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Tagungen Ausgabe

12.05.–15.05.2024 Metaphérein – Theories and Methods of Stemmatology (Monte Verità, Ascona, Schweiz)
CfP bis: 17.03.23

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Stemmatology is a part of textual criticism dealing with the genealogical dependencies between witnesses of text in handwritten or/and printed traditions. It is closely linked with the name of the 19th century German philologist Karl Lachmann (1793–1851). His practice of editing was expanded by followers who established the stemmatological method of ‘Lachmannism’, i.e. the almost ‘mechanical’ reconstruction of an ‘archetype’, representing the starting point of textual transmission, by identifying ‘copying errors’ in the preserved manuscripts.

In recent time, the Lachmannian method gained new interest and further development under the influence of digital editing. In this context, the collaboration of textual critics with scientists, especially in molecular biology, became essential, as cladistic computer programs designed for phylogenetic analysis turned out to be useful also for philological purposes. However, a more thorough theoretical and methodological reflection with regard of the mutual epistemic interchange of both fields is still a desideratum. For this reason, the concept of metaphérein in the original (broader) sense of ‘transferring’ and ‘transmitting’ will form the base of the conference. It will be discussed in four different sessions:

1. Lachmann, Lachmannism, and the evolutionary ideas of the 19th and 20th centuries.
2. Stemmatology beyond conventional textual criticism: interdisciplinary and transdisciplinary aspects.
3. Stemmatology and digital editing.
4. ‘Familiy’ – ‘tree’ – ‘corruption’: a critique of stemmatological metaphors.

The call for papers can be downloaded here.
13.06.–15.06.2024 „Ze Vezzer vor der Henneberger sarken“ Literatur und Buchkultur der Henneberger und ihres Hausklosters (Hennebergisches Museum Kloster Veßra, Torkirche)
CfP bis: 30.06.23

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Die interdisziplinär ausgerichtete Tagung gilt einer ersten Sichtung und Sicherung der im Spannungsfeld des Prämonstratenserstifts Veßra der Grafen von Henneberg und deren Residenz in Schleusingen entstandenen vorreformatorischen Literatur und Buchkultur. Vorschläge von Nachwuchswissenschaftler*innen sind besonders willkommen. Näheres im Call for Papers hier.
20.06.–22.06.2024 Von Erfolg gekrönt – Arturische Erfolgsgeschichten im Wandel der Zeit (Goethe Universität Frankfurt am Main )
CfP bis: 28.01.24

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Die Studierendentagung „Von Erfolg gekrönt – Arturische Erfolgsgeschichten im Wandel der Zeit“ wird von Studierenden des Instituts für deutsche Literatur und ihre Didaktik der Goethe-Universität Frankfurt am Main ausgerichtet.

Arturische Erzählungen werfen seit ihrem Aufkommen bis zur Gegenwart in jeder Epoche und durch alle Gesellschaften hindurch inhaltliche und rezeptionelle Fragen auf, denen diese Tagung auf ihrer Suche nach Erfolgsgeschichten nachgehen möchte.
Unser Call for Papers richtet sich an Studierende aller Fächer, die sich mit arturischen Erzählungen in Text, Bild und weiteren Medien beschäftigen wollen.

Ausführliche Informationen sind hier zu finden.
26.06.–28.06.2024 Wissen im Raum: Mittelalterliche Bibliotheken und ihre Rekonstruktion. Zugänge – Ordnungen – Funktionen (Universität Bern)


