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Tagungskalender

Das folgende Verzeichnis konzentriert sich auf Veranstaltungen der germanistischen und latinistischen Mediävistik. Für Ihre Hinweise und Tagungsankündigungen nutzen Sie bitte das entsprechende eMail-Formular.

Seite aktualisiert am: 18. Juli 2014 MR


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Archiv: Tagungen des Jahres | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 |

Umfangreiche Kalendaria (auch für die histor. Mediävistik) bieten der Veranstaltungskalender des Deutschen Mediävistenverbands, der Kalender des Institute for Medieval Studies, University of Leeds, aber auch der Calendario della Medievistica . Ein Verzeichnis von Ausstellungen der deutschen Museen finden Sie bei WebMuseen; für Mediävisten interessante Ausstellungen finden Sie auch in unserem Veranstaltungskalender. Rezensionen von Fachwissenschaftlern zu aktuellen Ausstellungen finden Sie unter Virtual LibraryMuseen. Über Veranstaltungen der "Mittelalterszene" (Festivals, Märkte usw.) informiert Tempus-Vivit.


Rubrik 'Tagungsberichte'

In unserer Rubrik 'Tagungsberichte' finden Sie Berichte über abgehaltenen Tagungen und Konferenzen der Mediävistik. Gerne veröffentlichen wir auch Ihren Tagungsbericht; bitte nutzen Sie dafür das entsprechende eMail-Formular.

Tagungen im Jahr 2014 [ Seitenanfang ]


Der Tagungskalender wird gesponsort von:


 

Feb., 6.-8.


 

Kontakt:
F. Fuchs
D. Klein

Es gehört zu den Grundeinsichten moderner mediävistischer Forschung, dass mittelalterliche Historiographie, erst recht aber Bildkunst, Musiktheater und (schöne) Literatur historische Personen und Ereignisse kaum je einmal in ihrer unverwechselbaren Einmaligkeit und Individualität erfassen wollten; diese wurden vielmehr als Projektionsfläche zur Verhandlung aktueller Konzepte und Probleme genutzt. Instruktives Beispiel für die Transformation einer historischen Person in einen Typus, der für verschiedene Zwecke instrumentalisiert werden konnte, ist der schon von Zeitgenossen als „Vater Europas“ titulierte Karl der Große, dessen Todestag am 28. Januar 2014 sich zum 1200. Male jährt. Das Colloquium nimmt dieses bedeutende Datum zum Anlass, um nach Rezeption, Zitation und Transformation der Gestalt Karls des Großen in historischen, literarischen und musikgeschichtlichen Quellen sowie in Bildzeugnissen des Mittelalters und der Neuzeit zu fragen. In vier chronologischen Querschnitten wird untersucht, wie die Karlsfigur im jeweiligen Kontext modelliert und als Kronzeuge für aktuelle Fragen fruchtbar gemacht werden konnte. Sie ist damit zugleich ein anschauliches Beispiel für jene „Arbeit am Mythos“ (Hans Blumenberg), die einen wesentlichen Bestandteil europäischer Kultur- und Geistesgeschichte ausmacht. 

 

Feb., 7.-8.


 

Kontakt:
H. J. Scheuer
B. Reich

Der Esel begründet in der vormodernen Literatur einen eigenen Modus der Darstellung von Wissen: die asinitas. Sie operiert – wie der Schalk oder Trickster – an der Schwelle zwischen Immanenz und Transzendenz. Die Innerweltlichkeit des Esels äußert sich zum einen in seiner Dummheit, Sturheit und Geilheit; zum anderen darin, dass er schwer an der Heillosigkeit der Welt zu tragen hat, die er stets hart am Rande des Todes durch Überlastung, Schlachtung oder Opferung durchquert. Genau das jedoch prädestiniert ihn zum Grenzgänger, wenn nicht gar zum Hüter der Differenz zwischen Heiligem und Profanem. Ihr kann allein gerechtwerden, wer sich ein Beispiel an ihm nimmt und daran erkennt, unter welchen Voraussetzungen die sonst nirgends ableitbare Passage zum Göttlichen gelingen könnte. So rückt seine lose und prekäre Bindung ans Leben den Esel zugleich nahe ans Jenseits; seine Renitenz gegenüber den Anforderungen der Welt exemplifiziert die Unbeirrbarkeit, mit der allenfalls der Weg durch das Jammertal zu den mysteria regni caelorum zu bewältigen ist; seine Kreatürlichkeit und geistige Beschränktheit erscheinen der Uneinholbarkeit der göttlichen Providenz und dem göttlichen Intellekt gegenüber weit angemessener als alle Formen menschlicher Gelehrsamkeit und menschlichen Scheinwissens. Solche Denkmuster machen den Esel zum Träger und Protagonisten einer coincidentia oppositorum, die grundlegende Einsichten in die Paradoxien und Operationen religiöser Kommunikation eröffnet. Den Flyer zur Tagung mit allen relevanten Informationen können Sie hier downloaden. 

