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Tagungskalender

Das folgende Verzeichnis konzentriert sich auf Veranstaltungen der germanistischen und latinistischen Mediävistik. Für Ihre Hinweise und Tagungsankündigungen nutzen Sie bitte das entsprechende eMail-Formular.

Seite aktualisiert am: 5. Februar 2016 MR


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Archiv: Tagungen des Jahres | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 |

Umfangreiche Kalendaria (auch für die histor. Mediävistik) bieten der Veranstaltungskalender des Deutschen Mediävistenverbands, der Kalender des Institute for Medieval Studies, University of Leeds, aber auch der Calendario della Medievistica . Ein Verzeichnis von Ausstellungen der deutschen Museen finden Sie bei WebMuseen; für Mediävisten interessante Ausstellungen finden Sie auch in unserem Veranstaltungskalender. Rezensionen von Fachwissenschaftlern zu aktuellen Ausstellungen finden Sie unter Virtual LibraryMuseen. Über Veranstaltungen der "Mittelalterszene" (Festivals, Märkte usw.) informiert Tempus-Vivit.


Rubrik 'Tagungsberichte'

In unserer Rubrik 'Tagungsberichte' finden Sie Berichte über abgehaltenen Tagungen und Konferenzen der Mediävistik. Gerne veröffentlichen wir auch Ihren Tagungsbericht; bitte nutzen Sie dafür das entsprechende eMail-Formular.

Tagungen im Jahr 2016 [ Seitenanfang ]

 

Feb., 4.-6.


 

Kontakt:
M. Vorländer

Anhand des Phänomens der Epigonalität soll auf der Nachwuchstagung ein Beitrag zur Positionierung moderner Altgermanistik zu ihrem Untersuchungsgegenstand geleistet werden, indem neben genuin mittelalterlichen Poetologiediskursen auch die Geschichte der Germanistik mit einbezogen werden sollen. Nähere Informationen finden Sie auf unserer Homepage. 

 

Feb., 17.-20.


 

Call for Papers: 01.03.15
Kontakt:
A. Hofmeister

Sechzehnte internationale Tagung der Arbeitsgemeinschaft für germanistische Edition an der Karl-Franzens-Universität. Beteiligt sind auch die Arbeitsgemeinschaft philosophischer Editionen und die Fachgruppe Freie Forschungsinstitute in der Gesellschaft für Musikforschung. Vorbereitet und durchgeführt wird die Tagung von Prof. Dr. Wernfried Hofmeister und PD Mag. Dr. Andrea Hofmeister. Nähere Infomationen unter obigem Link oder im Call for Papers, der hier einsehbar ist. 

 

Feb., 17.-19.


 

Anmeldung: 01.02.16
Kontakt:
A. Federow

Tagung an der TU Dresden in Kooperation mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und dem Militärhistorischen Museum Dresden. Die Tagung widmet sich Fragen nach der doppelten Brüchigkeit mittelhochdeutscher Heldenepen, bei denen auf spezifische und nicht immer leicht zu erklärende Weise die Ebene der Handlung und die Ebene ihrer narrativen Organisation zu korrelieren scheinen. Die Unvorhersehbarkeit des heroischen Handelns spiegelt sich gewissermaßen in der Sprunghaftigkeit dichterischer Formensprache. Dieses Verhältnis soll mittels neuerer erzähltheoretischer Modelle in den Blick genommen werden. Gerade weil die Texte einen an modernen Idealen geschulten literaturwissenschaftlichen Blick nachhaltig irritieren, bieten sie zugleich das Potenzial, die Möglichkeiten narratologischer Modelle auszutesten. Das ausführliche Tagungsprogramm finden Sie hier. Die Tagung ist öffentlich, die Teilnahme kostenfrei. Um Anmeldung per E-Mail unter heldenepik-tagung@mailbox.tu-dresden.de wird bis zum 1. Februar 2016 gebeten.  

 

Feb., 18.-19.


 

Call for Papers: 15.11.15
Kontakt:
Marco Prost
Camille Carnaille

Interdisziplinäre Tagung für Doktoranden und Postdoktoranden aller mediävistischen Disziplinen, organisiert von der Gesellschaft der jungen Mediävisten der Uni Genf und vom Doktoratsprogramm “Mittelalterliche Studien” der Universitätskonferenz der Westschweiz (CUSO). Ausführliche Informationen finden Sie in dem (französischen) Call for Papers hier. Papers können auf Englisch oder Französisch vorgestellt werden. Wir zielen drauf, ausländische Teilnehmer mit den Reisekosten zu unterstützen. 