Anmeld. bis: 02.05.24
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Mittelalterliche Handschriften und Drucke gehören zu den wichtigsten Wissensträgern der kulturellen Überlieferung der Vormoderne. Dass aktuell Bibliotheken und Büchersammlungen ein großes Forschungsinteresse auf sich ziehen, ist nicht zuletzt dem Medienwandel geschuldet, der mit der Verlagerung des Wissens in den digitalen Raum einhergeht. Die Transformation von Wissen und Forschung in den digitalen Raum ist im Arbeitsalltag bereits weit fortgeschritten und führt unumgänglich zu neuen, digital strukturierten Wissensordnungen. Dabei verändern sich auch bewährte Ordnungssysteme, die kulturell viele Jahrhunderte bis weit in das Mittelalter und die Antike zurückreichen. In einer an der Universität Bern (Gossembrot-Projekt) ausgerichteten Tagung wollen wir diese Problematik aus den historischen Perspektiven der Geschichts- und Literaturwissenschaft untersuchen, um methodische Zugänge für die Analyse und Rekonstruktion vormoderner Bibliotheken zu gewinnen. Das Programm ist hier abrufbar.
27.06.–29.06.2024 Bischöfliche Herrschaft im Vergleich (Universität Bern)


Anmeld. bis: 15.06.24
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Im Rahmen des SNF/DFG-Forschungsprojektes "Bischöfliche Herrschaft im Vergleich" der Universitäten Bern und Kiel findet vom 27.-29. Juni in Bern eine Tagung statt. Analog zum Projekt untersuchen Referent:innen in ihren Beiträgen die Verwaltungspraktiken und Verwaltungskulturen in Erz- und Hochstiften des spätmittelalterlichen Reichs, wobei einzelne auch andere Epochen und Räume beleuchten.
Näheres zur Tagung finden Sie hier.
27.06.–29.06.2024 Jenseits des Abenteuers (LMU München )


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Wohin führt uns das Abenteuer? Einerseits hängt seine Attraktivität von der sicheren Erwartung ab, nach dem Aufbruch ins Anderswo, nach gefährlichen Abwegen ins Ungebahnte und nach explorativen Stichwegen ins Unbekannte wieder zur Ruhe geregelter Verhältnisse diesseits abenteuerlicher Aufregungen zurückkehren zu können. Andererseits wirkt in abenteuerlichen Episodenstrukturen eine kaum aus sich selbst heraus limitierbare Erzähl- und Handlungslogik der Intensitätssteigerung und agonalen Überbietung, die zur Selbstüberschreitung tendiert. Schon intradiegetisch können sich so an den Rändern des Abenteuerraums Figuren eines mythisch oder religiös Jenseitigen abzeichnen, welches nicht nur das Abenteuer selbst transzendiert, sondern auch die Ordnung, von der es ausgeht. Zugleich bleibt einerseits der Tod als Gegenpol des Abenteuers intradiegetisch stets in Sichtweite – und andererseits droht in der Übersteigerung auch stets der Rückfall auf seine (medialen) Möglichkeitsbedingungen. Dazu kommt eine diskursive Dynamik, die das Abenteuererzählen in Kontakt und Differenz zu dokumentarischen oder biographischen Textsorten sowie zu politischen, sozialen oder religiösen Formationen bringt. Am Ende bleibt die doppelte Frage: Welches Jenseits macht das Abenteuer sichtbar – und von welchem Jenseits aus gewinnt es allererst Form und Funktion?

Die DFG-Forschungsgruppe „Philologie des Abenteuers“ lädt herzlich zu ihrer komparatistischen Abschlusstagung „Jenseits des Abenteuers“ ein, die am 27./28./29. Juni 2024 im IBZ München (Amalienstraße 38) stattfindet.

Einen Teil des Tagungsprogramms bildet eine literarische Abendveranstaltung (Lesung & Gespräch) mit Ulrike Draesner unter dem Titel „pene/opes sch[]iff. Von der Umkehr der Abenteuer“ am 28.06. (18-20 Uhr c.t., LMU-Hauptgebäude, Geschwister-Scholl-Platz 1, Hörsaal D209).

