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Die geplante Arbeit
stellt eine kritische Auseinandersetzung mit der Mittelalterrezeption im deutschsprachigen
Jugendbuch dar. Konkret soll dies an ausgewählten Büchern der österreichischen
Autorin Auguste Lechner untersucht werden. Im ersten Teil der Arbeit erfolgt ein
philologischer Textvergleich, der voraussichtlich vier Jugendbücher Lechners und
deren mittelalterliche Vorlagen nebeneinanderstellt. In einem zweiten Teil sollen
nach allgemeineren Überlegungen zur Jugendbuchtheorie, Mittelalterrezeption und
Kanonbildung sowie lesersoziologischen Untersuchungen (u. a. Lechners Bücher als
Schullektüre) die Adaptationen der österreichischen Autorin kritisch hinterfragt
werden. |