswald)
Professur (W2)

Befristet? nein
An der Philosophischen Fakultät der Universität Greifswald ist im Institut für Deutsche Philologie zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine

W2-Professur für Ältere deutsche Sprache und Literatur

zu besetzen.

Bewerber*innen sollen die germanistische Mediävistik (Ältere deutsche Sprache und Literatur) in Forschung und Lehre in ihrer ganzen Breite vertreten. Erwünscht ist wenigstens ein Forschungsschwerpunkt in Mittelniederdeutsch, Medientheorie, Mediengeschichte, Kulturwissenschaft, Digital Humanities oder Gender Studies. Das Aufgabengebiet umfasst Lehr- und Prüfungstätigkeit in den Lehramts-, B.A.- und M.A.-Studiengängen des Instituts und der Fakultät. Die Bereitschaft zur Übernahme von Aufgaben in der akademischen Selbstverwaltung wird vorausgesetzt.

Erwartet werden die Bereitschaft zur Kooperation in der Philosophischen Fakultät, zur Mitarbeit bei der Entwicklung international ausgerichteter Studiengänge, eine sichtbare Vernetzung in der nationalen und internationalen Forschungsgemeinschaft sowie die Mitarbeit im Mittelalterzentrum Greifswald, im Nordverbund Mittelaltergermanistik und im universitären Forschungsschwerpunkt „Kulturen des Ostseeraums“. Erfahrungen in der Einwerbung von Drittmitteln und in der akademischen Selbstverwaltung sind erwünscht.

Die Einstellungsvoraussetzungen ergeben sich aus § 58 Abs. 1 LHG M-V: Abgeschlossenes Hochschulstudium, pädagogische Eignung, besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die herausragende Qualität einer Promotion nachgewiesen wird. Zusätzliche wissenschaftliche Leistungen werden erwartet. Sie werden nach § 58 Abs. 2 LHG M-V in der Regel im Rahmen einer Juniorprofessur oder durch eine Habilitation erbracht.

Gemäß § 61 LHG M-V wird die Professur im Beamtenverhältnis auf Lebenszeit oder, wenn sich der*die Bewerber*in nicht auf Dauer zur Verfügung stellt, im Beamtenverhältnis auf Zeit oder entsprechend im Angestelltenverhältnis besetzt. In ein Beamtenverhältnis auf Lebenszeit kann in der Regel erstmalig nur berufen werden, wer zum Zeitpunkt der Ernennung das 50. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.

Diese Ausschreibung richtet sich an alle Personen unabhängig von ihrem Geschlecht. Die Universität will eine Erhöhung des Frauenanteils dort erreichen, wo Frauen unterrepräsentiert sind. Deshalb sind Bewerbungen von Frauen besonders willkommen und werden bei gleichwertiger Qualität vorrangig berücksichtigt, sofern nicht in der Person des Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Frauen werden nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Schwerbehinderte werden bei gleicher fachlicher und persönlicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Bewerbungskosten werden vom Land Mecklenburg-Vorpommern leider nicht übernommen.

Nähere Auskünfte erteilt Frau Prof. Dr. Konstanze Marx, Institut für Deutsche Philologie, Rubenowstr. 3, 17489 Greifswald, konstanze.marx@uni-greifswald.de.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, aus dem der wissenschaftliche Werdegang hervorgeht, Schriften- und Lehrveranstaltungsverzeichnis, Kopien akademischer Zeugnisse, Nachweis der pädagogischen Eignung, Darlegung des Lehrkonzepts, Übersicht über durchgeführte und geplante Forschungsprojekte) sind in elektronischer Form (eine PDF-Datei)  bis zum 23.08.2020 zu richten an:

Universität Greifswald
Dekanat der Philosophischen Fakultät
Frau Prof. Dr. Margit Bussmann
Ernst-Lohmeyer-Platz 3
17487 Greifswald
Tel.: +49 (0)3834 420 3006, Fax: +49 (0)3834 420 3002
bis 02.07.2020 Professur für Deutsche Philologie (Deutsche Literatur der Frühen Neuzeit im europäischen Kontext) (FU Berlin)
Professur (W3)

Befristet? nein
Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften Institut für Deutsche und Niederländische Philologie

Universitätsprofessur für Deutsche Philologie (Deutsche Literatur der Frühen Neuzeit im europäischen Kontext)


Besoldungsgruppe: W 3 oder vergleichbares Beschäftigungsverhältnis Kennung: DeutschPhil-FN

Bewerbungsende: 02.07.2020


Aufgabengebiet:
Vertretung des Faches in seiner ganzen Breite mit einem Schwerpunkt „Frühe Neuzeit im europäischen Kontext“

Einstellungsvoraussetzungen:
Gem. § 100 BerlHG

Weitere Anforderungen:

  • Exzellente, internationale Erfahrungen in Forschung und Lehre im Sinne des Aufgabengebietes
  • weiterer Arbeitsschwerpunkt in Literatur- und Kulturtheorie
  • wünschenswert sind darüber hinaus Interesse an und Erfahrungen mit Konzepten und Methoden von Digitalität
  • Erfahrung in der Einwerbung und Durchführung von Drittmittelprojekten

Erwartungen an die künftige Tätigkeit:

Neben den sich insbesondere aus § 99 BerlHG ergebenden dienstlichen Aufgaben werden von der/dem Berufenen außerdem die nachstehend aufgeführten Tätigkeiten erwartet:

  • Mitarbeit in der „Friedrich-Schlegel-Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien“
  • Beteiligung an den Aktivitäten des Exzellenzclusters „Temporal Communities“ sowie Engagement für die Einrichtung von bzw. Beteiligung an künftigen Forschungsverbünden (SFB, FOR, u.a.)
  • Lehre im Bachelorstudiengang Deutsche Philologie und im Masterstudiengang Deutsche Literatur sowie Engagement in der Weiterentwicklung dieser Studiengänge.
  • Behandlung von für das Fach relevanten Gender- und Diversity-Ansätzen in Forschung und Lehre.

Weitere Informationen
Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse und Urkunden/ggf. auch Ernennungsurkunden in deutscher oder englischer Sprache [ggf. Übersetzungen beifügen], Schriftenverzeichnis, Liste der durchgeführten Lehrveranstaltungen inkl. Nachweisen zur pädagogischen Eignung, Angaben zu derzeitigen oder geplanten Forschungsvorhaben, Forschungskooperationen und Drittmittelprojekten, ggf. Sprachzertifikate, außerdem – falls für das jeweilige Fachgebiet zutreffend – Angaben zu Industriekooperationen, Erfindungen, Patenten, Ausgründungen, etc.) sind bis zum 02.07.2020 (vorzugsweise elektronisch in einer einzigen pdf-Datei, maximal 5 MB) einschließlich einer privaten Post- und E-Mail-Adresse unter Angabe der Kennung zu richten an die

Aus gegebenem Anlass und für die Zeit des Präsenznotbetriebes der Freien Universität Berlin bitten wir Sie, sich elektronisch per E-Mail zu bewerben. Die Bearbeitung einer postalischen Bewerbung kann nicht sichergestellt werden.

Freie Universität Berlin
Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften
Dekanat
z.Hd. Frau Carolin Hehn
Habelschwerdter Allee 45
14195 Berlin
E-Mail: bewerbung@geisteswissenschaften.fu-berlin.de

Die für die Besetzung von Professuren insbesondere relevanten Rechtsvorschriften des Berliner Hochschulgesetzes (§§ 99, 100, 101, 102 a,102 c BerlHG) finden Sie hier: http://www.fu-berlin.de/bbs

Stellenauschreibung vom: 31.05.2020