Nähere Informationen und das Programm hier.
02.09.–04.09.2024 Graduiertenkurs „Mehrsprachige Handschriften im Mittelalter / Manuscrits multilingues du Moyen Âge“ (Freiburg (Schweiz))


Anmeld. bis: 10.03.24
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Das Mediävistische Institut der Universität Freiburg (Schweiz) lädt zum 10. Graduiertenkurs Doktorierende verschiedener Disziplinen ein, die sich mit der mittelalterlichen Manuskriptkultur beschäftigen. Willkommen sind Teilnehmer:innen aus den Bereichen Geschichte, Philosophie, Kunstgeschichte, lateinische und volkssprachige Literaturen und Philologien, Paläographie und Kodikologie, Musik- und Liturgiewissenschaft.

Mehrsprachige Handschriften, die beispielsweise sowohl lateinische als auch volkssprachige Texte enthalten, und mehrsprachige Texte, die aus einer Kombination verschiedener Sprachen bestehen, liegen aus allen Epochen des Mittelalters vor, z.B. in Form von Glossen, Urkunden oder Sammlungen, deren Einzeltexte unterschiedlicher Sprache später in einem Codex zusammengebunden wurden. Mehrsprachige Handschriften werfen komplexe Fragen auf zu den Umständen ihrer Entstehung sowie ihrer Rezeption; sie zu erörtern bedarf es einer interdisziplinären Perspektive. Daher soll der Graduiertenkurs Gelegenheit bieten, paläographische, kodikologische, linguistische, literaturwissenschaftliche, rechts-, religions- und kulturgeschichtliche Ansätze fruchtbar zu machen.

Das Programm umfasst neben den Präsentationen und Diskussionen der Arbeitsprojekte der Doktorierenden auch Keynotes von eingeladenen Experten: Prof. Dr. Marc Boone (Geschichte, Universität Gent), Prof. Dr. Elizabeth Tyler (English Medieval Literature, University of York) und Prof. Dr. Fabio Zinelli (Philologie romane, École pratique des hautes études Paris). Darüber hinaus ist auch für grundsätzliche methodologische Reflexionen Platz. Die dreitägige Veranstaltung bietet so den Doktorierenden die Möglichkeit, nicht nur im Rahmen der ausführlichen interdisziplinären Diskussionen, die im Anschluss an die Vorträge stattfinden, sondern auch im informellen Gespräch mit Spezialistinnen und Spezialisten unterschiedlicher Fachbereiche grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten, die für die Ausarbeitung einer mediävistischen Dissertation nötig sind, zu erwerben und zu vertiefen.

Weitere Informationen finden Sie hier.
05.09.–07.09.2024 (Re)Create. Towards a Theory of Heteronomous Texts (Jena)
CfP bis: 22.03.24

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The conference will focus on the strategies and intentions in heteronomous texts in Antiquity and the Middle Ages. Heteronomy is defined as intentional dependence of one text on others. The new text, whether it is a commentary or an excerpt, acknowledges the norm set by another text. Examining how this acknowledgement is expressed in the text provides new insights into its autonomous role and significance.

The interdisciplinary and international conference is hosted by the Research Training Group “Autonomy of Heteronomous Texts in Antiquity and the Middle Ages” (RTG 2792, Friedrich-Schiller-University Jena).
For further information, the Call for Papers can be downloaded here.
11.09.–14.09.2024 XXIX. Tagung der Wolfram von Eschenbach-Gesellschaft: A bis Z. Zur Partikularisierung, Systematisierung und Vernetzung von Wissen in mittelalterlichen (deutschsprachigen) Texten (Göttingen)
CfP bis: 12.07.23

