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altgermanistischer Forschungsprojekte


Name: Prof. Dr. Klaus Ridder, Juniorprof. Dr. Martin Przybilski
Institut: Univ. Tübingen, Univ. Trier
eMail: iris.cornelsen@student.uni-tuebingen.de
Thema: Neuedition und Kommentierung der vorreformatorischen Nürnberger Fastnachtspiele (gefördert durch die DFG)
Status: Projekt
Abschluß: k. A.
Info:

Projektleiter: Prof. Dr. Klaus Ridder (Universität Tübingen) und Juniorprof. Dr. Martin Przybilski (Universität Trier)

Die germanistische und im weiteren Sinne kulturwissenschaftliche Forschung hat sich in den letzten drei Jahrzehnten intensiv mit Fastnachtspielen beschäftigt. Mit diesem anhaltenden und weiter wachsenden literarhistorischen Interesse hat die editorische Erschließung des Texttyps Fastnachtspiel jedoch nicht Schritt gehalten. Trotz ihrer zahlreichen Mängel muss für den allergrößten Teil der Spiele immer noch auf die Edition zurückgegriffen werden, die ADELBERT VON KELLER in den Jahren 1853 bis 1858 herausgegeben hat. Eine Neuedition dieser Sammlung ist seit langem überfällig.

Ziel des Projekts ist daher die vollständige Neuedition und Kommentierung der vorreformatorischen Nürnberger Fastnachtspiele, d.h. der ‚Rosenplütschen Fastnachtspiele' (54 Spiele), der Fastnachtspiele des Hans Folz (12 Spiele) und der anonym überlieferten vorreformatorischen Nürnberger Fastnachtspiele (45).

Die Edition verfährt nach dem Leithandschriftenprinzip. Ein erster Apparat bietet Worterläuterungen und Verständnishilfen, ein zweiter dokumentiert Eingriffe in den Text der Leithandschrift und weist Varianten der Parallelüberlieferung nach. Ein Kommentar gibt Erläuterungen zur Überlieferung, Textkritik, zu Ausgaben, zur Datierung und zu Autorzuschreibungen, aber auch zu problematischen Einzelstellen jedes Spiels.

Es wird einerseits ein gedruckter Lesetext (mit Verständnishilfen, Überlieferungsvarianten und Kommentar) und andererseits eine digitale Ausgabe (mit Faksimiles der Überlieferungsträger, Parallelversionen und Kommentar-Text-Verlinkung) erarbeitet. Die Texte werden von zwei parallel tätigen Arbeitsgruppen in Tübingen und Trier erschlossen.

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