 

März, 10.-11.


 

Kontakt:
A. Lembke

Die Auffassung, dass Juden und Christen im mittelalterlichen und frühneuzeitlichen West- und Mitteleuropa (Aschkenas) in streng voneinander geschiedenen Gemeinschaften gelebt hätten, wurde von der Forschung in den letzten beiden Jahrzehnten zunehmend revidiert. Heute geht man davon aus, dass Phänomene des Kulturtransfers eher die Regel als die Ausnahme darstellten. Ausgetauscht wurden nicht nur materielle Güter und Dienstleistungen, sondern auch literarische Stoffe und Texte. Davon zeugt beispielsweise eine Vielzahl von vor allem jiddischen Erzählungen und Romanen, die auf mittelalterlichen oder frühneuzeitlichen deutschen, niederländischen, französischen oder italienischen Vorbildern beruhen. Diese zwischen dem 13. und dem 17. Jahrhundert entstandenen jüdischen Adaptationen von Texten und Stoffen nichtjüdischer Provenienz stehen im Mittelpunkt der Tagung. Ziel der Tagung ist es, jüdische literarische Aneignungspraktiken zu beschreiben und zu interpretieren und dabei aus der Verschränkung germanistischer, judaistischer und jiddistischer Perspektiven neue Erkenntnisse über jüdisches Schreiben und Leben in der europäischen Vormoderne zu gewinnen. 

 

März, 27.-29.


 

Call for Papers: 20.08.13
Kontakt:
Organisationsteam

Die germanistischen Institute der norddeutschen Universitäten schließen sich zusammen: Um den Austausch zwischen den verschiedenen Fachbereichen der Germanistik (Linguistik, Neuere Literaturwissenschaft, Mediävistik, Medienwissenschaft) im nördlichen Teil der Universitätslandschaft zu fördern, richten sie vom 27. bis 29. März 2014 einen (themenungebundenen) Doktorandenworkshop aus, in dem Promovierende ihre Projekte präsentieren und zur Diskussion stellen können. Ziel des Workshops ist es, die Kommunikation unter den germanistischen Fachgebieten zu fördern und den Promovierenden der Universitäten im Norden Deutschlands (Bremen, Flensburg, Greifswald, Hamburg, Kiel, Lüneburg, Rostock) die Möglichkeit der stärkeren Vernetzung zu bieten. Nähere Informationen unter obigem Link.!! Der Call for Papers wurde verlängert!! 

 

Apr., 2.-4.


 

Kontakt:
M. Quesson

Sind Tiere unsere Mitgeschöpfe oder doch nur Sachen im Sinne des Gesetzes (vgl. im geltenden Recht den schillernden § 90a BGB)? Gab es im Mittelalter Tierschutz? Und seit wann wurde Tierquälerei bestraft? Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus sechs europäischen Staaten und sieben unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen beschäftigen sich mit der Geschichte des Tieres im Recht. Von den Pferden im Straßenverkehr bis hin zum „Asyl“ für Almkühe, die vom Schnee überrascht wurden, von am Galgen gehenkten Hunden bis hin zum Löwen als Wappentier: Die interdisziplinäre Tagung will die bislang wenig beleuchtete Rolle der Tiere in der Rechtsgeschichte in ihrer Buntheit und Vielfalt beleuchten. Ein besonderes Augenmerk soll hierbei auf dem im Recht abgebildeten Verhältnis von Mensch und Tier liegen. 

 

Mai, 2.-4.