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Im Zentrum der XXIX. Tagung der Wolfram von Eschenbach-Gesellschaft stehen Praktiken und Verfahren der Strukturierung, der (Re-)Organisation und Kombination von Wissen in deutschsprachigen Texten des Mittelalters.
Der Blick richtet sich auf die Ebene der Textstrukturen wie auf die Materialität der Überlieferung; dabei soll es nicht um ein bloßes Beschreiben allfälliger Ordnungssysteme gehen, sondern um Fragen, wie Praktiken der systematisierenden Informationserfassung sich auf die Erzähl- und Textstrukturen sowie, im Gegenzug, auf Ordnungen und Konzepte des Wissens auswirken, etwa in welchem Verhältnis materiell fassbare Formen der Wissensorganisation (z. B. über Untergliederungen, Quellen- und Querverweise) zur internen Ordnung von Texten und zu ihrer inter- und ko-textuellen Vernetzung stehen.
Mit Blick darauf, dass eine überhistorisch-allgemeingültige Definition von Wissen nicht existiert, kann der Tagungsfokus auf textuelle, paratextuelle und materielle Praktiken der Kondensierung, Systematisierung und Vernetzung von Informationen auch dazu dienen, Untersuchungsbereiche zu identifizieren und zu befragen, die für ein zeitadäquates Verständnis von Wissen einschlägig sind. Grundsätzlich können die genannten Praktiken auf der Ebene des materiellen Textes und/oder auf der der Textstruktur zu finden sein, wobei die Zuordnung paratextueller Erschließungshilfen auch vom jeweiligen Textbegriff abhängt. Die Tagung will in jedem Fall beide Ebenen beleuchten und nach Möglichkeit zusammenführen.
Gemäß der Ausrichtung der Wolfram von Eschenbach-Gesellschaft sind insbesondere Beiträge zu Texten des Hochmittelalters erwartet. Wie bei den letzten Wolfram-Tagungen werden die Vortragenden auch dieses Mal gebeten, ihre Beiträge im Vorfeld der Tagung den Tagungsteilnehmer*innen zur vorbereitenden Lektüre zur Verfügung zu stellen.

Das Programm ist hier abzurufen.

11.09.–11.09.2024 'Ars dictaminis' im Spannungsfeld von Rhetorik und Poetik. Wissensspeicher und ihre kreative Verwendung (Göttingen)
CfP bis: 15.04.24

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Der Workshop für Nachwuchswissenschaftler*innen ist der 29. Tagung der Wolfram von Eschenbach-Gesellschaft vorgelagert und findet an der Universität Göttingen statt. Ausgehend von einem Einblick in die Geschichte, Medialität und Rezeption lateinischer und deutscher 'artes dictaminis' soll eruiert werden, wie diese in narrative Texte integriert werden und welche Funktion sie im jeweiligen textuellen Gefüge erfüllen. Nähere Informationen entnehmen Sie dem Call for papers hier.
25.09.–28.09.2024 Das Epos im lateinischen Westen (4. bis 15. Jahrhundert) / Epic in the Latin West (4th-15th Century) (Nürnberg)
CfP bis: 01.03.24

Anmeld. bis: 15.09.24
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Das Epos ist jene literarische Gattung, die wie kaum eine andere sowohl Garant kultureller Kontinuität über die Jahrhunderte als auch Werkstatt grundlegender Neuerungen in Stil, Stoff und Ausrichtung in der westlichen Kultur war. Diese Gattung führte aufgrund ihrer Komplexität zu hitzigen Kontroversen, so zum Beispiel in den Bereichen Nationalismus oder Kolonialismus. Der Kongress setzt sich zum Ziel, die Gattung Epos in ihren mannigfaltigen Entwicklungsformen von der Spätantike bis zur Frühen Neuzeit zu untersuchen. Weitere Informationen finden Sie hier. Veranstalter: Lehrstuhl für Lateinische Philologie des Mittelalters und der Neuzeit (Prof. Dr. Michele C. Ferrari), Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
21.11.–23.11.2024 Brettspiele im Mittelalter – Das Mittelalter im Brettspiel. Poetik, Rezeption, Praxis (Freiburg, Schweiz)