 

Feb., 19.-20.


 

Anmeldung: 02.02.16
Kontakt:
S. Bechler
M. Gindhart

Der Workshop wird veranstaltet vom Mainzer Graduiertenkolleg 1876 "Frühe Konzepte von Mensch und Natur: Universalität, Spezifität, Tradierung" (www.grk-konzepte-mensch-natur.uni-mainz.de/) und dem DFG-Netzwerk "Humanistische Antikenübersetzung und frühneuzeitliche Poetik in Deutschland (1450-1620)" (www.tu-braunschweig.de/germanistik/abt/spr/dfgantikenuebersetzung). Leitung: Marion Gindhart. Das Programm und weiterführende Informationen finden Sie hier. Um Anmeldung wird bis zum 02. Februar 2016 bei Silke Bechler (sibechl@uni-mainz.de) gebeten. 

 

Feb., 24.-27.


 

Call for Papers: 15.04.15
Kontakt:
Cora Dietl

Das nächste Kolloquium der deutsch-österreichische Sektion der internationalen Artusgesellschaft ist Figuren-Psychologisierungen in der Artusepik gewidmet. Ziel der Tagung wird sein, den Emotionen und Motivationen von Figuren im Artusroman sowohl auf histoire- als auch auf discours-Ebene auf die Spur zu kommen; danach zu fragen, welche Funktion die psychologische Bedingtheit von Figuren in diesem Wechselspiel von Ursache und Wirkung hat und welche Auswirkungen sich in Bezug auf die Gattung festmachen lassen. Das Tagungsprogramm ist als PDF hier abzurufen.  

 

Feb., 24.-26.


 

Kontakt:
Simone Leidinger

Ziel der Tagung ist es, für den Minnesang in einem breiteren vergleichenden Spektrum zu erproben, wie weit das Interpretament von Raum und Zeit für die Erschließung einzelner Lieder, aber auch für Gattungsabgrenzungen, Liedtypen oder Entwicklungskonzepte trägt. Die Tagung wird im Rahmen des DFG-geförderten Projekts »Potentiale der Polyphonie im frühen Minnesang. Eine Neuperspektivierung« ausgerichtet. Zeit und Ort: 24.–26.2.2016, Evangelisches Stift Tübingen. Organisatoren: Annette Gerok-Reiter, Anna Lahr und Simone Leidinger (Universität Tübingen). Nähere Informationen hier.  

 

März, 1.-3.


 

Kontakt:
T. Reuvekamp-Felber

Die German Branch der International Courtly Literature Society (ICLS) veranstaltet eine interdisziplinäre Tagung, organisiert von Bernd Bastert (Ruhr-Universität Bochum), Andreas Bihrer (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel) sowie Timo Reuvekamp-Felber (CAU Kiel), die an exemplarischen Einzelfällen die Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede in den Textualisierungsformen von 'Gönnern' und 'Mäzenen' in lateinischer, romanischer und deutschsprachiger Literatur sowie Geschichtsschreibung aufarbeitet, Gönnertypen profiliert und schließlich das in den Quellen konzeptualisierte Wirken mäzenatischer Akteure in spezifizierten Räumen erfasst. Das Programm der Tagung ist hier abzurufen. 

 

März, 18.-20.


 

Call for Papers: 31.07.15
Kontakt:
F. Löser
C. Büchner

Wissenschaftliche Tagung der Meister-Eckhart-Gesellschaft und der Universität Hamburg in Kooperation mit der Katholischen Akademie des Erzbistums Hamburg und dem Hamburger Dominikaner-Konvent SS. Johannis im 800. Jahr der Gründung des Dominikanerordens. Den Text der Ausschreibung können Sie hier abrufen. 

 

Mai, 25.-27.


 

Kontakt:
Elke Krotz

Rudolf von Ems markiert einen Neustart in der Literatur des 13. Jahrhunderts, und Anregungen zu einem Neustart in seiner Erforschung sind das Ziel einer Tagung, die von 25. bis 27. Mai 2016 in Konstanz stattfinden wird. Organisatoren: Elke Krotz und Stephan Müller (Universität Wien), Henrike Manuwald (Universität Freiburg), Norbert Kössinger (Universität Konstanz). Nähere Informationen hier 

 

Aug., 31.-Sept., 30.