 

Anmeldung: 25.04.14
Kontakt:
C. Emmelius
P. Doering

Kleine narrative Formen haben eine besondere Affinität zum Rechtsdiskurs. Die Tagung lädt dazu ein, diese These zu prüfen und die historischen Dimensionen der spezifischen Beziehung von Novellistik und Recht zu diskutieren. Im Fokus des interdisziplinären Gesprächs von Germanistik, Romanistik und Rechtsgeschichte stehen Rhetorik, narrative Strukturen und kulturelle Semantiken des Rechts, wie sie in den europäischen Kurzerzählungen des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit zur literarischen Darstellung kommen. Die Beiträge befassen sich mit der novellistischen Sicht auf Institutionen und Methoden des Rechts. Sie analysieren Sprache und Rhetorik der Figuren und Erzähler ebenso wie die narrative Modellierung rechtlich-konflikthaften Geschehens zu Fallgeschichten und diskutieren deren gattungstheoretische und -historische Aspekte. Die Beschäftigung gilt ferner den diskursiven Interferenzen von Recht und Religion sowie Recht und Ökonomie. Sektionsübergreifend liegt die Aufmerksamkeit auf den spezifischen Möglichkeiten der Literatur, das Verhältnis von juristischen Normen und gesellschaftlichen Werten, von Recht und Gerechtigkeit zu beleuchten. Das Programm können Sie hier einsehen.  

 

Mai, 26.-27.


 

Kontakt:
S. Obermaier
A. Rapp

Das Thema "Tier und Wort" wird in drei Perspektiven beleuchtet: 1. Sprechen über Tiere: Wie benennen / beschreiben mittelalterliche Autoren Tiere? – In dieser Rubrik geht es um Fragen der Terminologie und der Klassifikation von Tieren, aber auch um poetische Mittel der Tier-beschreibung wie z.B. feste Epitheta, Tiereigennamen usw. 2. Sprechen mit Tieren: Wer spricht wie mit welchem Tier? – Hier geht es um die (teils verbale, teils non-verbale) Kommunikation von Mensch zu Tier, z.B. in der mittelalterlichen Epik oder auch in anderen Texten, z.B. in Traktaten, die den alltäglichen Umgang des Menschen mit Tieren im Blick haben. 3. Sprechende Tiere: Wie, was und in welcher Situation sprechen Tiere? – Hier ist nicht in erster Linie an die Fabel zu denken, sondern an Texte, in denen das Tier mit dem Menschen spricht (sei es mit menschlicher Stimme oder mit seinen eigenen Möglichkeiten). Das Tagungsprogramm finden Sie hier. Informationen zur Anmeldung demnächst auf unserer Webseite: http://www.animaliter.info unter der Rubrik "Aktivitäen".  

 

Juli, 3.-5.


 

Anmeldung: 26.06.14
Kontakt:
C. Schanze
F. Meier / B. Reich

Unter dem Dantes "Paradiso" entlehnten Titel "Umbriferi prefazi" (XXX,78) zeichnet die Tagung die allmähliche 'Wiederentdeckung' des Schattens seit dem Ende des 12. Jahrhunderts nach. Sie versteht diese als eine aufschlussreiche Neuerung im Denken und Vorstellen europäischer Kulturen, die sich besonders prägnant in der Literatur sowie in den (bildenden) Künsten fassen lässt. Im interdisziplinären Gespräch wird der Umgang mit dem Schatten über vier Jahrhunderte in seiner doppelten Signifikanz, nämlich als physikalisches Phänomen und als Metapher, untersucht werden. Ziel ist es, Gemeinsamkeiten, Verbindungen und Entwicklungslinien zwischen den Künsten und den Wissenschaften in der Behandlung des Schattens zwischen dem 12. und dem Ende des 16. Jahrhunderts auszumachen. 

 

Sept., 9.-12.


 

Call for Papers: 15.08.13
Kontakt:
A. Speer

Interdisziplinäre Tagung des Thomas-Instituts der Universität zu Köln. aus dem Ausschreibungstext: "Im Fokus steht die unterschiedliche Weitergabe spätantiken Wissens in den unterschiedlichen Kulturräumen wie auch seine Rezeption und Transformation während eines Millenniums, das erst es post als Mittelalter qualifiziert wird. Doch besteht die darin implizierte Differenz wirklich oder muß man nicht eher von einer Kontinuität ausgehen, die auch über das postulierte Ende des Mittelalters in der Neuzeit weiterwirkt?" Eingeladen sind FachwissenschaftlerInnen aus allen einschlägigen Disziplinen: Theologie, Philosophie, Geschichte, Literatur- und Kulturwissenschaften usw. Nähere Informationen und Anmeldung am Thomas-Isntitut. 