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Ziel der germanistisch-mediävistischen Tagung ist es, das von den ‹Game Studies› stark vernachlässigte Brettspiel sowohl unter mediävistisch-literaturwissenschaftlicher als auch unter rezeptionsästhetisch-kulturwissenschaftlicher Perspektive in den Blick zu nehmen. Berücksichtigt werden narratalogische, sprachpragmatische, historische, kultur- und medienwissenschaftliche Ansätze. Die dreitägige Veranstaltung ist entsprechend in mehrere Sektionen aufgeteilt. Der mediävistische Teil der Tagung umfasst zwei komplementäre Sektionen: 1. ‹Brettspiele im Mittelalter›, 2. ‹Das Mittelalter im Brettspiel›. Fachbereichsübergreifend richtet sich die Sektion ‹Ludische Textualität. Spiele als Gegenstand der Germanistik› im Rahmen des Schweizerischen Germanistiktages an ein gesamtgermanistisches, auch fachdidaktisches Publikum. In drei fachbereichsspezifischen Vorträgen aus den germanistischen Teilbereichen stellt der Germanistiktag 2024 die Frage nach der Relevanz von Spielen als Gegenstand der deutschsprachigen Sprach- und Literaturwissenschaft. In einer Podiumsdiskussion wird das didaktische Potential von Spielen im schulischen und universitären Unterricht ausgelotet. Über das Fachpublikum hinaus richtet sich die abendliche Lesung von Tonio Schachinger an alle Literaturinteressierten. Schachinger wird aus seinem 2023 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichneten Roman ‹Echtzeitalter› vortragen, in welchem der Coming of Age-Roman durch die Thematik des ‹Spiels› aktualisiert und dem Zeitgeist gemäss neu pointiert wird. Beschlossen wird die Tagung mit einem Workshop, in dem Studierende der Universität Freiburg unter der Anleitung des Spieleforschers und Brettspieldesigners Steffen Bogen Gelegenheit erhalten, ein mediävistisches Thema in Gestalt eines Brettspiels umzusetzen.
13.03.–15.03.2025 Alte und neue Grenzen der Deutbarkeit. Re-Lektüren der ältesten deutschen Literatur in ihrem kulturellen, sprach- und mediengeschichtlichen Umfeld (Speyer)
CfP bis: 31.03.24

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Die Tagung möchte die älteste deutsche Literatur aus neuen Perspektiven erschließen. Dabei sollen insbesondere Ansätze der historisch orientierten Narratologie, der Texttheorie und Texthermeneutik, der Medialität und Materialität, der Komparatistik und Transkulturalität fruchtbar gemacht werden. Ziel der Tagung ist es, frühe Texte (wieder) zu lesen, sie zu rekontextualisieren (kodikologisch, diskursiv, transkulturell) und sie hermeneutisch durchaus bis an die Grenzen des Deutbaren auszuloten, indem diese Grenzen gerade fruchtbar gemacht werden, statt sie zu ignorieren, Widerständiges auszublenden und Einzelbefunde zu verabsolutieren. Näheres im Call for Papers hier.
13.03.–14.03.2025 Sexualitäten im Mittelalter - Normen und Devianz, Phantasien und Praktiken (Bonn )
CfP bis: 15.05.24

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Autor*innenworkshop für das Themenheft "Sexualitäten im Mittelalter - Normen und Devianz, Phantasien und Praktiken", das in der Verbandszeitschrift "Das Mittelalter" erscheint. Den Call for Papers und alle Informationen zum Ablauf finden Sie hier.
20.07.–27.07.2025 IVG-Panel: Krisen und Fluchtorte in der deutschsprachigen Literatur des Mittelalters (Graz)
CfP bis: 31.10.22

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XV. Kongress der Internationalen Vereinigung für Germanistik (IVG) Sprache und Literatur in Krisenzeiten - Herausforderungen, Aufgaben und Chancen der internationalen Germanistik

Sektion:
Krisen und Fluchtorte in der deutschsprachigen Literatur des Mittelalters