 

Call for Papers: 15.09.15
Kontakt:
F. Meier

Die Tagung, die sich gleichermaßen an Philologen, Historiker sowie an Kunst- und Rechtswissenschaftler wendet, möchte die längst bekannte Nähe von Jura und Dichtung für das Aufkommen der volkssprachlichen Literatur und die Ausbildung der Kultur im 13. und 14. Jahrhundert sowohl dia- als auch synchron neu erkunden. Sie findet im Herbst 2016 (genauer Termin steht noch nicht fest) im Rahmen des Göttinger Dante-Forums statt. Nähere Informationen hier 

 

Sept., 9.-11.


 

Call for Papers: 15.12.15
Kontakt:
Caroline Emmelius
Balázs Nemes

Ausgehend von den Handschriftenfunden der jüngeren Zeit unternimmt der Workshop den Versuch einer kultur- und literarhistorischen Spurensuche zu Mechthild (von Magdeburg?) und zum 'Fließenden Licht' in den religiösen Netzwerken Mitteldeutschlands, den literarischen Diskursen des 13. Jahrhunderts und insbesondere in den überlieferten Handschriften. Es wird darum gehen, das Textprofil des 'Fließenden Lichts', seine Entstehung und Rezeption, und die Umrisse eines historischen Verfasserprofils auf der Basis neuer philologischer Daten zu diskutieren. Der Workshop versteht sich damit auch als Beitrag zur Erforschung einer Kulturtopographie des mitteldeutschen Raums im 13. Jahrhundert. An der Teilnahme interessierte Nachwuchswissenschaftler/innen finden weitere Informationen hier.  

 

Sept., 13.-16.


 

Call for Papers: 13.09.15
Kontakt:
A. Speer
M. Mauriège

Vom 13.-16. September 2016 findet die 40. Kölner Mediaevistentagung des Thomas-Instituts Köln zum Thema „Irrtum – Error – Erreur“ statt. Hier finden Sie den Call for Papers. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns Ihre Vorschläge bis zum 13. September 2015 (neue, verlängerte Frist für die Einreichung) per E-Mail-Adresse an folgende elektronische Anschrift zukommen lassen könnten: thomas-institut@uni-koeln.de.  

 

Sept., 18.-21.


 

Call for Papers: 10.01.16
Kontakt:
B. Koenigs

Tagung der Wolfram von Eschenbach-Gesellschaft e.V. in Zusammenarbeit mit der Mediävistischen Abteilung des Deutschen Seminars der Universität Zürich. Nähere Informationen im Call for Papers, der im PDF-Format hier erhältlich ist.  

 

Sept., 22.-23.


 

Call for Papers: 15.11.15
Kontakt:
E. Vandemeulebroucke

Internationale Tagung der Universität Gent (Belgien). Aus dem Ausschreibungstext: "In the course of the thirteenth and fourteenth centuries, various codicological features privileging the author appeared in the manuscripts of vernacular texts in several West-European literary traditions and genres. Rubricated names enabled the author to step out of anonymity; miniatures gave him a face; and biographies sketched his life and ideas. These elements gave the manuscript text a more authentic and realistic character, connecting the text to its creator. The author was also highlighted implicitly. In the German and French love lyric, for instance, the author was seen as the decisive component in the structuring process within the manuscript. As a result, the codex was transformed into a collection of confined oeuvres. Early examples are the North-Italian chansonniers, or the famous Codex Manesse." Nähere Informationen unter obigem Link. 

 

Nov., 11.-12.


 

Call for Papers: 06.05.16
Kontakt:
F. Wenzel
P. Selmayr

Erste Werkstatt des interdisziplinären Netzwerks "VAS - Vor Augen stellen" zu den Verfahren bildlicher Kommunikation in Text und Bild/Illustration im Internationalen Begegnungszentrum München. Fragen nach den Bedingungen, den Verfahren, Modalitäten, den Funktionen und Wirkungen anschaulicher Darstellung stellen das leitende hermeneutische Gerüst für die VAS-Werkstatt bereit. Für eine erste Sondierung mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Formen der Bildgebung soll es darum gehen, unterschiedliche Verfahren der Bildgebung auf ihre Gültigkeit im Rahmen bildlicher Kommunikation und hinsichtlich der Modalitäten der Evidenzerzeugung zu prüfen. Ausführliche Informationen finden Sie im Call for Papers hier. Wir möchten Kunst- und Literaturhistoriker gleichermaßen auffordern, sich mit passenden Problemstellungen aus ihrem Fach oder interdisziplinären Fragestellungen am 1. VAS-Arbeitskreis zu beteiligen. 

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