 

Sept., 10.-12.


 

Kontakt:
J. Bockmann
J. Gold

Augustinus von Hippo deutet superstitio als Verkehr mit den Dämonen. Späteren Jahrhunderten schien nicht zuletzt deswegen auch jede Form des Kontakts mit bösen Geistern bis hin zu Teufelspakt- und Hexereikonzepten der Frühen Neuzeit als einer bestimmten Zeichensprache bedürftig. Auf genau diesen Aspekt fokussiert sich die Tagung, die aus kommunikativer Perspektive Handlungs- und Sprecharten im Umgang des Menschen mit dem Teufel und den Dämonen zum Gegenstand hat. Dabei gelten als Dämonen auch Wesen, die dafür gehalten, die nur halb erkannt oder ganz verkannt werden; unter Kommunikation kann Verstehen, Handeln genauso wie Missverstehen, ‚beredtes Schweigen‘, Umdeuten usw. gefasst werden. Die Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit ist voller Wesen dieser Art, wobei die Vielfalt der literarisch und diskursiv produzierten Figuren vom dämonologischen Diskurs der Vormoderne kaum eingeholt werden kann. Auch diese Spannung wird Gegenstand der Tagung sein. Das Programm können Sie hier einsehen.  

 

Okt., 3.-5.


 

Kontakt:
G. Mierke

Im Mittelpunkt des Workshops soll neben einer grundsätzlichen Bestandaufnahme einschlägiger Texte die Transformation mittelalterlicher Stoffe in der DDR-Literatur, sprich die besondere Spezifik der Texte vor dem Hintergrund ihrer Verflechtung mit dem zeitgenössischen kulturellen bzw. geschichtspolitischen Kontext untersucht werden. Erwünscht sind daher auch Beiträge aus vergleichender Perspektive, die die Mittelalter-Rezeption in der DDR-Literatur kontrastiv zu der in der Literatur der BRD beleuchten. Ausgehend von verschiedenen Transformationstypen soll die Modifikation mittelalterlicher Erzählstoffe und Motive sowie ihre Funktion innerhalb der DDR-Literatur in den Blick genommen werden. Darüber hinaus wäre die spezifische Aktualisierung vormoderner Texte nicht nur als Adaptation sondern als (text)spezifische Konstruktion eines Mittelalterbildes in der Zielkultur zu untersuchen. Das Programm ist hier einsehbar. 

 

Okt., 6.-8.


 

Anmeldung: 30.09.14
Kontakt:
unzeitig@uni-greifswald.de

Die Vielstimmigkeit in mittelalterlichen Texten unterschiedlicher Sprach- und Kulturräume, ihre graphische Codierung in Handschriften und ihre medial mündliche Vermittlung sind Thema dieser Tagung. Über Klang, Rhythmus, Reime und Stil erzeugt der laute Vortrag eine über das Ohr vermittelte Textrezeption. Der literarische Text, aber auch Hinweise zur Performanz in der handschriftlichen Überlieferung und die Stimme des Vortragenden konstituieren die poetische Qualität des Textes und haben Anteil an seiner Sinngebung: Wie lässt der Vortrag den Text zum Sprechkunstwerk werden? Wie macht er seine eingeschriebene Mündlichkeit hörbar? Und inwiefern ergeben sich mit der Stimme des Vortragenden in der Vergegenwärtigung des Textes (vereindeutigende oder öffnende) Interpretation und Autorisierung? Über die Auseinandersetzung mit Phänomenen und Effekten von Stimme und Performanz schreiben ausgewiesene ExpertInnen und NachwuchswissenschaftlerInnen das Wissen über mittelalterliche Redeszenen fort. Nähere Informationen im Programm im PDF-Format hier.  

 

Okt., 10.-12.


 

Call for Papers: 30.09.13
Kontakt:
D. Goller

Call for papers: hier 

 

Okt., 10.-11.