Sektionsleitung:
Prof. Dr. Claudia Händl (Università degli Studi di Genova, Italien)
Prof. Dr. Beate Kellner (LMU München, Deutschland)
Univ.-Prof. Dr. Julia Zimmermann (Universität Graz, Österreich)
03.09.–06.09.2025 Posthumane Perspektiven im Dialog mit vormoderner Kultur: Neue Zugänge zur deutschsprachigen Literatur des Mittelalters (Oxford)
CfP bis: 31.03.24

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Mit dieser Tagung (28. Anglo-German Colloquium, Somerville College, Oxford) wollen wir die Arbeit der germanistischen Mediävistik in einen kritischen Dialog mit dem Posthumanismus bringen, denn trotz einiger wegweisender Arbeiten sind Untersuchungen zum deutschsprachigen Raum im Kontext der ‚Medieval Studies‘ bisher wenig präsent. Ziel der Tagung ist es daher, Fragen nach der Bedeutung von Materialität, Textualität und Sprachlichkeit mittelalterlicher Texte und Konzeptionen von Welt im Kontext posthumaner Ansätze neu zu perspektivieren. Dabei geht es nicht nur darum, neues Material und neue Kontexte sichtbar zu machen, sondern auch darum, theoretische Ansätze der Gegenwartsdiskussion kritisch zu hinterfragen und in neue Richtungen zu führen. Bisher etwa beschäftigt sich die ‚posthumane’ Mediävistik vornehmlich mit weltlichen Erzähltexten; religiöse Literatur oder Werke der Geschichtsschreibung haben bisher kaum Berücksichtigung gefunden. Gerade deutschsprachige geistliche Literatur dürfte aber wesentliche Impulse dafür liefern, wie die in vielen öko-materialistischen Zugängen fehlende ethische Dimension eingebracht werden könnte. Wir hoffen daher, dass Präsentationen, die sich stärker mit zeitgenössischen theologischen, philosophischen und wissenschaftlichen Texten befassen, aber auch Beiträge zum materiellen Text und den Beziehungen zwischen Text und Bild hier neue Impulse setzen können.

Wir freuen uns über Beiträge zu allen Aspekten der Kulturproduktion aus dem deutschsprachigen Raum im Mittelalter, nicht nur von Germanist:innen, sondern auch aus der Kunstgeschichte, Musikwissenschaft, Theologie oder Geschichtswissenschaft; auch komparatistische und interdisziplinäre Ansätze sind herzlich willkommen. Tagungssprache ist Deutsch, aber Beiträge in englischer Sprache sind ebenso möglich, wobei wir davon ausgehen, dass die Diskussion zweisprachig bzw. hauptsächlich auf Deutsch geführt wird.
15.09.–17.09.2025 28. Deutscher Germanistentag, Panel: Dialog und Narrativierung in der Liebeslyrik des Mittelalters (Braunschweig)
CfP bis: 31.07.24

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Das BmE-Panel auf dem Germanistentag interessiert sich für dialogische Elemente in der deutschen Liebeslyrik des Mittelalters und für die von ihnen hervorgerufenen Narrativierungen bzw. für Interaktionen zwischen Erzählen und Miteinander-Reden im Modus des Sanges. Eine Publikation der ausgearbeiteten Beiträge im Jahresheft der Online Zeitschrift „Beiträge zur mediävistischen Erzählforschung“ ist geplant.
Nähere Informationen finden Sie in unserem Call for Paper: https://ojs.uni-oldenburg.de/ojs/index.php/bme/announcement/view/34
16.09.–17.09.2025 Oswald von Wolkenstein-Gesellschaft: Wolkenstein Workshop 2025 (Brixen/Priesterseminar)


