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altgermanistischer Forschungsprojekte


Name: Wilhelm Kühlmann, Jan-Dirk Müller, Michael Schilling, Johann Anselm Steiger, Friedrich Vollhardt
Institut: LMU München
eMail: VL16@germanistik.uni-muenchen.de
Thema: Frühe Neuzeit in Deutschland 1520-1620. Literaturwissenschaftliches Verfasserlexikon (VL 16)
Status: Projekt
Abschluß: 2011/15
URL http://www.friedrichvollhardt.de/index.php?action=forschung
Info:

Das Verfasserlexikon soll den Zeitraum zwischen Reformation und Dreißigjährigem Krieg, in den Autoren wie Johann Fischart, Nicodemus Frischlin, Konrad Gesner, Paulus Melissus Schede, Hans Sachs oder Jörg Wickram gehören, durch Artikel über alle Autoren, die führend am literarischen Leben der Zeit beteiligt sind, sowie über anonyme Werke oder Werkgruppen, die Bedeutung für das literarische Leben der Zeit haben (Faustbuch, Lalebuch, Flugschriften, Rätselbücher, Teufelsbücher, Turnierbücher etc.) erstmals als Ganzes gleichmäßig und verlässlich zugänglich machen. Mit einer Zahl von ca. 500 Artikeln und mehreren Registern wird es das literarische, wissenschaftliche und konfessionelle Netz der Epoche in Deutschland erfassen und die verstreute Spezialforschung zusammenführen, revidieren und fortschreiben. Das Werk knüpft an das 1978 bis 2000 erarbeitete ›Verfasserlexikon‹ zur deutschen Literatur des Mittelalters und an das entstehende ›Verfasserlexikon‹ zum Deutschen Humanismus 1480 – 1520 an, trägt aber den veränderten bildungsgeschichtlichen und medialen Bedingungen Rechnung. Angesichts der vermehrten Schriftlichkeit, die gerade am Beginn des Zeitraums erstmals zu einer breiten öffentlichen Kommunikation führt und bis zum Ende des 16. Jahrhunderts nahezu flächendeckend den deutschen Sprachraum erfasst hat, ist Vollständigkeit nicht zu erreichen; dem Lexikon liegt jedoch eine Lemmaliste von ca. 500 Autoren zugrunde, die unter dem Gesichtspunkt der Bedeutung und Repräsentativität ihres Œuvres, seines Umfangs sowie seiner Wirkung ausgewählt wurden und dabei möglichst viele Strömungen und Schrifttumstypen der Zeit vertreten.

Das Werk wird in drei Bänden im Verlag Walter de Gruyter (Berlin, New York) erscheinen. Das Projekt wird gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

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