 

Anmeldung: 01.10.14
Kontakt:
S. Kerth
H. Hiltmann

Der Bremer Forschungsverbund „Homo debilis” verfolgt das Ziel, eine systematische Dis/ability History der Vormoderne im interdisziplinären Zugriff zu erarbeiten. Untersucht werden Phänomene körperlicher, seelischer und geistiger Abweichung. Ziel des Workshops ist es, im Dialog mit Literaturwissenschaft und Sprachgeschichte sowie im breiten interdisziplinären und diachronen Zugriff Dis/ability History als Element einer umfassenden Kulturgeschichte des Körperlichen zu profilieren und auch für die Vormoderne zu erproben. Diskutiert werden allgemeine Probleme und Perspektiven; die Sprache(n) der vormodernen Texte; Alter(n); Intersektionalität / Diversity. Das Programm ist hier abzurufen.  

 

Okt., 31.-Nov., 1.


 

Call for Papers: 30.09.14
Anmeldung: 30.09.14
Kontakt:
M. Edlich-Muth

Kurzromane wie ‚Floire et Blancheflor’, ‚Valentine und Orson’ und die Geschichte vom gegessenen Herzen erfreuten sich im späten Mittelalter hoher Beliebtheit und waren in weiten Teilen Europas über Sprach- und Landesgrenzen hinweg verbreitet. Im Zentrum dieser Tagung steht die Frage, wie der Inhalt, die visuelle Darstellung und die handschriftliche Kontextualisierung dieser Romantexte durch die Übertragung in unterschiedliche Sprachen und Kulturen verändert und angepasst wurde. Insbesondere sind die Zusammenhänge zwischen Handschriftenformen, kultureller Assimilation und der besonderen Verbreitung einzelner Romantexte in den Ländern Nord- und Westeuropas von großem Interesse. Nähere Informationen hier im Call for Papers im PDF-Format. 

 

Nov., 27.-29.


 

Call for Papers: 28.07.14
Kontakt:
Kagerer, A.
Gollwitzer-Oh, K.

Die Tagung widmet sich der Frage, inwieweit in früh- und hochmittelalterlichen Figuren der Ausgrenzung und in Grenzwesen die Beziehung zwischen Subjekt und Gemeinschaft, zwischen Interessengemeinschaften und der gesellschaftlichen Mehrheit zu fassen gesucht wird. In diesem Kontext sollen Ursprünge und Praktiken, mitunter Prozesse, Logiken und Dynamiken des Devianten im Früh- und Hochmittelalter analysiert werden. International und komparatistisch ausgerichtet, steht die Tagung allen philologischen, historischen, philosophischen, kunsthistorischen und kulturwissenschaftlichen Zugängen offen. Beitragsvorschläge im Umfang von max. 250 Wörtern mit (Arbeits-)Titel und Fragestellung werden erbeten bis zum 28. Juli 2014 an: devianz-tagung@hotmail.com Um die Nennung Ihrer institutionellen Anbindung sowie Name, E-Mail Adresse und Anschrift bitten wir Sie. Weiterführende Informationen finden Sie in der beigefügten PDF-Datei hier

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Der Tagungskalender wird gesponsort von:


 

März, 22.-25.


 

Call for Papers: 28.02.14
Kontakt:
Koordinationsteam

Wasser ist Leben. Der individuelle Organismus, menschliche Sozialbildungen und Kulturleistungen sind auf das Wasser angewiesen. Wasser wird in pragmatischen und symbolischen Zusammenhängen genutzt. Es kann lebenserhaltend und zerstörend, verbindend und trennend, erlösend und auflösend wirken. Menschliche Gesellschaften und Institutionen sind gezwungen, sich zu diesen ambivalenten Funktionen zu verhalten. Das natürliche Element Wasser fordert zu kulturellen Reaktionen im Bereich seiner Bewirtschaftung, Bewertung und Symbolik heraus. Alle Funktionen, die das Wasser in der realen Welt erfüllt, können auch in Literatur und Kunst thematisiert und zeichenhaft gestaltet werden. In diesem Spektrum sind vier Themenfelder vorgeschlagen, zu denen Vorschläge erbeten werden. Das Programm im PDF-Format gibt es hier

 

Aug., 23.-30.


 

Call for Papers: 01.10.14
Kontakt:
K. Gollwitzer-Oh

In Einklang mit dem übergreifenden Kongressthema setzt sich die Sektion das Ziel, die Position der aktuellen Mediävistik zwischen Tradition und Innovation auszuloten, zu diskutieren und kritisch zu hinterfragen. Bitte entnehmen Sie nähere Details dem Call for Papers hier

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