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Im Zusammenhang der nächsten Tagung der Oswald von Wolkenstein-Gesellschaft und angesichts der erfreulichen Tatsache, dass seit Anfang 2024 eine von Horst Brunner und Burghart Wachinger besorgte Auswahledition von Oswalds Liedern mit nhd. Übersetzung und Kommentar vorliegt und Oswalds Lyrik somit in einer aktuellen Ausgabe wieder leicht zugänglich ist und im akademischen Unterricht behandelt werden kann (https://www.degruyter.com/document/isbn/9783111342313/html), veranstaltet die Oswald-Gesellschaft einen Workshop zu ihrem Namenspatron, der sich dezidiert an interessierte, fortgeschrittene (Master-)Studierende und Promovierende zu Beginn ihrer Doktoratsphase richtet.
Interessierte Kolleginnen und Kollegen sind deshalb aufgerufen, im WS 24/25 und im SoSe 25 Oswald-Seminare anzubieten und darauf hinzuweisen, dass für Absolventinnen und Absolventen, die sich durch exzellente Leistungen auszeichnen, die Möglichkeit besteht, sich um die Teilnahme am Workshop in Brixen zu bewerben, um dort die eigenen Ideen bei einer Postersession zu diskutieren. Reise- und Übernachtungskosten werden für die Teilnehmenden übernommen.
17.09.–20.09.2025 Tagung der Oswald von Wolkenstein-Gesellschaft 2025: Oswald von Wolkenstein und die Literatur seiner Zeit Medialität, Materialität, Kontextualisierung ( Brixen/Priesterseminar)
CfP bis: 31.12.24

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In Vorbereitung des bevorstehenden Jubiläums (650. Geburtstag Oswald von Wolkenstein im Jahr 2027) steht der Namenspatron der Gesellschaft im Zentrum der nächsten Tagung. Besonders fokussiert werden soll dabei der Blick auf die Spezifik spätmittelalterlicher Medialität, Materialität und Kontextualisierung. Dabei richtet sich der Fokus auf die Medialität von Lite-ratur im Bereich der Lyrik insbesondere auf deren Sangbarkeit, also auf die Melodieüberlieferung – die für das Spätmittelalter deutlich reicher ist als für das Hochmittelalter –, und auf das Zusammenspiel von Text und Melodie. Doch ist darüber hinaus, für weitere Gattungen und unter den veränderten medialen Bedingungen des späteren Mittelalters, erneut zu fragen nach dem Verhältnis von Mündlichkeit, Schriftlichkeit und Aufführungspragmatik, nach Phänomenen der Intermedialität in Text und Bild oder z.B. auch nach der formalästhetischen Gestaltung poetischer Texte nach Vers, Metrum und Reim im Spannungsfeld zwischen Stimme und Schrift.
Unter diesen und weiteren Aspekten erhoffen wir uns nicht nur einen neuen Blick auf die Lieder Oswalds von Wolkenstein und seiner Zeitgenossen, sondern auf das gesamte breite Gattungsspektrum des Spätmittelalters, in dem sich literarische Traditionen aus dem Hochmittelalter noch fortsetzen, zunehmend aber variationsreich transformiert oder gar abgelöst werden. Optionen bieten der neu aufkommende Prosaroman, die Chroniken, Reiseberichte (Mandeville, Otto von Diemeringen), Pilgerführer, Reimpaargedichte (Suchenwirt, Kaufringer), didaktische Literatur (Wittenwiler, Vintler, Schachallegorien), das Vordringen der Prosa (Ackermann u. a.), Autobiographien, Fachliteratur (‚Buch der Natur‘) und vieles mehr.
01.10.–03.10.2025 Der Klang (in) der Kleinepik (Bamberg)
CfP bis: 31.10.24

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Die Tagung richtet den Fokus der Frage nach Bedeutung von Raum und Klang in mittelalterlicher Literatur auf den Bereich der Kleinepik und damit auf deren Spezifika. Veranstaltet von der wissenschaftlichen Gesellschaft Brevitas zusammen mit der Professur für Germanistische Mittelalterforschung der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Näheres, auch zu verschiedenen möglichen Formen der Beiträge im Call for Papers hier.
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